Plants vs. Zombies: Battle for Neighborville: Schon ab heute verfügbar, erste Eindrücke
Special
Bereits auf der gamescom 2019 in Köln zeigte uns EA hinter verschlossenen Türen den neuen PvZ-Multiplayer-Shooter. Dabei stellten sie die Inhalte des Titels und dessen besondere Veröffentlichungspolitik vor. Zudem durften wir bereits selbst an die Tastatur und den Controller, um beim Krieg zwischen Pflanzen und Zombies mitzumachen.
Der Titel des Garden-Warfare-Nachfolgers wurde ja vor einiger Zeit schon geleakt, sodass man sich bei dem mysteriösen Countdown von PopCap Games bereits denken konnte, dass ein neues Spiel angekündigt wird, doch einige Dinge rund um Battle for Neighborville sind trotzdem eine faustdicke Überraschung. Mit der Veröffentlichungspolitik werden neue Wege beschritten, das Gameplay wurde ausgebaut und natürlich wird es neue Inhalte geben, die sich die Fans wünschen. Bereits auf der gamescom 2019 in Köln wurde uns hinter verschlossenen Türen das Konzept und die Inhalte des neuen PvZ vorgestellt und wir durften bereits einige Runden im Spielmodus Team-Vanquish spielen sowie im neuen Social-Hub ein wenig Quatsch machen.
Spielbarer Countdown
Am heutigen Tag startet zwar die sogenannte Founder's Edition von Plants vs. Zombies: Battle for Neighborville (jetzt kaufen 11,00 € ), doch der letztendliche Release findet erst am 18. Oktober 2019 statt. Die Founder's Edition ist quasi ein spielbarer Countdown zum vollständigen Game. Die Standard-Edition, also das Spiel mit allen Inhalten, wird etwa 40 Euro kosten, während Fans jetzt bereits zur Founder's Edition für etwa 30 greifen können und jede Woche bis zum vollen Release ein Stückchen mehr Content bekommen.
Quelle: Electronic Arts
In den Wochen bis zum Release will Popcap regelmäßig neue Inhalte hinzufügen. Hier erhaltet ihr einen Überblick.
Das Spiel startet in Woche 1 mit der Karte Neighborville Town Center, auf welcher der Modus Turf Takeover (24 Spieler in einer Partie) gezockt werden kann. Nächste Woche gesellen sich dann die Karte Weirding Woods und der Modus Team Vanquish hinzu. So soll es dann die nächsten Wochen bis zum Release weitergehen. Käufer der Founder's Edition können nicht nur früher spielen und zahlen einen geringeren Preis, sie erhalten am 18. Oktober auch sämtliche Inhalte der Standard-Edition. Diese Countdown-Version des Spiels wird jedoch nur bis zum 30. September angeboten. Danach sind bis zum richtigen Release nur normale Vorbestellungen möglich.
Während der Gamescom-Präsentation betonen die Entwickler immer wieder, dass es keine Echtgeld-Lootboxen im Spiel geben wird. Stattdessen dürft ihr eure Münzen (die man nur durch fleißiges Spielen verdient) beim Mr. Reward-O-Tron 9000 verprassen, einem Ingame-Shop, bei dem ihr neue Verbesserungen und kosmetisches Zeug für eure Helden kaufen könnt. Zusätzlich wird es noch eine Premium-Währung in Form von Regenbogensternen geben, mit denen ihr optionale Booster oder weitere Anpassungsoptionen für eure Helden freischalten könnt, die aber keinen Spielvorteil bringen sollen. Regenbogensterne lassen sich über verschiedene Ingame-Events (z.B. wöchentliche Herausforderungen) verdienen oder aber auch gegen echtes Geld erwerben.
Quelle: Electronic Arts
Plants vs. Zombies: Battle for Neighborville in der Vorschau
Die Entwickler versprechen, Battle for Neighborville für lange Zeit mit neuen Inhalten zu versorgen. Jeden Monat soll es Festivals geben, die sich um spezielle Themen drehen. Zum Release im Oktober wird es beispielsweise ein Halloween-Festival geben. Doch auch zum Start der Founder's Edition wurde ein Festival versprochen. Zudem wird es jede Woche neue Live-Events und Herausforderungen geben. Später sollen nach und nach auch weitere (kostenlose) Maps, Charaktere, Accessoires und Features geben.
