Psychonauts 2 Grafik-Tuning: Grafik-Voreinstellungen
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Psychonauts 2 kommt bei Spieletestern hervorragend an - da seit dem ersten Teil nunmehr 16 Jahre vergangen sind, dürfte manch ein Psychonauts-Fan aber inzwischen nicht mehr unbedingt einen Top-PC haben. Anhand eines Notebooks von Captiva mit einer Nvidia GeForce RTX 3060 haben wir Detailstufen und Auflösungen sowie Grafik-Untermenüs getestet, um euch Tipps zum Grafiktuning zu geben.
Psychonauts 2: Grafik-Voreinstellungen
Ganz allgemein gesprochen, braucht Psychonauts 2 keine besonders starke Hardware - je nach Level sind die Anforderungen aber teils sehr unterschiedlich. Unser Test-Gamingnotebook (Core i7-10750H, Nvidia GeForce RTX 3060 mobile) hatte bei einigen Leveln bei maximalen Details in Full-HD im Durchschnitt 120 bis 145 FPS, in manch anderem Level wiederum lag der Durchschnittswert bei nur knapp 90 FPS - eine Differenz von 70 Prozent. Doch wie wirken sich die Detailmodus-Voreinstellungen auf die FPS aus?
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Bei Psychonauts 2 gibt es nämlich fünf Voreinstellungs-Modi im Grafikmenü des Spiels: Sehr niedrig, Niedrig, Mittel, Hoch und Sehr hoch.
Dabei gibt es eine Besonderheit: Bis auf den höchsten Modus wird die Grafik zusätzlich skaliert. Dies bedeutet, dass zugunsten von mehr FPS (Bilder pro Sekunde) in einer geringeren Auflösung vorgerechnet wird als in der im Spiel an sich ausgewählten Auflösung. Beim Umstellen zum Beispiel von Hoch auf Mittel ergeben sich also durch zwei Faktoren mehr FPS: Zum einen werden Untermenüpunkte wie Schatten oder Reflexionen um eine Stufe gesenkt, zum anderen wird aber auch eine geringere Auflösung als Berechnungsbasis verwendet. Wir haben aus diesem Grunde für die Modi unterhalb von "Sehr hoch" stets zwei Benchmarkwerte notiert: Einen bei der Voreinstellung inklusive Skalierung und einen bei der Voreinstellung, aber manuell auf 100 (Prozent) hochgestellten Skalierung - dies nennen wir "unskaliert". Die folgende Grafik zeigt euch unsere Messwerte mit dem Captiva-Testnotebook in allen fünf Detail-Voreinstellungen, die aus dem Durchschnitt von mehreren Benchmarktests an unterschiedlichen Stellen des Spiels entstanden sind - pro Detailmodus gibt es zwei Werte, eben unskaliert und (die Voreinstellung vom Spiel aus) skaliert innerhalb des jeweiligen Modos, also zum Beispiel "Mittel skaliert vs. Mittel unskaliert":
Quelle: Antonio Funes
Psychonauts 2: Grafikmodi RTX 3060
Um euch die relativen Unterschiede näherzubringen, haben wir nun noch eine Grafik erstellt, in der ihr sehen könnt, wie hoch das Leistungsplus durch das Verringern der Details um eine Stufe ist. Dabei haben wir die vier Werte in drei Gruppen mit je vier Balken unterteilt. Die ersten beiden Gruppen zeigen pro Detailmodus einen Balken, der das Leistungsplus zum jeweils nächsthöheren Detailmodus zeigt - zwei Gruppen sind es, da wir, wie schon zuvor, skalierte und unskalierte Werte unterscheiden. Die dritte Gruppe mit Balken zeigt euch nicht den Vergleich zum nächsthöheren Modus, sondern den zwischen skaliert (In der Voreinstellung vorgeschlagener Wert) und unskaliert (fester Wert von 100):
Quelle: Antonio Funes
Leistungsplus Psychonauts 2 je nach Detailmodus
Wie man sieht, bringt die Skalierung einiges als Zusatzleistung - allerdings werdet ihr bei dem folgenden Bild-Vergleich sehen, dass die Skalierung nicht unbedingt vorteilhaft aussieht. Denn dort seht ihr links die Voreinstellung "Sehr hoch" sowie "Sehr niedrig" mit der vom Menü vorgegebenen Skalierung - darunter ist ein zweiter Slider-Vergleich, bei dem das rechte Bild ebenfalls auf "Sehr niedrig" bei den Details eingestellt ist, der Skalierungswert aber manuell auf 100 eingestellt wurde:
Hier ein weiteres Bild, bei dem wir einen Bereich mit den drei soeben verwendeten Grafikeinstellungen isoliert als Vergleich nebeneinander platziert haben:
Quelle: Screenshot Antonio Funes aus Psychonauts 2
Psychonauts 2 Vergleich Sehr hoch Sehr niedrig mit und ohne Skalierung-
Um noch zu zeigen, wie groß (oder klein) der grafische Unterschied zwischen der höchsten und niedrigsten Detailstufe ist, haben wir eine weitere Szene mit weitläufiger Sicht gewählt und einen Slider-Bildvergleich vorbereitet:
Man sieht hier neben den Schatten unter anderem auch die stimmungsvollen Reflexionen auf dem Wasser im Hintergrund, die bei niedrigen Details wegfallen. Auf der nächsten Seite schauen wir uns noch die Leistungsauswirkungen durch die Untermenüpunkte des Grafikmenüs an.
