Plants vs. Zombies: Battle for Neighborville: So wird die Complete Edition für Switch
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Piraten gegen Ninjas? Pah! Schnee von gestern heutzutage kämpfen Pflanzen gegen Zombies. Den dritten Teil der Garden-Warfare-Reihe gibt es bald auch auf Nintendo Switch, und wir verraten euch, was euch in Plants vs. Zombies: Schlacht um Neighborville - Complete Edition erwartet.
Da haben wir wochen-, ja, monatelang spekuliert, wann und ob wieder eine Nintendo Direct stattfinden wird, und dann wird aus dem Nichts tatsächlich ein Stream angekündigt - inklusive vieler spannender Neuheiten. Eine davon: Plants vs. Zombies: Schlacht um Neighborville, und wir werfen einen Vorabblick auf das bunte Comicspektakel, das einst seinen Anfang nahm auf der Xbox 360.
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Von Eicheln und Schwärmen
Inzwischen tragen die Spiele auch hierzulande ihren englischen Titel (und heißen nicht mehr Pflanzen gegen Zombies), das Prinzip hinter dem Namen funktioniert aber wie eh und je: Zombies und Pflanzen bekriegen sich, und zwar bei Schlacht um Neighborville aus der Third-Person-Perspektive und in Echtzeit. Also wie bei einem klassischen Shooter, nur eben witziger, bunter und auch einfallsreicher, denn statt den üblichen Langweiler-Klassen wie "Typ mit Scharfschützengewehr" oder "Typ mit Granatwerfer" schlüpft ihr im Mehrspielertitel in die vergammelte Haut, beziehungsweise unter die Rinde von allerlei erinnerungswürdigen Figuren.
Da gibt es den aus dem ersten Spiel bekannten Football-Zombie, der Nahkämpfe liebt, oder die fleischfressende Pflanze, die unterirdisch Richtung Feinde wächst. Es geht noch abgedrehter, ihr betretet zum Beispiel als jodelnde Eichel den Ring, als Kampfsport-Giftpilz oder als rollschuhfahrende Disco-Untote, die Stromschläge verteilt. All die Zombies und Pflanzen sind eingeteilt in Klassen mit unterschiedlichen Aufgaben, so wie in vergleichbaren Spielen. Es gibt also Heiler, Unterstützer, Tanks und Stealth-Figuren. Die Recken, die zur Klasse "Schwarm" gehören, können sich außerdem für gesteigerte Effektivität in Gruppen aus mehreren Spielern zusammentun - etwa als Fernsehkopfzombies.
Kein Zombie ist gern allein
Quelle: Electronic Arts
Der Zauberer ist eine neue Unterstützerklasse im Spiel. Er nutzt Magie und mysteriöse Tränke, außerdem kann er auf Verbündeten reiten.
Plants vs. Zombies auf der Switch ist kein reines Online-Vergnügen. Ihr könnt das Abenteuer auch offline und allein genießen oder im lokalen Koop-Modus mit bis zu drei Freunden durch die Gassen von Neighborville ziehen. Erfreulich ist die Vielfalt von Modi: Im Soloabenteuer tretet ihr nicht einfach in den gleichen Arenen wie online gegen die gleichen Widersacher an, sondern stellt euch speziellen Bossen, müsst Bereiche verteidigen und mehr. In einem gesonderten Gebiet probiert ihr außerdem die unterschiedlichen Klassen und deren besondere Talente gefahrlos aus - um dann für die Online-Gefechte perfekt gewappnet zu sein. Im Mehrspielerpart warten neben den Genre-Standards wie Team Deathmatch auch exotischere Spielarten auf Gewächse und Untote, und für weitere Motivation neben den diversen Modi sollen die Perks der einzelnen Klassen sorgen.
Quelle: Electronic Arts
Die giftigen Pilze sind wie Ninjas leise unterwegs und richten im Nahkampf verheerenden Schaden an. Die Klassen im Spiel sind fantasievoll umgesetzt.
Bedeutet: Die einzelnen Recken erlangen praktische Boni, wenn ihr sie erfolgreich in Schlachten führt, und ihr könnt eure liebsten Helden nach Geschmack spezialisieren, etwa mit zielsuchenden Schüssen. Dazu kommen Unmengen an freischaltbaren kosmetischen Gegenständen - da es sich bei der Switch-Fassung um die Complete Edition handelt, steckt hier schon alles drin, was auf PC, PS4 und so weiter erst nach und nach veröffentlicht wurde. Auch ohne die Extra-Goodies steckt mit den jeweils über 20 Klassen pro Seite ziemlich viel drin in diesem Shooter-Paket. Mit Apex Legends ist Plants vs. Zombies auf der Switch jedenfalls in guter Gesellschaft, vor allem auf dem PC boomt das Genre, und dank des zugänglichen und humorvollen Spektakels dürften die Pflanzen und Zombies gut bei der Nintendo-Kundschaft ankommen - vor allem, wenn ein in der gleichen Direct angekündigtes Splatoon 3 noch mehr als ein Jahr auf sich warten lässt.
Anfassen erlaubt
Quelle: Electronic Arts
Auf dem Schlachtfeld solltet ihr die Figuren ihren Stärken und Schwächen entsprechend taktisch nutzen.
Vorbildlich ist, dass sich Entwickler Popcap bei der Switch-Umsetzung Gedanken über die Einbindung der spezifischen Hardware-Features gemacht hat: Plants vs. Zombies nutzt den Touchscreen! Leider eine echte Seltenheit, Unterstützung dieser Art der Steuerung sollte Schule bei Ports für die Switch machen. Auf dem Bildschirm werdet ihr mit den Fingern (oder mit dem Stylus) ganz einfach die Menüs und die Karte bedienen können. Die Bewegungssteuerung hingegen kommt auf Wunsch beim Zielen zum Einsatz. Ihr könnt aber auch auf die Joy-Cons oder (vermutlich besser) den Pro-Controller setzen.
Schon einen Monat nach der Ankündigung innerhalb der Februar-Direct ist es soweit, Pflanzen und Zombies gehen sich mal wieder an die Gurgel: Das Spiel erscheint am 19. März 2021. Wir werden uns die epische Auseinandersetzung zwischen den beiden Urgewalten für die nächste Ausgabe ansehen, denn dann steht der Test zum Comic-Shooter bereit. Und vielleicht sehen wir uns in der Zwischenzeit ja auf dem Schlachtfeld?
