Nach Xbox 720 und Wii HD beleuchten wir jetzt den potentiellen Nachfolger der PS3: die PlayStation 4!
Technik
Quelle: Crytek
Cry Engine 3
Über das Technik-Konzept der PS4 haben wir uns lange die Köpfe zerbrochen. Liefert Sony wieder ein teures Technik-Wunderwerk (die PS3 kostete anfangs satte 599 Euro)? Oder folgen die Japaner diesmal dem Wii-Trend: Fokus auf innovative Steuerungs- und Spielkonzepte für die Masse – und einen günstigen Preis? Unsere Antwort lautet: beides!
Denn während Microsoft und Nintendo die „alten“ Konsolen ziemlich schnell sterben lassen, wenn der Nachfolger auf dem Markt ist, fährt Sony traditionell die Zwei-Konsolen-Strategie. Obwohl die PS2 im Jahre 2000 veröffentlicht wurde, stellte Sony die Herstellung der ersten PlayStation erst 2006 ein – ganze zwölf Jahre nach dem Verkaufsstart in Japan! Auch die PS2 wird es sicher noch ein, zwei Jahre geben – und danach ist eben die PS3 das preisgünstige Einsteigergerät, während die PS4 die technische Speerspitze darstellen wird.
Quelle: Crytek
Cry Engine 3
Herzstück der PS4 dürfte diesmal keine völlig neue CPU-Entwicklung sein, sondern eine modernere Version des Cell-Prozessors. Cell wurde in Koproduktion von IBM, Toshiba und Sony entwickelt, gehört zu den modernsten Prozessor-Serien auf dem Markt und fand bekanntlich schon den Weg in die PS3.
Hier sorgt ein mit 3,2 GHz getakteter CPU-Kern zusammen mit sieben leistungsfähigen Co-Prozessoren („SPE“) für viel Power, aber auch für Kopfzerbrechen bei den Spiele-Entwicklern, die sich mühsam in die komplexe Architektur einarbeiten mussten.
An der Zahl der verbauten SPEs dürfte sich bei der PlayStation 4 nichts ändern, allerdings an der Taktung. Wir rechnen mit einer Verdopplung auf 6,4 GHz, was in Verbindung mit einer optimierten Architektur für ein Mehrfaches an Prozessorleistung gegenüber der PS3 sorgen wird. Dank der Fertigung im hochmodernen 18-nm-Verfahren dürften Stromverbrauch und Fertigungskosten überschaubar bleiben.
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