Remnant 2: Noch mehr Souls, noch mehr Shooter, noch mehr Action! - Vorschau

Special Christian Fussy
Remnant 2: Noch mehr Souls, noch mehr Shooter, noch mehr Action! - Vorschau
Quelle: Gearbox

Wir haben den Nachfolger von Remnant from the Ashes schon gespielt und verraten euch, warum das Spiel eine wahre Ambitions-Kanone ist!

Es soll laut Adams unmöglich sein, alles beim ersten Durchspielen zu sehen und einzusammeln. Dass die unterschiedlichen Level jeweils auch spezifische Ausrüstungssets und Waffen enthalten, darunter altmodische Steinschlosspistolen und futuristische Laserwaffen, sorgt zusätzlich für Motivation, mehrere Durchläufe zu starten, um verschiedene Kombinationen auszuprobieren.

Fair und simpel

Beim zugrundeliegenden Gameplay strebt Gunfire nach Evolution statt Revolution. Die Steuerung am PC, bei der wir mit der linken Maustaste Nahkampfangriffe auslösen und mit gedrückter rechter Maustaste in den Third-Person-Fernkampfmodus wechseln, ist die gleiche wie im Vorgänger. Leider ist es immer noch nicht möglich, dieses Umschalten mit einem einmaligen Klick zu erledigen. Uns ist es daher noch ab und zu passiert, dass wir aus Versehen nach einem Gegner ausholten, dem wir eigentlich aus der Ferne einen Schuss verpassen wollten, und so direkt in eine Gegenattacke liefen. Ärgerlich, aber zum Glück auch schon alles, was wir an der Tastenbelegung zu beantstanden haben. Grundsätzlich ist das Gunplay in Remnant 2 präzise und schnell und macht eine Menge Spaß.

Der Schwierigkeitsgrad der Kämpfe schwankt innerhalb der Level von Begegnung zu Begegnung. Die meisten Gegner stellen keine große Bedrohung dar und lassen sich bereits mit 1-2 Schuss in die Knie zwingen, lediglich bei größeren Horden sollten wir aufpassen, nicht umzingelt zu werden.

In manchen Ecken der Karte streifen aber auch mächtige Elitegegner umher, bei denen wir auf die gesamte Kampfkraft unserer Truppe angewiesen waren. Diese sind fair verteilt und sorgen für den nötigen Adrenalinkick zwischendurch.

Die mächtigen und einzigartigen Bossgegner sind dann noch eine ganze Schippe spongiger und haben meist mehrere Phasen mit unterschiedlichen verheerenden Attacken. Mehrere Anläufe waren hier praktisch garantiert, dank der gnädig gesetzten Speicherpunkte kam aber dennoch kein Frust auf.

Remnant 2 Quelle: Gearbox Publishing Der Core Gameplay Loop ist der eines klassischen Looter-Shooters. Wir erkunden die Gegend, bezwingen Feinde, aktivieren neue Speicherpunkte und wechseln zwischen diesen und dem Lager in Ward 13 hin und her, um dort Gegenstände zu kaufen und zu verkaufen, aufzuwerten und neue Talente und Archetypen auszurüsten.

Es gibt zahlreiche Optionen, unsere Spielfigur zu verstärken, darunter z.B. den Einbau von Waffenmods, die neue aktive Fähigkeiten bereitstellen. Da wir in unserer Anspielzeit eher damit beschäftigt waren, so weit wie möglich in der Spielwelt voranzukommen, blieb wenig Zeit, mit verschiedenen Builds zu experimentieren. Anpassungsmöglichkeiten gibt es aber definitiv eine ganze Menge.

Fazit

Mit Remnant 2 könnte uns im Sommer einer der großen Überraschungshits dieses Jahres bevorstehen. Der Titel gibt Fans des Vorgängers genau das, was sie sich wünschen - nämlich mehr Remnant -, bietet durch den zufälligen Charakter der Spielerfahrung aber nicht nur mehr Umfang, sondern gleichzeitig auch viel Abwechslung und Wiederspielwert. Sollte das fertige Spiel halten können, was die ersten Spielstunden und das Entwicklerteam versprechen, sollten vor allem Koop-Begeisterte voll auf ihre Kosten kommen.

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