Harry Potter war gestern: REKA ist was für echte Hexen und Zauberer!
Special
Reka lässt den Traum aller Hipster-Hexen wahr werden. Wir sind in der Early-Access-Version durch neblige Wälder gelaufen, sind mit Baba Jagas Hühnerhaus umhergezogen und haben geschaut, was das magische Cozy-Game zu bieten hat.
Der September ist angebrochen und während viele da draußen noch die letzten warmen Sonnenstrahlen genießen, schauen mindestens genauso viele schon nach vorn in Richtung Herbst. Die mystische Jahreszeit, in denen Nebelschwaden morgens durch die Lande ziehen, Pumpkin Spice Latte wieder in Strömen fließt und die unheimliche Stimmung quasi automatisch mitschwingt. Für alle, die in dieser Jahresezeit voll aufgehen, gibt es mit Reka jetzt das perfekte Spiel.
Hier spielt ihr die Azubine der berühmten Hexe Baba Jaga und zieht mit ihrem Hühnerbeinhaus durch die Wildnis, kocht und braut euch leckere Sachen und helft den Dorfbewohnern. Wir haben uns als Zauberin verdingt und geschaut, was die Early-Access-Version von Reka jetzt schon auf dem Kasten hat.
Eingebaute Halloween-Stimmung
Bevor wir unsere Hexenkarriere starten, klicken wir uns im rudimentären Charaktereditor eine Lehrlingsdame zusammen, die das Prädikat "edgy Gothic-Witch" definitiv verdient hat. Allerdings fällt hier auch sofort auf, dass Reka auf einen sehr reduzierten Grafikstil setzt. Texturen sind grob aufgelöst und Polygone kann man stellenweise an einer Hand abzählen. Obendrauf gibt es noch einen Filter, der an Cel-Shading erinnert.
Trotzdem haben die Entwickler einiges mit dieser reduzierten Darstellung gemacht. Das Aussehen der Charaktere, die Gestaltung der Welt und die nebelverhangenen Wälder im Sonnenlicht. Das trifft genau diese leicht unheimliche Stimmung im Herbst rund um Halloween, auf die so viele Leute abfahren.
Quelle: Emberstorm Entertainment
Lasst euch von der reduzierten Grafik allerdings nicht täuschen, denn Reka ist zum Start in den Early Access hardwarehungrig. Selbst mit einer RTX 4080 verkam die Framerate auf höchsten Einstellungen und 4K zur Ruckelpartie. Wir gehen allerdings schwer davon aus, dass hier einfach noch wenig bis gar nicht optimiert wurde und es im Laufe des Early Access noch um einiges besser wird.
Unsere namensgebende Hexenazubine ist währenddessen im ersten Gebiet angekommen. Hier können wir uns bei den ansässigen Dorfbewohnern nützlich machen. Unsere Hauptaufgabe ist es allerdings, die Hexe im Wald zu finden, von der die Dorfbewohner hinter vorgehaltener Hand sprechen. Nach einem kurzen Spaziergang im Wald werden wir auch schnell fündig. Die Hexe Baba Jaga begrüßt uns und gibt uns schnurstracks unsere ersten Aufgaben.
Quelle: Emberstorm Entertainment
Eine Insel mit zwei Beinen
Sie will sich nämlich zur Ruhe setzen und braucht deswegen eine Nachfolgerin. Aus diesem Grund hat sie einen magischen Ruf ausgesandt, dem wir offenbar bis zum Ziel gefolgt sind. Doch zur Legende von Baba Jaga gehört auch ihr berühmtes Hexenhaus, das auf Hühnerbeinen durch die Lande läuft. Leider ist das wohl schon vor einiger Zeit verunglückt. Unsere Aufgabe im Prolog ist es, das Haus wieder auferstehen zu lassen, um unsere Reise als Hexe zu beginnen.
Baba Jaga stattet uns dafür gleich mit ein paar praktischen Helfern aus, nämlich ihren Krähen. Eine Hexe macht sich schließlich nicht selbst die Hände schmutzig, sondern sendet ihre Vögel aus, um Items vom Boden aufzusammeln. Unsere Meisterin scheucht uns für das aufwendige Ritual durch die Wälder, damit wir verschiedene Dinge besorgen.
Bildergalerie
Ist alles erledigt, erhebt sich das Hühnerhaus in einer schicken Sequenz erneut und gibt uns Zugriff auf eines der wichtigsten Features im Spiel. Unsere Hütte ist nämlich der Dreh- und Angelpunkt auf unseren Reisen. Einerseits ist es Transportmittel und Wirkstätte zugleich für uns, andererseits können wir unser Heim detailliert selbst gestalten.