Neue Helden braucht die Nachbarschaft
Doch nicht nur die Veröffentlichungspolitik bei Battle for Neighborville ist neu, auch im Spiel selbst erwarten Pflanzen- und Zombie-Sympathisanten ein paar Neuerungen. Die Story des Spiels dreht sich um die nicht enden wollenden Schlachten in der Stadt Neighborville und den umliegenden Gebieten. Die Region Giddy Park dient dabei als Social-Hub für die Lager von Pflanzen und Untoten. Dort gibt es kleinere Tutorial-Missionen, Minispiele und viele weitere Aktivitäten. Unter anderem können Spieler in den dortigen Vergnügungspark gehen und beispielsweise eine Runde Riesenrad fahren. Wie wir uns selbst überzeugen konnten, ist die Spielwelt wunderschön, detailverliebt und verdammt witzig. Im Giddy Park können gleichzeitig bis zu 24 Spieler herumturnen und dort neben den ganzen Aktivitäten auch ihre Charaktere aufleveln oder mit gesammeltem Geld verschiedene Belohnungen einsacken.
Quelle: Electronic Arts
Plants vs. Zombies: Battle for Neighborville in der Vorschau
Zudem befindet sich im Hub natürlich auch das Multiplayer-Portal. Dort spaziert man herein und sucht sich passende Spielmodi, Maps und Matches, um mit der Mehrspieler-Action loszulegen. Neben Garden-Warfare-Klassikern wie Team Vanquish oder Turf Takeover, welches nun ein etwas schnelleres Spielgefühl bieten soll, gesellt sich nun auch Battle Arena hinzu. In dem Spielmodus treten zwei Vierer-Teams in einer Best-of-7-Serie gegeneinander an. Der Clou daran ist jedoch, dass man in jeder Spielrunde einen anderen Charakter auswählen muss. Dadurch möchten PopCap Games erreichen, dass die Spieler sich mit sämtlichen Klassen auseinandersetzen und so vielleicht über neue Favoriten stolpern, aber auch dass man etwas taktischer vorgehen und sich fragen muss, ob man sich die Spielfigur, mit der man am besten klarkommt, nicht vielleicht besser für eine spätere Spielrunde aufsparen sollte.
Diesmal gibt es übrigens sowohl im Zombie- als auch im Pflanzenlager zehn verschiedene Heldenklassen. PopCap präsentierte uns auch einige neue Helden wie Nightcap, Electric Slide, Space Cadet und Oak & Acorn. Nightcap ist ein Pilz, der Sporen verschießt und sich per spezialfähigkeit kurzzeitig unsichtbar machen kann, um sich an Gegner heranzuschleichen und sie im Nahkampf mit seinem Fung-Fu zu verdreschen. Electric Slide steht hingegen auf der Seite der Zombies. Der Untote ist ein 80-er-Jahre-Disco-Fan mit Afro-Frisur und skatet auf Rollschuhen durch die Level. Die beiden anderen angesprochenen Charaktere sind in ihrer Art komplett anders und eröffnen neue Spielweisen. Oak & Acorn auf Pflanzenseite startet als kleine Eichel, kann sich aber im Kampf in eine riesige Eiche verwandeln, die mehr einsteckt und kräftig austeilt. Allerdings kann sich auch ein Spieler in den stämmigen Oak verwandeln und bis zu vier weitere Spieler können als Acorns auf diesem Platz nehmen. So hat man natürlich noch mehr Feuerkraft. Dies gilt auch für den Space-Cadet-Zombie, der in seinem kleinen Raumschiff für Mitspieler Platz machen kann.
Bildergalerie
Spielerisch ist Plants vs. Zombies: Battle for Neighborville übrigens eine konsequente Weiterentwicklung der Garden-Warfare-Vorgänger. Die Kämpfe sind immer noch actionreich, die Charaktere sind abgefahren und witzig, die Maps sind hübsch und abwechslungsreich gestaltet. Soweit wir das in unserer Anspielzeit beurteilen konnten, fügen sich die neuen Helden auch gut in das bekannt spaßige Kampfgeschehen ein. Allgemein hatten wir den Eindruck, dass Fans der ersten beiden Teile auch in Battle for Neighborville wieder voll auf ihre Kosten kommen werden.
