Resident Evil Requiem: Eher Silent Hill-Vibes statt weiteres Resi Village
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Der nächste Teil der Resident Evil-Spielserie soll den Fokus wieder mehr auf Horror setzen. Das gelingt den Entwicklern vor allem durch einen Trick: die Änderung der Steuerung. Wie und warum lest ihr hier.
Wir konnten Resident Evil: Requiem anspielen und uns ein Bild vom kommenden Horrorspiel rund um die Umbrella Corporation machen. Neben einer neuen Protagonistin, Grace Ashcroft, ihres Zeichens Tochter von Alyssa Ashcroft, bekannt aus Resident Evil: Outbreak, ist noch etwas neu: Die Steuerung im Spiel hat nicht mehr viel mit der aus dem vorherigen Teil Village zu tun. Das zeigen auch Szenen aus dem Gameplay.
Requiem-Steuerung eher Silent Hill als an Village
Die Steuerung der Charaktere in Village und auch im Remake des vierten Teils war äußerst sportlich und agil, sodass das Anvisieren und Angreifen von Gegnern oder das Ausweichen sehr kontrolliert und präzise durchführbar ist. Man hat irgendwie das Gefühl, die dominante Spielfigur in der Welt zu sein und spielt dementsprechend unvorsichtiger.
Resident Evil: Requiem (jetzt kaufen 79,99 € / 50,73 € ) hingegen geht einen anderen Weg in Sachen Steuerung: Ihr bewegt euch träge und zäh durch das Spiel. Das hat auch einen guten Grund: Auf diese Weise könnt ihr besser nachvollziehen, wie starr vor Angst Grace ist und dass jeder Schritt vorsichtig gesetzt wird, da sich die Angst vor dem nächsten Gegner permanent in euch manifestiert.
Eine ähnliche Steuerung kennt ihr vermutlich aus Spielen wie Silent Hill, der Amnesia-Serie oder auch Alien: Isolation. Alle genannten Spiele sind für ihre Stimmung und den Horroraspekt berühmt. Und genau das möchte Capcom mit dem neuen Resident Evil-Teil ja auch erreichen: Ihr sollt euch fürchten, dauerhaft von einer unterschwelligen Angst begleitet werden und euch dementsprechend besser in den Charakter von Grace Ashcroft hineinversetzen können.
Dazu kommt, dass Grace gefühlt schnell außer Atem ist und man beim Spielen das Gefühl hat, jeder Schrank, den wir nach Ressourcen untersuchen, bringt den Gegner näher an uns heran. Dieses Gefühl, dass einem der Jäger stetig zu nah im Nacken sitzt, verursacht auf Dauer mehr Horror, als ein paar gut gesetzte Jump Scares. Wenn ihr mehr über Resident Evil: Requiem erfahren möchtet, schaut euch unser Gamescom-Special dazu an.
