Resident Evil 4 in der Vorschau: Neue Einblicke ins Gameplay des Remakes
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Am 24. März dürfen wir uns wieder gehörig gruseln, denn dann erscheint das Remake des Survival-Horror-Klassikers Resident Evil 4. Kurz vor dem Release stellte uns Capcom noch neues Gameplay-Material sowie eine Präsentation zur Verfügung, die neue Einblicke ins Gameplay des Action-Adventures gaben. In dieser Vorschau erfahrt ihr die neuen Infos zum Spiel.
Handeln und kombinieren
Dennoch gilt natürlich, dass man ordentlich Feuerkraft benötigt, um gegen die diversen Fieslinge und Kreaturen bestehen zu können. Hier kommt dann der Händler ins Spiel. An verschiedenen Ecken der Spielwelt treffen wir auf den mysteriösen Typen und dürfen bei ihm Waffenverbesserungen oder gleich ganz neue Wummen erstehen. Das Angebot des Händlers wird im Spielverlauf auch erweitert und bietet uns somit neue Möglichkeiten.
Manche Waffenarten können auch kombiniert werden, und zwar umfangreicher als bisher. Zum Beispiel können wir Minen an den Bolzen des Bolzenwerfers anbringen. Das Kombinieren von Gegenständen ist übrigens auch eine gute Methode, um überhaupt an Kohle für neue Hilfsmittel zu kommen. Klar, wir können gefundene Schätze auch einfach so verkaufen und dafür Peseten einstreichen. Manche Schätze lassen sich jedoch kombinieren und spülen so noch mehr Geld in die Kasse.
Ganz klassisch für Resident Evil: An Schreibmaschinen speichern wir unseren Fortschritt. Hier können wir nun aber auch wie in den alten Serienteilen auf ein Lager zurückgreifen. Wir müssen also nichts mehr wegschmeißen, wenn der Platz im Inventar knapp wird.
Quelle: Capcom
Resident Evil 4 Remake: Die letzte Preview vor dem Test (5)
Eskortieren ohne Frust
Doch kommen wir nun zu Ashley. So beliebt Resident Evil 4 auch ist, allein der Name der Präsidententochter dürfte bei einigen Zockern für Schweißausbrüche sorgen. Die Eskort-Abschnitte, in denen wir auf die junge Dame aufpassen müssen, waren im Originalspiel nämlich teilweise ganz schön nervig. Capcom hatte jedoch bereits angekündigt, diese Passagen etwas zu entschärfen. So hat Ashley nun keinen eigenen Lebensbalken mehr und wenn sie zu viel Schaden einsteckt und zu Boden geht, haben wir ein gewisses Zeitfenster, in dem wir sie wiederbeleben können. Allgemein scheint man nun mehr Puffer zu haben, Ashley nicht draufgehen zu lassen. Das dürfte den Frustfaktor bei den Eskort-Missionen erheblich reduzieren.
Trotzdem muss man selbstverständlich auf die junge Dame Acht geben. Lassen wir sie unbewacht, stürzen sich die Feinde auf sie. Entfernen sich die Fieslinge mitsamt Ashley zu weit von uns, heißt es Game Over. Wir müssen Ashley also im Auge behalten und sie zur Not aus den Armen ihrer Entführer freischießen. Eine Anzeige unten rechts neben Lebensenergie und Munition zeigt uns stets den aktuellen Status von Ashley an. Zudem können wir ihr wie gewohnt rudimentäre Befehle geben und ihr so sagen, ob sie nah bei uns bleiben oder sich von uns distanzieren soll.
An manchen Stellen ist Ashley sogar hilfreich, indem sie uns Türen öffnet.
Quelle: Capcom
Resident Evil 4 Remake: Die letzte Preview vor dem Test (6)
Ein großer Teil des neuen Gameplay-Materials besteht aus dem Abschnitt mit Ashley, in dem sich Leon mit ihr an der Seite durch die Burg kämpft. Parasiten, Sensenmänner, Fernkämpfer, Katapulte und Kanonen haben es hier auf unseren Protagonisten und die Präsidententochter abgesehen.
Die Szenen aus dem Remake sehen nach packender Action aus, die ein ordentliches Gefühl von Terror vermittelt. Leon wird von überall her beschossen, muss schnell zwischen seinen Waffen wechseln, um Nah- und Fernkämpfer auszuschalten und sich zügig durch den Level bewegen, um nicht von den Katapulten getroffen zu werden, während er natürlich auch noch auf Ashley aufpassen muss.
Das wirkt durchaus stressig, aber eben nicht frustrierend stressig. Die Entwickler scheinen einen guten Weg gefunden zu haben, um das Spielgefühl des Originals in die Moderne zu bringen und dabei auf nervige Elemente der Vergangenheit zu verzichten. Das gelang Capcom auch schon beim Remake zu Resident Evil 2 absolut hervorragend.
Insgesamt sind die neuen Spielszenen und Infos sicherlich eher ein kleiner Leckerbissen als ein Deep Dive, aber sie haben unsere Vorfreude auf Resident Evil 4 definitiv nochmal angeheizt. Alles, was wir bislang vom Remake zu sehen bekamen und auch selbst spielen konnten, machte einen super Eindruck. Aller Voraussicht nach wird das Resi-4-Remake ein richtiges Klassespiel, das Horror- und Action-Fans gleichermaßen gefallen wird.
