Im Kino schlägt sich Matt Damon alias Jason Bourne glänzend. Aber wie sieht es mit der Versoftung aus? Wir testen Das Bourne Komplott!
Test/Review: Das Bourne Komplott
Stellt euch mal Folgendes vor: Ihr schaltet die Glotze rechtzeitig zum EM-Finale an, freut euch über die genialen Aktionen von Michael Ballack, doch der Typ mit der Binde schaut ganz anders aus als der echte DFB-Captain. Ungefähr so erging es uns in Das Bourne Komplott.
Unser Held heißt zwar Jason Bourne, kämpft auch wie das Vorbild aus dem Kino, Visage und Stimme haben mit denen von Matt Damon aber nicht die geringste Ähnlichkeit – der Hollywood-Star wollte oder konnte nicht an dem Videospiel mitwirken. Es versteht sich von selbst, dass ohne Matt Damon ein Großteil der Bourne-Atmosphäre flöten geht. Um so ärgerlicher, da sich Das Bourne Komplott ansonsten eng an die Filmvorlage des ersten Trilogie-Teils Die Bourne Identität anlehnt. Das Spiel beginnt zeitlich sogar vor dem Leindwand-Original und startet mit Bournes Jagd auf den Ex-Diktator Wombosi.
Grandiose Combat-Skills
Test/Review: Das Bourne Komplott
Auf dem Weg zum ersten Attentatsziel zeigt Jason Bourne, was dabei rauskommt, wenn die Regierung 30 Millionen Dollar in einen einzelnen Agenten steckt. Der Junge verfügt über grandiose Kampffähigkeiten und versteht es besonders gut, die Umgebung ins Gefecht mit einzubeziehen. Da knallt der Schädel eines Gegners schon mal in einen Fotokopierer oder der Rücken eines Polizisten zertrümmert den Aktenschrank.
