Städtebau trifft Survival: Darum kann dieses Pixel-Rom ein echter Geheimtipp werden

Special Vivien Ziermann
Städtebau trifft Survival: Darum kann dieses Pixel-Rom ein echter Geheimtipp werden
Quelle: PC Games

Hinter der charmanten Pixel-Optik von Romestead steckt ein packendes Survival-Spiel voller Dungeons, gnadenloser Überlebenskämpfe und einer riesigen Open World.

Charmante 2,5-D-Pixel-Welt mit Wuselfaktor

Grafisch setzt Romestead auf eine charmante Pixel-Optik, die bereits in der Vergangenheit viele Liebhaber gewinnen konnte. Dementsprechend sind die technischen Anforderungen des Spiels vergleichsweise niedrig, sodass es auch auf älterer Hardware problemlos und flüssig läuft.

Sobald unsere Stadt wächst, hält auch ein immer größer werdender Wuselfaktor Einzug. Unsere Bewohner bewegen sich frei durch die Straßen, gehen ihrer Arbeit nach oder inspizieren neue Gebäude. Auch bei einer größeren Stadt mit vielen Einwohnern bleibt die Performance stabil.

Wir hatten lediglich ein- oder zweimal kurze Laderuckler, wenn wir Biome gewechselt haben oder sich die Wetterverhältnisse änderten. So sind wir zum Beispiel einmal von der Ebene in den Wald gelaufen, während sich Regen zu Nebel änderte. Die vielen Umstellungen schienen das Spiel etwas überfordert zu haben und es kam zu einem kleinen Schluckauf.

Die Spielfigur zieht einen Karren voller Zinn eine Straße entlang. Der Charakter kommt aus der Ebene und läuft in Richtung Wald. Quelle: PC Games Auf der Reise von einem Biom in ein anderes kann es vorkommen, dass das Spiel kurz ruckelt. Allerdings sind diese Vorfälle in unserer gesamten Spielzeit nur sehr selten aufgetreten und hatten keinerlei Einfluss auf Spielverlauf oder Speicherstände, sodass wir darüber, insbesondere da es sich um einen Early-Access-Titel handelt, leicht hinwegsehen konnten.

Eine deutsche Übersetzung ist zwar bereits einstellbar, aber an vielen Stellen noch unvollständig. Viele der Texte sind bisher noch auf Englisch verfasst. Wer dieser Sprache also nicht so mächtig ist, sollte möglicherweise noch nicht direkt einsteigen.

Der Aufstieg eines neuen Imperiums?

Romestead bringt zum Start des Early Access bereits außerordentlich viele Inhalte auf den Tisch. Neben einer riesigen Welt mit zahlreichen NPCs, Tieren, Biomen und Gegnern warten außerdem schon unzählige Dungeons und Bossgegner darauf, entdeckt zu werden. Auch der Stadtausbau, die verschiedenen Gebäude und Möglichkeiten sind bereits sehr umfangreich und weit fortgeschritten.

Zwar bleibt dem Team von Beartwigs auch noch einiges an Arbeit, die bis zu einem Full Release noch erledigt werden muss. Doch können wir mit gutem Gewissen sagen, dass das Survival-Aufbauspiel einen beeindruckenden Start hingelegt hat. Zudem ist es möglich, den Titel mit bis zu sieben weiteren Spielern gemeinsam zu spielen, was die aktuell noch recht aufwändige Versorgung der Stadtbewohner und gleichzeitiges Erkunden sicherlich um einiges erleichtert.

Meinung

Wer also schon immer davon geträumt hat, ein gefallenes Imperium in der Zeit des antiken Roms wieder zu altem Glanz zu führen, und kein Problem mit derzeit noch nicht vollständigen Übersetzungen hat, bekommt hier einen umfangreichen und sucht-erzeugenden Titel, der über unzählige Stunden in seinen Bann zieht.

  1. Seite 1 Romestead im Early Access: Handlung, Städtebau
  2. Seite 2 Romestead im Early Access: Invasionen, Erkundung, Kampf
  3. Seite 3 Romestead im Early Access: Technik, Ausblick
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