Mein erstes Mal mit Pool of Radiance: Wie spielt sich der Rollenspiel-Klassiker heute?
SpecialMit Pool of Radiance startete US-Hersteller SSI 1988 die sogenannte "Gold Box"-Reihe - und legte damit den Grundstein für eine ganze Reihe hochwertiger Rollenspiele mit der begehrten AD&D-Lizenz. Wie schlägt sich der Klassiker heute? Unser Autor Benedikt hat ihn zum ersten Mal gespielt.
Verdammte Axt! Hätte ich doch gleich herausgefunden, dass ich meine angeheuerten Computer-Mitstreiter im Kampf einfach töten und mir anschließend ihre 1A-Ausrüstung schnappen kann! Tja, dann wäre mein Einstieg in Pool of Radiance (jetzt kaufen ) sicherlich um einiges sanfter ausgefallen. Und doch bin ich nach gut 15 Stunden Spielzeit ziemlich begeistert von diesem Rollenspielkoloss aus dem Jahr 1988. Schon immer wollte ich diesen Genreklassiker mal nachholen. Denn Pool of Radiance gilt nicht nur als das erste Computerspiel, das auf dem offiziellen Regelwerk der Brettspielvorlage Advanced Dungeons & Dragons (AD&D) von TSR basiert, sondern auch als eines der besten Computerrollenspiele aller Zeiten. Es markierte den Startpunkt für die legendäre "Gold Box"-Reihe von US-Entwickler Strategic Simulations, Inc. (SSI), die Ende der 80er- und Anfang der 90er-Jahre bei Rollenspiel-Fans enorm beliebt war.
Also besorgte ich mir bei GOG.com für knapp zehn Euro die Forgotten Realms: The Archives - Collection Two, die neben Pool of Radiance auch die drei direkten Nachfolger Curse of the Azure Bonds, Secret of the Silver Blades und Pools of Darkness sowie vier weitere SSI-Titel enthält.
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Rollenspiel mit P(h)lan
Story und Setting von Pool of Radiance sind im Vergleich mit modernen Rollenspielen angenehm bescheiden und überschaubar: Ihr verkörpert keinen übermächtigen Superkrieger, sondern einfach nur sechs aufstrebende und anfangs noch reichlich unerfahrene Abenteurer, die in den von Monstern befallenen Bezirken der Hafenstadt Phlan für Recht und Ordnung sorgen sollen. Später geht's dann auch raus aus der Stadt und ihr erkundet die angrenzende Wildnis. Einen Oberbösewicht gibt es im Spiel natürlich auch, doch dazu will ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Pool of Radiance ist wie seine drei Nachfolger in den Vergessenen Reichen (im Original: Forgotten Realms) angesiedelt, wobei ihr mit dem im Norden gelegenen Phlan lediglich einen kleinen Ausschnitt dieses Szenarios aus der Kampagnenwelt von Dungeons & Dragons kennenlernt.
Quelle: PC Games
Bevor euer Abenteuer in Pool of Radiance startet, erstellt ihr eine sechsköpfige Heldengruppe und würfelt eure Startwerte aus. Sogar Transgender-Charaktere waren anno 1988 schon möglich. Achtet vor allem auf gute AC- und HP-Zahlen, die übrigen Werte dürft ihr auch nachtäglich per Hand modifizieren.
