The Saboteur: Im Test - helft der Résistance und legt euch mit den Nazis an

Test Simon Fistrich

Als irisches Raubein kämpft ihr nach guter alter GTA-Manier im von Nazis besetzten Paris der 40er-Jahre ums Überleben – und bringt Farbe ins Spiel!

The Saboteur: Im Test - helft der Résistance und legt euch mit den Nazis an Quelle: http://www.cynamite.de Wenn ihr jetzt nicht blitzschnell reagiert und euren Entdecker ausschaltet, greift der zur Alarmpfeife und die halbe Stadt ist hinter euch her. Und hier liegt auch das Problem von The Saboteur: Viele der zahlreichen Schleichmissionen sind nicht besonders gut durchdacht. Es gibt zu wenige Schlupflöcher, meistens werdet ihr entdeckt, egal wie gut ihr eure Vorgehensweise geplant habt. So enden die meisten Aufträge in wilden Schießereien, die zwar spaßig sind, auf Dauer aber etwas eintönig werden. Hier hätte etwas Feinschliff im Missionsdesign gut getan – wie auch in anderen Bereichen des Spiels.

Die Steuerung ist schwammig, es gibt trotz zum Teil langer Fahrten zwischen den Einsatzzielen kein Schnellreisesystem, und die meisten Straßenecken in Paris ähneln sich stark. Die Detail-Mängel machen The Saboteur zwar nicht zu einem schlechten Spiel, da vor allem die toll gezeichneten Charaktere, der Stil und die spannende Story auf ganzer Linie überzeugen. Mit einem halben Jahr zusätzlicher Entwicklungszeit und etwas mehr Abwechslung hätte es super werden können.

Wertung zu Saboteur (PS3)

Wertung:

8.0 /10
Fazit

Der Teufel steckt hier mal wieder im Detail. Trotzdem ist The Saboteur eine atmos­phärische GTA-Alternative.
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