Rise of the Argonauts - lest jetzt unsere Review des Schnetzler rund um Argonauten-König Iason.
Rise of the Argonauts: Überrascht mich einfach!
Rise of the Argonauts (2)
Und das liegt nicht nur am eigentlichen Handlungsverlauf, sondern auch am Rollenspielpart. So enttäuscht es, wenn man auf dem mykenischen Markt steht, Verkäufer um unsere Gunst buhlen, wir aber nichts einkaufen können. Oder aber eine schmucke Vase unser Interesse weckt, wir sie aber nicht zerschlagen können. Der Begriff „Level-Sterilität“ liegt uns auf der Zunge. Auch das Dialogsystem verdient verbale Schellen: Kaum ein Gespräch ist wirklich interessant, noch lässt sich das Gesprächsende auf irgendeine Art und Weise beeinflussen. Aber König Iason ist eh kein Mann großer Worte und lässt lieber seinen Rippenkitzler sprechen.
Das nennst du ein Messer?!
Rise of the Argonauts (4)
Den Großteil eurer Zeit verbringt ihr nämlich nicht mit langatmigen Lamentieren, sondern mit groben Schnitzarbeiten. Und schon im Vorfeld schwärmte Liquid Entertainment vom eigens erdachten Kampfsystem: So könnt ihr den obligatorischen Waffenwechsel aktiv in den Kampf einbinden, KI-Kumpanen unterstützen euch im Kampf und ein Levelsystem soll motivieren. Aber vielleicht hätte man sich nicht zu früh selbst beweihräuchern sollen, denn nicht alles funktioniert reibungslos.
So steht einem zwar eine breite Palette an Kampf-Combos zur Auswahl, irgendwann wird aber klar, dass eine einzige, mächtige Attacke für das gesamte Spielgeschehen ausreichend ist. Ähnlich verhält es sich mit dem Aufleveln des eigenen Alter Ego: Göttliche Kräfte hin oder her, bis auf ein paar Stärke-Upgrades kann man auch diesen Teil des Spiels getrost unter den Tisch fallen lassen.
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