Eure Party, die ihr zu Spielbeginn in typischer Tischrollenspiel-Manier auswürfelt und nachträglich per Werte-Editor modifizieren könnt, dürft ihr auch in die weiteren Teile der Rollenspielreihe importieren. Wer mag, kann vorgefertigte Helden in seine Gruppe übernehmen, davon ist aufgrund deren mäßigen Werte aber abzuraten. Bei der Charaktererstellung kommen schon ein paar Eigenheiten des AD&D-Regelwerks zum Vorschein: So gibt es zwar sechs verschiedene Rassen (Menschen, Elfen, Halb-Elfen, Gnome, Zwerge, Halblinge), vier Grundklassen (Kämpfer, Magier, Kleriker, Dieb) und vier verschiedene Gesinnungen von "superlieber Kerl" bis "echt übles Arschloch", doch letztlich sind nur wenige Gruppenzusammenstellungen wirklich sinnvoll. Nur nichtmenschliche Rassen können auch mehreren Klassen angehören, weshalb zum Beispiel Kombinationen wie Krieger-Magier-Kleriker oder Krieger-Dieb möglich sind. Allerdings genießen Menschen gegenüber anderen Rassen bei den ohnehin recht niedrig angesetzten Levelcaps Vorteile und können als einziges Volk unbegrenzt aufsteigen. Weiterhin sind Frauen generell schwächer als Männer und Diebe spielerisch nahezu nutzlos. Außerdem gibt euch die Klasse vor, welche Rüstungen und Waffen vom Charakter getragen werden können.
Würde ich nun weiter ins Detail gehen, könnte ich darüber gleich ein ganzes Buch schreiben. Ich habe meiner Auftraggeberin Maria Beyer-Fistrich nach meinem epischen Text zu Final Fantasy 6 jedoch versprochen, mich diesmal etwas kürzer zu halten. Klappt ja super. Hust. (Anm. d. Chefred: Ganz fantastisch sogar :))
Da eure Party-Auswahl für den weiteren Spielverlauf von ziemlich großer Bedeutung ist: Wenn ihr vorhabt, Pool of Radiance zu spielen, dann haltet im Netz nach guten Charakter-Guides Ausschau, um euch eine schlagkräftige Party zu kreieren. Ein sorgfältiger Blick in ein sauber recherchiertes Wiki kann ebenfalls nicht schaden, um sich auf das bevorstehende Abenteuer vorzubereiten.
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Schön überschaubar
Habt ihr Charaktererstellung gemeistert, geht's endlich los. Aufträge erhaltet ihr stets beim Stadtrat von Phlan, der als zentraler Questgeber fungiert. Was mir in Pool of Radiance von Anfang an sehr gut gefallen hat: Hier gibt es weder hunderte Nebenmissionen noch verschachtelte Story-Stränge oder parallel verlaufende Geschichten, sondern nur einfach nur einen großen Handlungsbogen. Und jederzeit klar formulierte Aufgaben in einer halboffenen Spielwelt, durch die ich vom Programm gut geführt werde. Erst soll ich die Slums von Kobolden, Orks und Goblins säubern, dann geht's weiter in die Festung Sokal Keep in der Bucht von Phlan, wo ich mich zusätzlich um Untote kümmere, dann in den Bezirk Kuto's Well, und so weiter. Habe ich einen Job erledigt, kehre ich zum City Council zurück und freue mich über Gold, Juwelen und vor allem Erfahrungspunkte, die ich für die Klassenaufstiege meiner Helden benötige. Für Letztere muss ich wiederum den jeweiligen Klassenlehrer aufsuchen und diesen auch fürstlich für seine Dienste entlohnen, denn umsonst ist in Pool of Radiance nur der Tod. Bei Händlern decke ich mich zudem mit neuen Waffen und Rüstungsteilen ein. Dann ziehe ich weiter ins nächste Gebiet.
Quelle: PC Games
Willkommen in Phlan! Die Hafenstadt im Norden der Vergessenen Reiche ist Dreh- und Angelpunkt des Rollenspie-Oldies. Eure erste Quest führt euch in die von Monstern besetzten Slums.
Das Tolle an diesem System: Ich weiß immer, was als Nächstes zu tun ist und habe konkrete Ziele vor Augen. Somit besteht auch nie die Gefahr, dass ich mich in Nebenmissionen verliere und irgendwann vergessen habe, worum es in der Hauptstory eigentlich geht. Und habe ich einen bestimmten Bereich von Monstern befreit, tauchen dort auch keine neuen mehr auf. Nein, dann weiß ich: So langsam geht's in Phlan wieder aufwärts - und ich habe das fertiggebracht! Das ist ein ungemein befriedigendes Gefühl.
