Prince of Persia: The Lost Crown - Hands-On-Vorschau
Special
Wir hatten die Gelegenheit im Rahmen von Ubisoft Forward das gerade erst angekündigte Prince of Persia: The Lost Crown auch schon selbst zu spielen.
Zeitspiel
In Prince of Persia: The Lost Crown (jetzt kaufen 29,99 € ) spielt die Manipulation von Zeit auch wieder eine wichtige Rolle. Während unserer Demo haben wir das vor allem als Teil des Plattformings zu Gesicht bekommen. So kommen wir zu einem Levelabschnitt, in dem im Hintergrund Trümmer in Luft schweben. Davor befindet sich eine Anomalie. Sobald wir auf diese schießen, formen sich Teile der Trümmer zu Strukturen zusammen, wie sie an dieser Stelle offenbar einmal bestanden haben. Dies eröffnet uns einen Weg, um im Level weiter voranzukommen. Später nutzen wir diese Elemente im Leveldesign unter anderem auch, um optionale Bereiche zu erreichen, wo zusätzliche Belohnungen auf uns warten.
Wir stoßen auch immer wieder auf Wege, die uns durch verschiedene Hindernisse versperrt sind. Allerdings wurde der Spielabschnitt der Demo speziell angepasst, um für uns Testspieler ein Maximum an verschiedenen Mechaniken und Spielelementen in kurzer Zeit zu ermöglichen. Daher können wir nicht genau sagen, welche dieser Sperren künstlich angebracht wurden oder tatsächlich zu den Metroidvania-Elementen des Spiels gehören. Wir haben jedenfalls während des Anspielens keine neue Fähigkeit freigeschaltet, die uns neue Wege eröffnet hätte.
Als wir in einen Levelabschnitt kommen, der The Haven genannt wird, treffen wir auf eine Händlerin. Hier können wir neue Amulette kaufen oder unsere Heiltränke in Quantität und Qualität verbessern. Dazu kommt eine Art Kristallwährung zum Einsatz, die wir von allen besiegten Feinden einsammeln. Leider haben wir nicht genug zusammen, um uns etwas leisten zu können, also ziehen wir unverrichteter Dinge weiter.
Quelle: Ubisoft
Prince of Persia: The Lost Crown - Sidescroll-Plattformer angespielt (2)
Am Boss wachsen
Wir springen und kämpfen uns weiter durch verschiedene Levelbereiche und passieren dabei auch noch ein Gebiet, in dem die bisherigen Gebäudestrukturen ein wenig mehr der Natur weichen. Das lässt auf einige optische Abwechslungen im Spiel hoffen. Die zwar stilisierte, aber dennoch sehr schick umgesetzte Grafik weiß auch hier zu überzeugen. Pflanzliche Elemente in diesem Bereich werden auch für Abwechslung bei den Plattform-Puzzles genutzt, indem wir bestimmte Blätter erst aus ihrem Versteck locken müssen, während andere unter uns recht schnell die Flucht antreten.
Kurze Zeit später kommen wir aber auch schon an das Ende des Demolevels. Hier erwartet uns allerdings noch ein dicker Bossgegner, an dem wir uns bis zum Ende unserer Anspielsession noch zwanzig Minuten lang die Zähne ausbeißen. Das gewaltige Biest, das einer Mischung aus Löwe, Ziege, Drache und Skorpion ähnelt, hat verschiedene Angriffsmuster drauf, auf die unterschiedlich reagiert werden will. Mangels Erfahrung mit den Spielmechaniken endet unser erster Versuch auch schon recht schnell, ohne dass wir sonderlich viel Schaden am Boss verursacht hätten.
Mit der Zeit haben wir aber den Dreh raus. Wir lernen, seine Standardattacke im richtigen Moment zu parieren, was den Boss kurzzeitig benommen macht. Dem Angriff mit seinem Skorpion-Schwanz ist recht einfach auszuweichen. Gleiches gilt auch für die Flugattacke, auch wenn uns das leider nicht immer gelingt. Weiterhin führt der Boss einen Rammangriff aus. Diesen zeitgenau zu parieren, stellt sich als einer der Schlüssel zum Erfolg in diesem Kampf heraus. Der Gegner nimmt bei dem mit einer kleinen Animationssequenz belohnten Manöver nicht nur ordentlich Schaden, sondern fällt auch für einige Zeit bewusstlos zu Boden.
Das ist genau der richtige Zeitpunkt, um eine der zwei Spezialfähigkeiten einzusetzen, über die unser Protagonist zu dieser Zeit verfügt. Dabei setzt der Krieger eine Energie ein, die er zuvor bereits durch eigene Angriffe aufgefüllt hat. Mit einem mächtigen Schwertangriff fügen wir so dem Boss noch einmal guten Schaden zu. Mit der zweiten unserer Spezialfähigkeiten können wir unseren Helden heilen, müssen dabei jedoch die doppelte Kampfenergie aufwenden. Dennoch rettet uns das mehrfach das Leben, da wir nur einen Heiltrank zur Verfügung haben, der recht schnell aufgebraucht ist.
Haben wir dem Boss eine bestimmte Menge an Lebenspunkten abgezogen, beginnt dieser, neue Tricks einzusetzen. So ruft er eine Energiekugel herbei, die uns verfolgt und regelmäßigen Schaden verursacht. Dem wirken wir mit unserem Bogen entgegen. Das Kampfsystem macht hier auf jeden Fall deutlich, dass Geduld gefragt ist. Mit klarem Kopf die verschiedenen Angriffe des Bosses zu kontern, hat uns deutlich weiter gebracht, als volle Kanone draufzugehen. Leider reichte die Zeit am Ende nicht mehr für das hart erarbeitete Erfolgserlebnis, aber das heben wir uns dann eben für das fertige Spiel auf, wenn Prince of Persia: The Lost Crown im Januar 2024 für alle gängigen Plattformen erscheint.
Prince of Persia: The Lost Crown wird von Ubisoft Montpelier mit Beteiligung weiterer Standorte entwickelt. Das Spiel soll am 18. Januar 2023 für PC, Playstation 4, Playstation 5, Xbox One, Xbox Series S/X und Nintendo Switch erscheinen. Neben einer Standard-Version für rund 50 Euro wird auch eine Deluxe-Edition für rund 60 Euro angeboten, die unter anderem drei Tage frühere Zugang gewährt.
