Resident Evil 7 Biohazard ​Vorschau: Die Lantern-Demo plus Entwickler-Interview

Special Katharina Pache
Einladend: 
Wieso auch nicht? Der Eingang zum Haus in der Lantern-Demo ist gesäumt von entstellten Puppen. (PS4)
Quelle: Capcom

Wir haben auf der Gamescom die Lantern-Demo zu Resident Evil 7 gespielt.

"Welcome to the family", begrüßte uns das anscheinend untote Familienoberhaupt Baker am Ende der ersten Demo zu Resident Evil 7. Dem Tod konnte man unter keinen Umständen entrinnen und das ist auch in der zweiten Demo von Resident Evil 7 der Fall, die unter dem Titel Lantern auf der Gamescom zum Zocken bereitstand. Herunterladen kann man dieses Gameplay-Häppchen Gegensatz zum E3-Vorgänger nicht.

Dieses Mal ist uns nicht Papa Baker auf den Fersen, sondern die Mutter, Marguerite. Auch ihr sollte man nicht zu nahe kommen, wenn man nicht vorschnell den Löffel abgeben möchte. Mit einer Laterne bewaffnet, schlurft die Dame über die staubigen Dielen eines verlassenen Farmhauses - nicht das aus der ersten Demo, wohlgemerkt - und versucht, unser habhaft zu werden.

Mutti schleicht herum: 
Marguerite ist zum Glück nicht die Schnellste - und auch nicht die Hellste, trotz der Laterne. (PS4) Quelle: Capcom Mutti schleicht herum: Marguerite ist zum Glück nicht die Schnellste - und auch nicht die Hellste, trotz der Laterne. (PS4)

Was rappelt im Karton?

Im fertigen Spiel werden Gegner auf die Geräusche hören, die man beim Laufen verursacht, man sollte also nicht wie der Elefant im Porzellanladen durch die Plantagen stampfen. In dieser Demo ist Marguerite aber geskriptet, sie taucht also an vorher festgelegten Orten auf. Unheimlich ist die Erscheinung trotzdem, und wir sind völlig wehrlos beziehungsweise haben weder eine Axt noch eine Schusswaffe im recht überschaubaren Level gefunden. Dafür aber einen rätselhaften Zettel, auf dem steht "irgendetwas stimmt nicht mit ihr". Wenn wir aus unserem Versteck beobachten, wie sich die verwirrte Marguerite schüttelt und uns sabbernd verflucht, können wir dieser Beobachtung nur beipflichten.

Mutti schleicht herum: 
Marguerite ist zum Glück nicht die Schnellste - und auch nicht die Hellste, trotz der Laterne. (PS4) Quelle: Capcom Mutti schleicht herum: Marguerite ist zum Glück nicht die Schnellste - und auch nicht die Hellste, trotz der Laterne. (PS4) Der große Graben: 
Das Wohnzimmer könnte eine Renovierung vertragen. Wir müssen zur anderen Seite gelangen, um zu entkommen. (PS4) Quelle: Capcom Der große Graben: Das Wohnzimmer könnte eine Renovierung vertragen. Wir müssen zur anderen Seite gelangen, um zu entkommen. (PS4)

Zurückspulen, bitte!

Die gesamte Sequenz spielt, genau wie Teile der ersten Demo, innerhalb eines Video-Tapes. Wir verkörpern dieses Mal eine nur als "Mia" identifizierte junge Frau, die vor der garstigen Hausherrin der Plantage flieht. Anders als zunächst berichtet, sollen beide Demos im Spiel enthalten sein, nur eventuell mit anderen Dialogen und leicht angepassten Abläufen - wäre ja sonst ein Spoiler.

Anders als das erste Tape, dessen Handlung etwa drei Jahre vor dem Anfang der Story von Resident Evil 7 stattfindet, passieren die Geschehnisse der zweiten Demo nur kurz vor dem Start des eigentlichen Abenteuers. Diese Videokassettenabschnitte werden mehrmals im Spiel auftauchen, allerdings optional sein. Zum Verständnis der Hintergrundgeschichte, aber auch bei Herausforderungen im Spiel hilft es definitiv weiter, wenn man per Video in die Vergangenheit entflieht. Nur auf diese Weise konnte man in der ersten Demo der Axt habhaft werden.

In Lantern jedenfalls bekommen wir einen Vorgeschmack auf die Art Rätsel, die in Resident Evil 7 auf uns wartet. Auf der Veranda des verfallenen Ein gutes Versteck: 
Kauert man sich hinter Kisten, übersieht die schimpfende Marguerite Mia eventuell. (PS4) Quelle: Capcom Ein gutes Versteck: Kauert man sich hinter Kisten, übersieht die schimpfende Marguerite Mia eventuell. (PS4) Küss mich: 
So nahe solltet ihr der rachsüchtigen Mutter des Hauses nie kommen. Nicht nur aus ästhetischen Gründen. (PS4) Quelle: Capcom Küss mich: So nahe solltet ihr der rachsüchtigen Mutter des Hauses nie kommen. Nicht nur aus ästhetischen Gründen. (PS4) Hauses finden wir eine seltsam unförmige Statue. Vielleicht offenbart sich ihr Zweck, wenn man sie in das grelle Licht des Projektors hält, der da auf dem Schrank steht? Richtig, wenn man das Objekt wendet, dann formt der Schatten eine Spinne, die perfekt in den Bilderrahmen auf der gegenüberliegenden Wand passt. Prompt öffnet sich ein Geheimgang und wir quetschen uns zwischen den Dielen Richtung Ausgang - beziehungsweise hoffen wir das.

Ein weiteres Mal müssen wir uns vor der patrouillierenden Marguerite verbergen, dafür kauern wir hinter einem Haufen Kisten. In der Mitte des Raumes klafft ein riesiges Loch. Was hier wohl vorgefallen ist? Wir erhaschen einen Blick auf einen verheißungsvollen Gang unter dem Boden und springen ohne weiter nachzudenken hinein. Im Staub finden wir jedoch zu unserem Entsetzen keinen Fluchtweg, sondern ein vorschnelles Ende, als Marguerites Fratze plötzlich vor uns auftaucht. Und schon ist die Demo wieder vorbei. "Welcome to the family", verspottet uns die Text-Einblendung. Ob wir den Fängen der Bakers im Januar 2017 endlich entfliehen können?

Entwickler: Capcom | Hersteller: Capcom

Meinung

  1. Seite 1 Die Lantern-Demo
  2. Seite 2 Das Entwickler-Interview
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