Davon mal abgesehen: Nach all den Skyrims und Witchers mit ihrer Open-World-Gigantomanie und ihren überbordenden Möglichkeiten ist eine derart übersichtliche Fantasy-Welt eine wahre Wohltat. Ich kann zwar bis zu drei Quests gleichzeitig und theoretisch in beliebiger Reihenfolge angehen und habe somit eine gewisse Wahlfreiheit. In der Praxis ergibt es aber Sinn, die insgesamt über ein Dutzend Aufträge in der vom Stadtrat genannten Reihenfolge abzuarbeiten, da eure Gruppe gerade zu Beginn ziemlich schwach auf der Brust ist. Ihr könnt optional zwei zusätzliche NPCs anheuern, die gegen einen Teil der Beute an eurer Seite kämpfen, dennoch empfand ich Pool of Radiance gerade in den ersten ein, zwei Stunden als echten Brocken. Bis ich dann eben - siehe Einleitung - dank eines Beitrags im GOG.-com-Forum zufällig erfuhr, dass ich die KI-Söldner auch einfach töten und mir ihre zu Spielbeginn fast schon übermächtigen Waffen und Rüstungen schnappen kann. Attack Ally? Yes! Danach wurde es dann deutlich leichter. Ob eine solche Vorgehensweise allerdings im Sinne von SSI war, sei mal dahingestellt.
Weltenerkundung durchs 3D-Guckloch
Die Exploration von Phlan funktioniert wie in anderen Rollenspielen dieser Zeit, etwa Might and Magic oder The Bard's Tale (welches ich, Asche auf mein Haupt, leider auch nie gespielt habe). Ihr seht links auf dem Monitor einen kleinen 3D-Aussschnitt der aktuellen Umgebung, in dem auch die Porträts von NPCs und Monstern eingeblendet werden, sobald ihr auf welche trefft. Per Tastatur steuert ihr eure Truppe dann blockweise durch die Spielwelt. Rechts neben dem Sichtfenster sind eure Charakternamen nebst Armor Class (AC) und Hitpoints (HP) aufgeführt - je niedriger der AC- und je höher der HP-Wert, desto besser. Am unteren Bildschirmrand bekommt ihr den begleitenden Text angezeigt, der beschreibt, was gerade in der Spielwelt vor sich geht.
Hier kann es aber auch durchaus passieren, dass mich das Spiel auffordert, einen Blick in einen bestimmten Eintrag des Adventurers Journal zu werfen - ein 38 Seiten starkes Heft, das seinerzeit der golden umrandeten Spielbox beilag. In der GOG.com-Version steht es als PDF-Datei zum Download bereit. Ebenso wie auch das noch umfangreichere Clue Book, in dem ihr detaillierte Karten, Tipps zu den Schauplätzen, Rassen und Klassen, den Feindtypen, dem Kampfsystem, den Zaubersprüchen und vielem mehr findet. Beide PDFs habe ich nebenbei beim Spielen immer wieder konsultiert, denn sie enthalten in der Tat enorm hilfreiche Hinweise.
Kämpfe wie in einem Rundenstrategiespiel
Da ihr in Pool of Radiance quasi die Kammerjäger von Phlan seid, verbringt ihr einen großen Teil der Spielzeit mit den in einem separaten Bildschirm ablaufenden Kämpfen. Sie erinnern mit ihrer isometrischen Draufsicht und der taktischen Komponente an Rundenstrategiespiele - angesichts des Backgrounds von SSI kein Wunder. In dem komfortablen Bildschirm seht und befehligt ihr die einzelnen Mitglieder eure Party (deren Icons übrigens im Spiel jederzeit optisch und farblich verändert werden können) sowie die euch gegenüberstehenden Feinde, die in der Regel deutlich in der Überzahl sind. Ihr müsst euch mit Nahkampfattacken und Distanzangriffen per Pfeil und Bogen oder Feuerball nicht selten gegen ganze Heerscharen zur Wehr setzen, weshalb die Gefechte auch mal eine halbe Stunde und länger dauern können. Dank der taktischen Tiefe sind sie aber nie langweilig, im Gegenteil. So gilt es zu überlegen, wie man seine Figuren in den von Mauern begrenzten Arealen optimal positioniert und welchen Feind man sinnvollerweise als Nächstes angreift.
