Als irisches Raubein kämpft ihr nach guter alter GTA-Manier im von Nazis besetzten Paris der 40er-Jahre ums Überleben – und bringt Farbe ins Spiel!
Je mehr Aufgaben ihr erledigt und je mehr feindliche Wachposten oder Generäle ihr ausschaltet, desto stärker wird der Widerstand im betreffenden Viertel. Der Grauschleier lichtet sich, und die Farbe kehrt in die Spielwelt zurück. Das interessante optische Konzept verleiht The Saboteur ein ganz besondere Atmosphäre – wie schade, dass diese durch einige spielerische Schwächen getrübt wird ...
Paris Mon Amour
Im Prinzip ist The Saboteur ein klassisches Open-World-Game. Wie in GTA IV dürft ihr das virtuelle Paris frei erkunden, arglosen Passanten Fahrzeuge mopsen und verschiedene Haupt- oder Nebenquests erledigen. Auch die Minimap am linken Bildschirmrand erinnert frappierend an Rockstars Bestseller.
Im Gegensatz zu Niko Bellic ist der irische Held Sean Devlin allerdings ein echter Klettermaxe. Die meisten Häuser in Paris dürft ihr wie etwa in Assassin‘s Creed erklimmen und anschließend auf den Dächern der Stadt herumturnen. Allerdings solltet ihr euch dabei vor den überall in der Stadt positionierten Nazi-Patrouillen in Acht nehmen. Klettern ist nämlich ebenso wie schnelles Herumlaufen mit gezückter Knarre eine äußerst verdächtige Angelegenheit – wer nicht aufpasst, hat schnell eine Truppe Schergen am Hals, die sich nur mühsam wieder abschütteln lassen.
Weiter geht's auf der nächsten Seite!
