Resident Evil 4 in der Vorschau: Neue Einblicke ins Gameplay des Remakes

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Resident Evil 4 in der Vorschau: Neue Einblicke ins Gameplay des Remakes
Quelle: Capcom

Am 24. März dürfen wir uns wieder gehörig gruseln, denn dann erscheint das Remake des Survival-Horror-Klassikers Resident Evil 4. Kurz vor dem Release stellte uns Capcom noch neues Gameplay-Material sowie eine Präsentation zur Verfügung, die neue Einblicke ins Gameplay des Action-Adventures gaben. In dieser Vorschau erfahrt ihr die neuen Infos zum Spiel.

Nur noch etwa drei Wochen und mit Resident Evil 4 erscheint die Neuauflage des Capcom-Klassikers, der 2005 die beliebte Survival-Horror-Reihe revolutionierte. Kurz vorm Release des Remakes stellte uns der Publisher noch neues Gameplay-Material zur Verfügung und gab uns eine kleine Präsentation zu verschiedenen Elementen des neuen Resi 4. Im Fokus der Spielszenen und der Präsentation standen die drei großen "A"s des Spiels: Atmosphäre, Action und Ashley. Im Rahmen dieser letzten Vorschau vor dem Test liefern wir euch Einblicke ins Kampfsystem, Änderungen im Vergleich zum Original und die nun offenbar angenehmer zu spielenden Eskort-Missionen.

Stimmungsvolles Design

Da das neue Gameplay-Material sich nicht groß mit der Story von Resi 4 beschäftigt, handeln wir sie hier auch ganz fix ab. Nach den Geschehnissen in Resident Evil 2 ist Leon S. Kennedy jetzt für die US-Regierung tätig und bekommt den Auftrag, die Tochter des Präsidenten aus den Händen der Los-Illuminados-Sekte zu befreien. Der seltsame Kult pflanzt Menschen jedoch den Las-Plagas-Parasiten ein, wodurch es Leon und Präsidententochter Ashley mit allerlei blutrünstigen Kreaturen zu tun bekommen.

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Wie schon eingangs erwähnt, entfernte sich Resident Evil 4 damals noch mehr als Teil 3 von der in Part 1 und 2 etablierten Serien-DNA. Resi 4 führte Quick-Time-Events ein, bot mehr Action und setzte mehr auf Terror als Survival-Element. Dennoch bot der Titel natürlich immer noch viel Horror-Atmosphäre, was man auch in den neuen Gameplay-Szenen zum Remake gut beobachten kann. Die gruseligen Szenerien, die Beleuchtung und vor allem der tolle Sound sorgen dafür, dass man selbst beim Zuschauen schon nervös auf dem Stuhl herumrutscht.

Dazu kommt, dass das Gegner-Design so richtig schön unangenehm ist. Den Kettensägen-Sack-Mann kennt wohl eh so ziemlich jeder Gamer, doch auch die Normalo-Ganados sorgen für wohlige Anspannung, wenn sie mit Mordlust in den Augen und zu hasserfüllten Fratzen erstarrten Gesichtern auf einen zukommen. Wenn dann noch der Parasit aus ihnen herausplatzt, wird es so richtig wunderbar eklig. Das sieht im Remake natürlich alles viel, viel besser aus als damals, sodass einem diese Momente tatsächlich wieder Schauer über den Rücken jagen.

Resident Evil 4 Remake: Die letzte Preview vor dem Test (3) Quelle: Capcom Resident Evil 4 Remake: Die letzte Preview vor dem Test (3)

Intensives Kampfgeschehen

Auch die Kämpfe selbst sind richtig packend. Einfach nur mit der Knarre draufhalten funktioniert eher selten. Vielmehr sollte man die Ganados mit Schüssen in den Kopf oder auch in die Beine stunnen und dann in den Nahkampf übergehen, um die Gegner ins Jenseits zu treten oder ihnen gleich das Messer in den Schädel zu rammen, bevor der Parasit ausbrechen kann. Messer spielen ohnehin eine wichtige Rolle. Zwar verfügen sie, anders als die Klinge im Original, nur über eine begrenzte Haltbarkeit, aber Leon kann mehrere mit sich führen und damit auch sehr viele Attacken parieren. Hier wird aber natürlich gutes Timing vorausgesetzt. Gerade das Parieren von Parasiten-Attacken dürfte etwas Übung erfordern.

Und wo wir gerade schon beim Parieren mit dem Messer sind, können wir auch gleich auf eine in den neuen Szenen gezeigte Neuerung eingehen. Capcom gab bereits bekannt, Quick-Time-Events im Resi-4-Remake deutlich reduzierter verwenden zu wollen. Dies konnten wir jetzt beim Kampf gegen Jack Krauser auch beobachten. Im Originalspiel war das Aufeinandertreffen noch eine einzige lange QTE-Sequenz, in der Neuauflage hingegen müssen wir aktiv die Angriffe von Krauser parieren. Klar, es ist immer noch etwas Knöpfchengedrücke dabei und es scheint keine großen Freiheiten im Kampf zu geben, dennoch wirkt die Stelle nun dynamischer und spannender.

Resident Evil 4 Remake: Die letzte Preview vor dem Test (4) Quelle: Capcom Resident Evil 4 Remake: Die letzte Preview vor dem Test (4)

Bei anderen Gegnern dürfen wir uns allerdings etwas mehr austoben. Treffen wir beispielsweise auf Ganados mit Dynamit oder Molotov-Cocktails, dürfen wir deren Waffen gegen sie einsetzen. Ein gezielter Schuss und die Fieslinge gehen in Flammen auf oder explodieren selbst. Das ist aber natürlich auch nicht ganz so einfach, wie es sich anhört, schließlich wird man meistens direkt von mehreren Gegnern zugleich unter Druck gesetzt.
Im neuen Gameplay-Material ist zudem ein Kampf gegen einen Garrador enthalten. Der Gegner ist schnell, stark, hat riesige Klauen und ist wunderbar furchteinflößend. Hier lohnt es sich aber, nicht in Panik zu verfallen und einfach drauflos zu ballern. Stattdessen können wir die schwache Sehkraft des Garradors ausnutzen und leise um ihn herumschleichen, um schließlich den Parasiten in dessen Rücken direkt zu attackieren. Das erinnert soweit an die Taktik, die auch im Original zum Einsatz kam.

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