Nach Xbox 720 und Wii HD beleuchten wir jetzt den potentiellen Nachfolger der PS3: die PlayStation 4!
Quelle: Crytek
Cry Engine 3
Auch beim Grafikchip dürfte Sony dem bisherigen Partner Nvidia die Treue halten. Mit dem speziell für die PS3 angepassten RSX mit 550 MHz Taktung hat sich Nvidia bei Sony beliebt gemacht. In die PS4 dürften ebenfalls wieder die neuesten Grafik-Technologien einfließen. Wir spekulieren auf eine Weiterentwicklung des derzeitigen Flagschiffes, der Geforce GTX 295.
Wurden früher zur Leistungsoptimierung zwei Grafikkarten zusammengeschaltet („SLI“), so sorgt in der PS4 die Dual-Chip-Technologie dafür, dass sich die beiden mit 2 GHz getakteten GPUs die Bildberechnung teilen, also abwechselnd je 1 Bild berechnen („Interleaving“). Dadurch ist eine extreme Grafikbeschleunigung möglich.
Quelle: Crytek
Cry Engine 3
Ein dritter, leistungsschwächerer Chip kommt in den Lebenslagen zum Einsatz, in denen man weniger Power benötigt: Beim Blu-ray-Schauen, Internetsurfen oder im Hauptmenü. So kann die PS4 Strom sparen, die Hitzeentwicklung wird reduziert und der Lüfter muss nicht so hoch und laut drehen.
Außerdem scheint klar, dass auch die 3D-Vision-Technologie den Weg in die PS4 finden wird. Mithilfe einer Hightech-3D-Brille ("Shutter-Brille") sowie eines LCD- oder Plasmafernsehers mit mindestens 120-Hz ist so ein plastisch anmutendes 3D-Erlebnis möglich. Nicht nur beim Spielen, sondern auch mit speziellen 3D-Filmen. Die kommen ja gerade wieder in Mode, zum Beispiel wird der neue James-Cameron-Film Avatar in 3D laufen (Filmstart: 17.12.09).
Geizte die PS3 mit Arbeitsspeicher (je 256 MB für CPU und GPU), so dürfte das bei der PlayStation 4 kein Kostenfaktor mehr sein. Hier rechnen wir mit insgesamt 4 Gigabyte, entweder wieder aufgeteilt auf Haupt- und Videospeicher oder kombiniert („Unified Memory Architecture“). So sollte normalerweise eine Standard-Bildschirmauflösung von 1.920 x 1.080 progressive, also mit flimmerfreien Vollbildern, möglich sein – und nicht weniger erwarten wir von der PlayStation 4!
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