Pure Football: Der Arcade-Kick im Test

Test Tom Sauer

Der Titel verrät‘s: Pure Football steht für puren und unkomplizierten Fußball. Doch bietet der Arcade-Kick auch puren Spielspaß

Pure Football: Der Arcade-Kick im Test Dominiert werden die Partien durch spektakuläre Fernschüsse, stets sichere Flanken und unrealistische „Pure“-Schüsse. Größtes Manko bleibt jedoch die Reaktionszeit der Kicker: Pure Football spielt sich so undynamisch, dass genau getimte Zuspiele fast unmöglich sind. Großartiges Können erfordert Ubisofts Rasenschach ohnehin nicht: Zahlreiche Balken und Anzeigen verdeutlichen, wann die entsprechende Taste gedrückt werden muss, um einen Torerfolg zu erzielen. Dass die völlig überladenen Anzeigen einen Großteil des Bildschirms verdecken, ist bei der wenig attraktiven Präsentation von Pure Football aber nicht weiter tragisch.

Aye, aye, Herr Kapitän

Während das Geschehen auf dem Rasen gerne mal nervt, schafft es der nett inszenierte Kampagnen-Modus, zum Weiterspielen zu motivieren. Mit eigens erstelltem Spieler, der sich im Verlauf der Kampagne verbessern lässt, arbeitet ihr euch als Kapitän eurer Mannschaft über die Weltkarte und nehmt an unterschiedlichen Events teil. Durch Herausforderungen schaltet ihr neue Spieler für euer Team frei und schiebt euch so auf der Weltrangliste nach oben.

Wertung zu Pure Football (PS3)

Wertung:

6.0 /10
Pro & Contra
Lizenzierte Spieler und NationalteamsNett inszenierter Kampagnen-ModusMit mehreren Spielern ganz ok
Lahme Reaktionszeit der KickerUnkoordinierter SpielablaufSchlechte Präsentation
Fazit

Wer auf einen ernsthaften Konkurrenten für FIFA Street gehofft hat, wird enttäuscht.

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