Gemein: Wenn kurz vor Ende eines ausufernden Kampfes ein Partymitglied stirbt, könnt ihr eigentlich direkt euren letzten Spielstand laden, denn einen - obendrein richtig teuren -Wiederbelebungszauber beherrschen nur die Heiler in den Tempeln von Phlan. Doch deren Service in Anspruch zu nehmen, ist keine wirkliche Option - per "Raise Dead"-Spruch wiederbelebte Charaktere verlieren sämtliche Erfahrungspunkte ihres aktuellen Klassenlevels. Wo wir gerade schon beim Thema Erfahrungspunkte sind, auch das ist erwähnenswert: Für in der Spielwelt entdeckte Schätze und erledigte Quests kassiert ihr in Pool of Radiance deutlich mehr XP als für gewonnene Kämpfe. Deswegen ist Kampf-Grind keine probate Methode, um schneller im Level aufzusteigen. Sehr sympathisch!
Quelle: PC Games
Rast muss sein! Am schön gezeichneten Lagerfeuer könnt ihr jederzeit euren Spielstand sichern und Zaubersprüche pauken.
Zauberer-Amnesie und Geld-Chaos
Damit wären wir bei den bereits kurz angerissenen Eigenheiten des AD&D-Systems angelangt. SSI hielt sich Pool of Radiance derart akribisch an die Pen-&-Paper-Vorlage, dass ihr euch mit einigen Ungereimtheiten herumschlagen müsst. Die etwas nervigen Restriktionen des Charaktersystems habe ich schon angesprochen. Richtig schlimm ist jedoch das Magiesystem, das komplett ohne Ressourcen wie dem sonst gängigen Mana auskommt. Das wäre an sich ja kein Problem. Doch um in oder außerhalb eines Kampfs Zaubersprüche einsetzen zu können, müssen eure magisch begabten Charaktere diese beim gemütlichen Rasten am Lagerfeuer erlernen und können sie dann lediglich ein paar Mal nacheinander einsetzen. Danach haben sie die Sprüche "vergessen", und müsst ihr die Prozedur wiederholen. Hä, was, wie bitte? Und natürlich ist auch die Anzahl an verschiedenen Zaubern, die ihr gleichzeitig memorieren könnt, stark begrenzt. Das führt dann nicht selten dazu, dass mir genau dann ein spezifischer Spruch fehlt, wenn ich ihn gerade gut gebrauchen könnte. Ist mir mit "Detect Magic" immer wieder passiert: Dieser nützliche Zauber zeigt euch nach einem Kampf beim Looten den wirklich guten Kram an - den ich dann allerdings nicht identifizieren kann, weil mein Kleriker ihn aktuell nicht im Portfolio hat.
Davon abgesehen sind viele Zauber für die Tonne: Zu Beginn ist vor allem "Sleep" (schläfert mehrere Feinde gleichzeitig ein) eine Macht, später haut ihr Kobolde und Co. primär per Feuerball aus den Latschen. Dazwischen mit "Cure Light Wounds" (dem einzigen Heilspruch im Spiel) ein bisschen heilen, das war's im Großen und Ganzen auch schon. Okay, das ist ein wenig übertrieben; je nach Situation und Feindtyp kommen auch andere Sprüche zum Einsatz. Doch insgesamt ist das Magiesystem nicht die größte Stärke von Pool of Radiance.
