Survival-RPG im Pixel-Look fordert mit nächtlichen Belagerungen und harten Bosskämpfen

Special Vivien Ziermann
Survival-RPG im Pixel-Look fordert mit nächtlichen Belagerungen und harten Bosskämpfen
Quelle: PC Games

Stardew Valley trifft Survival-RPG: Hinter dem charmanten Pixel-Look steckt ein gnadenloses Survival-Abenteuer voller Belagerungen, Bosskämpfe und Gefahren.

Invasion bei Nacht

Doch Hunger und Unzufriedenheit sind nicht die einzigen Gefahren, mit denen unsere junge Stadt zu kämpfen hat. Sobald die Sonne untergeht, treiben untote Gestalten, Hüllen gefallener Bürger Roms, ihr Unwesen in der Welt und greifen alles Leben an.

Als Statthalter liegt es an uns, unsere Stadt und deren Bewohner zu schützen. Dafür können wir Barrikaden, Geschütze und Fallen errichten, um uns bestmöglich auf die nächtlichen Angriffe vorzubereiten. Allerdings werden mit jedem Ausbau unserer Stadt und jeder Weiterentwicklung unseres Charakters die Gegner stärker und die Wellen häufiger.

Neben den allnächtlichen Angriffen gibt es außerdem Belagerungswellen, die auf uns zurollen. Glücklicherweise werden wir benachrichtigt, wenn sich eine Horde nähert, sodass wir in letzter Minute noch versuchen können, unsere Verteidigung aufzurüsten.

Der Spieler kämpft bei Nacht gegen zwei Untote. Rechts daneben sieht man einen Bauernhof mit bestellten Feldern. Quelle: PC Games Nach Sonnenuntergang wird die Welt von zahlreichen Untoten überrannt, die Menschen und Tiere angreifen.

Eine gigantische Welt wartet darauf, entdeckt zu werden

Für die ersten Bewohner, das erste Saatgut, Früchte und Fleisch haben wir - wie bereits erwähnt - keine andere Wahl, als uns auf Erkundungstour zu begeben. Dabei bietet Romestead eine gigantische offene Welt mit verschiedenen Biomen. Zu Beginn des Spiels konnten wir zudem die Kartengröße wählen. Allein bei einer normalen Welt sind die Laufwege utopisch. Kaum auszumalen, wie sie bei einer großen Karte gewesen wären.

Auf Straßen geht die Fortbewegung schneller und auch einige Items haben einen positiven Einfluss auf die Bewegungsgeschwindigkeit. Ein Reittier oder Ähnliches konnten wir bisher allerdings nicht entdecken, was besonders bei questrelevanten Orten, die teilweise am anderen Ende der Karte liegen, unweigerlich zu langen Fußwegen führt.

Wir starten in der Ebene. Hier lauern neben übergroßen Ratten lediglich ein paar aggressive Wildschweine und Ziegenböcke, die uns nicht wohlgesinnt sind. Doch schon im angrenzenden Wald treffen wir auf Wölfe, Bären und ein unbekanntes Volk, das Rom den Krieg erklärt hat.

Eine Höhle in einem riesigen Baum, mitten im Wald. Quelle: PC Games Von der Ebene kommen wir beim Erkunden schnell in Waldgebiete. Hier finden wir neue Ressourcen und geheimnisvolle Höhlen. Neben verschiedenen Ressourcen und verstreuten Bürgern finden wir in der Welt außerdem verschiedene Dungeons. Dort lauern jede Menge Fallen und Gegner, aber auch reichlich Loot. Die Dungeons einmal vollständig zu säubern, lohnt sich also allemal. Allerdings erst mit der richtigen Ausrüstung, um den gegnerischen Angriffen standhalten zu können.

Übrigens: In den anderen Biomen warten jeweils neue Gegner, Tiere und Ressourcen darauf, entdeckt zu werden. Allerdings sind die Gegner deutlich stärker, aggressiver und in höherer Zahl vertreten. Sollte euer Entdeckergeist euch also in die Wüste oder das Vulkangebiet verschlagen, geht vorher sicher, dass ihr entsprechend gerüstet seid.

Die Weltkarte von Romestead mit aufgedeckten Bereichen. Quelle: PC Games Die offene Welt in Romestead ist riesig. Das bedeutet viele und vor allem lange Laufwege.

Plötzlich ist es ein RPG

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, ist das Kämpfen in Romestead ein zentrales Thema. Daher ist es, wie zu Beginn schon erwähnt, alles andere als ein entspanntes Stardew-Valley-Like. Egal ob tagsüber oder in der Nacht, überall lauern Gefahren, die sich uns in den Weg stellen. Sowohl innerhalb als auch außerhalb der Stadt.

Um im Kampf die Oberhand zu gewinnen, können wir verschiedene Waffen und Rüstungen herstellen oder beim Erkunden der Welt finden. Zunächst starten wir mit einem einfachen Schwert aus Feuerstein. Das macht erstmal nicht sonderlich viel Schaden, aber ist besser als nichts.

Sobald wir einen Lederhandwerker gebaut und dort einen Bürger zugewiesen haben, können wir Aufträge für bessere Rüstung und Fernkampfwaffen erteilen, sobald wir die erforderlichen Ressourcen zusammengesammelt haben.

Die Herstellung von hochwertigerer Ausrüstung ist allerdings erst nach dem Erbauen der Schmiede möglich, die allerdings zunächst mühsam freigeschaltet werden muss. Doch mit etwas Glück lassen sich starke Waffen, Schriftrollen und Ausrüstungsgegenstände auf der ein oder anderen Erkundungstour finden.

Der Skilltree in Romestead in dem Spieler ihre erlangten Gunst-Punkte verteilen können. Quelle: PC Games In diesem umfangreichen Skilltree können wir Gunst-Punkte verteilen und so die Charakterwerte besser an unseren eigenen Spielstil anpassen. Je nach Spielstil kann unser Charakter seine Fähigkeiten im Nah- oder Fernkampf verbessern. Wobei es bei beiden Stilen unterschiedliche Waffentypen gibt, die ebenfalls unterschiedliche Fähigkeiten benötigen. Ähnlich wie bei anderen RPGs wachsen unsere Fähigkeiten, indem wir entsprechenden Tätigkeiten nachgehen. Kämpfen wir viel mit dem Schwert, steigt unser Level im Schwertkampf, beim Verwenden von Schriftrollen steigt unser Level in Magie usw.

Sobald wir in den verschiedenen Fähigkeiten eine gewisse Stufe erreichen, erhalten wir außerdem Gunst-Punkte, die in einem umfangreichen Skilltree nach Belieben verteilt werden können, um Rüstung, Schaden, Geschwindigkeit und andere Fähigkeiten zu verbessern und unseren Charakter noch stärker an individuelle Spielstile anzupassen.

  1. Seite 1 Romestead im Early Access: Handlung, Städtebau
  2. Seite 2 Romestead im Early Access: Invasionen, Erkundung, Kampf
  3. Seite 3 Romestead im Early Access: Technik, Ausblick
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk