Rayman Legends Retold setzt auf eine komplett neue Optik und modernisiert viele Bereiche des Originals. Doch kann der neue Stil mit dem Charme des handgezeichneten Vorbilds mithalten? Wir haben die ersten Levels von Welt 1 und 2 erkundet.
Die bereits bekannten Levels wurden sichtbar überarbeitet und strotzen nur so vor kleinen Details. Besonders die weitläufigen Hintergründe tragen dazu bei, dass die Spielwelt um einiges dynamischer wirkt als noch im Original. Hinzu kommen moderne Licht- und Schatteneffekte, die den einzelnen Abschnitten mehr Atmosphäre verleihen und die verschiedenen Welten eindrucksvoll in Szene setzen.
Quelle: Ubisoft
Neben Kleinlingen und Lums sind in den Levels auch Münzen versteckt.
Trotzdem dürfte dieser neue Stil nicht jedem gefallen. Der handgezeichnete Look gehörte schließlich zu den Markenzeichen von Rayman Legends und besitzt bis heute einen ganz eigenen Charme. Gerade weil solche Artstyles oft ziemlich gut altern, werden manche Fans vermutlich die Frage stellen, ob eine grundlegende optische Neuausrichtung überhaupt notwendig gewesen wäre.
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Genau darin liegt aber auch die große Chance von Retold. So schön der ursprüngliche Grafikstil auch war, nach über zehn Jahren wirkt die neue Präsentation deutlich frischer und moderner. Wer das Original bereits mehrfach gespielt hat, bekommt dadurch sofort das Gefühl, nicht einfach nur dieselben Levels noch einmal zu erleben. Ob man den neuen Stil letztendlich bevorzugt, bleibt natürlich Geschmackssache. An Detailreichtum mangelt es der neuen Optik jedenfalls nicht.
Quelle: Ubisoft
Die Oberwelten wurden deutlich überarbeitet und wirken fast schon wie eigene Levels inklusive Geheimnisse.
Die ersten Welten erneut besucht
Während unserer Anspielsession durften wir bereits einige Levels aus den ersten beiden Welten ausprobieren. Bevor wir aber überhaupt in die eigentlichen Levels gestartet sind, fiel uns erst noch etwas anderes ins Auge: die überarbeiteten Oberwelten.
Besonders die zweite Welt wirkte fast schon wie ein eigenes kleines Level. Statt lediglich als Menü zu dienen, lädt sie regelrecht dazu ein, erkundet zu werden. Versteckte Sammelgegenstände und kleine Geheimnisse sorgen dafür, dass man sich hier gerne etwas länger aufhält.
Auch innerhalb der eigentlichen Levels zeigte sich schnell die große Stärke von Rayman Legends. Die verschiedenen Abschnitte bieten jede Menge Abwechslung und setzen immer wieder andere Schwerpunkte. Neben klassischen Jump'n'Run-Passagen gibt es auch wieder die Murphy-Levels.
Quelle: Ubisoft
In manchen Levels benötigt ihr Murphys Hilfe, um mit Objekten innerhalb der Levels zu interagieren.
An bestimmten Stellen müssen wir dabei Raymans fliegenden Begleiter um Hilfe bitten, um Hindernisse zu beseitigen, Plattformen zu bewegen oder neue Wege freizulegen. Daneben warten auch einige überraschend knackige Zeit-Herausforderungen auf uns. Die verlangen schnelle Reaktionen und eine möglichst fehlerfreie Route.
Generell lohnt es sich, die Augen offenzuhalten. In jedem Level verstecken sich zehn Kleinlinge, die befreit werden wollen. Oft sind diese an kleine Rätsel, versteckte Bereiche oder optionale Challenge-Räume gekoppelt. Wer einfach nur möglichst schnell das Levelziel erreichen möchte, wird deshalb nicht alles entdecken. Hinzu kommen die bekannten Lums, die überall in den Levels verteilt sind. Sie dienen nicht nur als Sammelobjekte, sondern werden teilweise auch benötigt, um neue Inhalte freizuschalten.