Nicht weniger sinnbefreit: das Geldsystem. Es gibt mit Kupfer, Silber, Electrum, Gold und Platin gleich fünf (!) verschiedene Währungen, die mir das Spiel allerdings nicht im Detail erklärt. Wer's genau wissen will, ich habe es recherchiert: 200 Kupfer sind so viel wert wie 20 Silber, was zwei Electrum entspricht, die wiederum ein Gold ergeben. Und ein Gold ist ein Fünftel Platin. Alles klar?! Die Liste an Eigenarten ließe sich noch um einige Punkte ergänzen. Damit Maria aufgrund meines langsam nun doch ziemlich ausführlichen Textes aber nicht die Vollkrise bekommt, verweise ich an dieser Stelle auf die hervorragende Pool-of-Radiance-Folge des Retro-Podcasts Stay Forever. Hier werden weitere Logikprobleme des Spiels ausführlich besprochen.
Quelle: PC Games
Manche Gegner in Pool of Radiance haben es ganz schön in sich. Zum Beispiel diese fiesen Trolle und Oger, die euch am Ende der Slums erwarten.
Mein Fazit: Gut gealterte Rollenspiel-Legende
Wow, Pool of Radiance hat mich eiskalt erwischt! Es dauerte zwar ein paar Stunden, bis ich mich mit der sperrigen Tastatursteuerung, der umständlichen Inventarverwaltung, dem knarzigen Sound und den diversen Eigenheiten angefreundet hatte, doch dann kam ich kaum mehr vom Rechner weg. Die Erkundung der Spielwelt, die rundenbasierten Kämpfe und insbesondere das Hegen und Pflegen meiner Charaktere halten mich bei der Stange - selbst dann, wenn mal wieder mein Kleriker kurz vor Ende eines zwanzigminütigen Kampfes stirbt. Doch gerade das Learning-by-Doing-Prinzip - Spielstand laden und es anschließend besser machen - beschert mir hier merkwürdigerweise viel Spaß.
Quelle: PC Games
Ihr könnt die Spielwelt Pool of Radiance jederzeit frei erkunden. Die Quests geben aber immer genau vor, was als Nächstes zu tun ist. Hier brechen wir per Schiff zur Festung Sokal Keep auf.
Als riesigen Pluspunkt empfinde ich den tollen, stets übersichtlichen Schauplatz: Phlan hat selbst in Uralt-EGA-Grafik jede Menge Charme, und es ist immer wieder befriedigend, nach einem erledigten Job zum Stadtrat zurückzukehren, meine Belohnung abzuholen und mich als Retter der Stadt zu fühlen. Klar ist aber auch, dass man schon Lust auf Retroflair haben und bereit sein muss, sich in das komplexe und mitunter sperrige Spielsystem von Pool of Radiance einzuarbeiten. Da ist es auch keine Schande, wenn man einen guten Walkthrough zu Rate zieht. In dem Spiel stecken unglaublich viele Facetten und Details, für deren Erforschung mir im Alltag schlichtweg die Zeit fehlen. Apropos: Ich selbst habe es bislang nicht ausprobiert, doch laut Experten ist das kostenlose und mit der GOG.com-Version kompatible Tool Gold Box Companion empfehlenswert, wenn man sich das SSI-Werk etwas vereinfachen möchte.
Ich für meinen Teil bin jedenfalls von Pool of Radiance schwer begeistert: Die Tatsache, dass ich es hier mit einem über 30 Jahre alten Spiel zu tun habe und SSI damals nur sehr begrenzte Mittel zur Verfügung standen, eine realistische Rollenspielwelt zu gestalten, hat mich beim Spielen angesichts des beeindruckenden Resultats immer wieder fasziniert. Trotz seines ehrwürdigen Alters wirkt Pool of Radiance selten antiquiert; es fühlt sich für mich erstaunlich zeitgemäß und durchdacht an. Ich werde auf jeden Fall nicht ruhen, bis Phlan befreit ist. Und wer weiß, vielleicht ziehe ich danach mit meiner Party auch durch den Nachfolger Curse of the Azure Bonds.