Spielepreise für PS5 und Xbox Series X könnten steigen - Was heißt das für Mikrotransaktionen?
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Die Next-Gen-Version von NBA 2K21 wird mehr als ein Spiel für PS4 und Xbox Series X kosten und könnte damit einen Trend für generell höhere Spielepreise lostreten. Doch welche Auswirkung könnte dies auf Mikrotransaktionen haben?
Spiele-Unternehmen führen immer wieder an, dass Mikrotransaktionen oft nötig sind, um die immer weiter steigenden Produktionskosten von modernen Videospielen auszugleichen. Der Preis der Spiele an sich reicht hier offenbar nicht aus. Doch was, wenn dieser steigt?
Weiter Mikrotransaktionen trotz höherer Spiele-Preise?
NBA 2K21 soll auf PS5 (jetzt kaufen ) und Xbox Series X 69,99 US-Dollar kosten. Das sind 10 Dollar mehr als Spiele für PS4 und Xbox One derzeit kosten. Daraufhin kamen Gerüchte auf, dass andere Entwickler und Publisher nachziehen wollen. Es könnte also durchaus sein, dass Spiele für die Next-Gen-Konsolen teurer sind, als die Produkte für die aktuelle Generation.
Damit bekommen die Unternehmen im Grunde doch das, was sie wollen. Einen Ausgleich für die steigenden Produktionskosten von Spielen. Dies würde doch dann eigentlich bedeuten, dass Mikrotransaktionen gar nicht mehr nötig sind, oder? Höchstwahrscheinlich wird dies Wunschdenken bleiben und die Unternehmen verlangen trotz höherer Spielepreise weiterhin Geld für Mikrotransaktionen. Immerhin hat sich der Verkauf von Skins und Booster-Packs inzwischen "eingebürgert". Nicht gerade wenig Spieler akzeptieren es, hin und wieder mal ein wenig Geld für Zusatzitems auszugeben.
Dennoch fühlt sich das natürlich schon etwas wie ein Schlag in die Magengrube an. Spiele werden teurer aber anstatt Mikrotransaktionen abzuschaffen, bleiben sie weiterhin erhalten. Immerhin regt sich weiterer Widerstand und in England etwa wird wieder darüber diskutiert, ob Lootboxen nicht unter das Glücksspiel-Gesetz fallen. Sollte das passieren und andere Länder ziehen vielleicht mit, dann könnten wir zumindest solche Items in Zukunft nicht mehr sehen.
Interessant wird auch sein, wie sich die Coronakrise langfristig auf die Spiele-Industrie auswirkt. Momentan profitiert sie davon, da aufgrund von Lockdowns und Kurzarbeit mehr gespielt wird. Die Leute wollen unterhalten werden, um die schwere Zeit zu überstehen. Doch was, wenn der Gürtel irgendwann bei immer mehr Menschen enger geschnallt werden muss? Wollen Spieler dann 70 Dollar für einen neuen Titel ausgeben und zusätzlich noch für Mikrotransaktionen zur Kasse gebeten werden? Dann wird es spannend, wie die Spiele-Industrie reagiert.
Quelle: Gamingbolt
