Pillars of Eternity 2: Deadfire im Test - Kampfsystem, Schifffahrt, Quests, Gefährten, Meinung, Wertung

Test Karsten Scholz Matthias Dammes 35,99 €
Pillars of Eternity 2: Deadfire im Test - Kampfsystem, Schifffahrt, Quests, Gefährten, Meinung, Wertung
Quelle: Obsidian Entertainment

Pillars of Eternity 2: Deadfire soll der würdige Nachfolger zu Pillars of Eternity werden - mit frischem Setting, neuen Spielmechaniken und alten Stärken. Wir haben fast 60 Stunden in Eora verbracht, um für euch im Test herauszufinden, ob die Macher von Fallout 2 und Icewind Dale das nächste Genre-Highlight abliefern.

Aktuelle Änderungen hervorheben

Pillars of Eternity 2: Deadfire im Test - Echtzeit mit Pause: die Kämpfe

Auf den ersten Blick hat sich am Echtzeitkampfsystem mit Pausefunktion aus dem ersten Teil nur wenig getan. Viele Fähigkeiten und Effekte dürften Wächter-Veteranen sogar noch kennen. Doch haben die Entwickler im Detail einiges verbessert. So zieht ihr zum Beispiel mit vier statt fünf Gefährten in den Kampf, was für spürbar mehr Übersicht sorgt und mehr strategische Tiefe in die Gruppenzusammenstellung bringt. Eine frei drehbare Kamera wäre aber ebenfalls schön gewesen, im Gewusel fällt es zuweilen schwer, einzelne Widersacher gezielt anzuvisieren. Dafür hat Obsidian die Möglichkeit eingebaut, das Ziel von Zaubersprüchen nach dem Start der Beschwörung noch ändern zu können, wenn das ursprünglich anvisierte Opfer bereits besiegt am Boden liegt.

Dazu kommen zig weitere Einstellungen, mit denen ihr zum Beispiel das Kampftempo drosselt oder erhöht, den Schwierigkeitsgrad verändert (es gibt insgesamt fünf Schwierigkeitsgrade, dazu weitere Modifizierungen sowie diverse Optionen für die Stufenskalierung der Gegner) und das KI-Verhalten eurer Kämpfer bis ins kleinste Detail oder über vorgegebene KI-Profile definiert. Die KI der Mitstreiter funktioniert so gut, dass ihr die Kämpfe auf den niedrigsten Schwierigkeitsgraden einfach laufen lassen könnt, um nur dann gezielt einzugreifen, wenn etwa ein Verletzter frühzeitig einen Heiltrank schlucken soll oder ihr einen besonders gefährlichen Gegner mit einem mächtigen Feuerball schnell zu Boden bringen wollt.

<strong>Pillars of Eternity 2: Deadfire </strong>im Test - Die (auf den höheren Schwierigkeitsgraden) knackigen Bosskämpfe haben uns viel Spaß gemacht, auch die hübschen Effekte können sich sehen lassen. Quelle: buffed Pillars of Eternity 2: Deadfire im Test - Die (auf den höheren Schwierigkeitsgraden) knackigen Bosskämpfe haben uns viel Spaß gemacht, auch die hübschen Effekte können sich sehen lassen.

Pillars of Eternity 2: Deadfire im Test - Eine Frage der Ressource

Zauberkundige müssen dabei jedoch entscheiden, welche Sprüche sie wirken wollen. Die sind nämlich in verschiedene Stufen eingeteilt und für jede Stufe gibt es nur eine begrenzte Zahl von Aufladungen. Ganz anders funktioniert das Ressourcen-System der Nahkämpfer, die sich aus einem gemeinsamen Pool bedienen, der zu Beginn jedes Kampfes prall gefüllt ist, sich dann aber mit jeder eingesetzten Fähigkeit leert. Mönche, Medien und Sänger müssen wiederum ihre Ressourcen erst im Laufe der Schlacht ansammeln, bevor sie die richtig guten Fähigkeiten raushauen können. Dafür geht ihnen auch in langen Scharmützeln niemals die Puste aus. Alle Mitstreiter dürfen einmal pro Kampf eine Fähigkeit ermächtigen, sie also spürbar verstärken. Alternativ nutzen sie die Ermächtigung auf sich selbst, um einen Teil der Fähigkeiten-Ressourcen wiederherzustellen. Anders als die Zauberaufladungen oder Fähigkeiten-Ressourcen könnt ihr eure Ermächtigungen nur über eine Rast auffrischen.

Dafür benötigt ihr jetzt jedoch kein Rastzeug mehr, zudem könnt ihr fast überall in der Welt ein Lager aufschlagen. Es gibt aber auch wieder die Möglichkeit, sich in einer Taverne ein Zimmer zu mieten. Je mehr ihr hier investiert, desto stärkere Boni auf eure Attribute gewährt euch die Verschnaufpause. Über eine Rast solltet ihr auch nachdenken, wenn sich eure Recken verletzt haben. Mit drei Verletzungen kommt ihr noch klar, bei der vierten schüttelt ihr die Hand des Sensenmannes. Heilungen helfen euch hier jedoch nicht weiter, ihr müsst den Geplagten beim Campen etwas Nahrung in die Hand drücken oder eben ein Gasthaus ansteuern. Unterm Strich macht uns das Kampfsystem dank der kleinen, aber feinen Verbesserungen noch etwas mehr Spaß als in Pillars of Eternity. Mit dem fantastischen Pendant aus Divinity: Original Sin 2 kann es aber nicht ganz mithalten. Dort lässt sich das Kampfareal stärker manipulieren, zudem fehlt uns das Zusammenspiel der Elemente. <strong>Pillars of Eternity 2: Deadfire </strong>im Test -&nbsp;Wir haben unsere Dschunke für die finale Reise aufgerüstet, die hiesigen Piraten sind schon lange kein Problem mehr. Quelle: buffed Pillars of Eternity 2: Deadfire im Test - Wir haben unsere Dschunke für die finale Reise aufgerüstet, die hiesigen Piraten sind schon lange kein Problem mehr.

Pillars of Eternity 2: Deadfire im Test - Und 'ne Buddel voll Rum

<strong>Pillars of Eternity 2: Deadfire </strong>im Test -&nbsp;So sah unsere Weltkarte der Todesfeuer-Inseln nach etwa 35 Stunden aus. Wer alles entdecken will, ist eine ganze Weile beschäftigt. Quelle: buffed Pillars of Eternity 2: Deadfire im Test - So sah unsere Weltkarte der Todesfeuer-Inseln nach etwa 35 Stunden aus. Wer alles entdecken will, ist eine ganze Weile beschäftigt. Die vielleicht wichtigste Neuerung von Deadfire haben wir bisher nur angedeutet: das eigene Schiff! Zum einen braucht ihr die Defiant, so der Name eurer ersten Schaluppe, natürlich, um zu den Inseln des Archipels segeln zu können. Zum anderen dient euch das Schiff aber auch als mobiles Hauptquartier und Ersatz für eure zerstörte Festung Caed Nua. Mit ausreichend Geld kauft ihr euch später eine deutlich größere Dschunke, verstärkt den Rumpf, investiert in ein besseres Segel und heuert Verstärkung für eure Crew an. Eure Aufgabe ist es zudem, die auf dem Kahn anfallenden Arbeiten zu delegieren. Ihr legt fest, wer den Bootsmann gibt, wer für die Navigation verantwortlich ist oder die Kanonen bedient. Auch einen Koch, Chirurg und Steuermann solltet ihr einstellen. Sorgt außerdem dafür, dass immer genug Verpflegung an Bord ist. Mit Wasser und Zwieback geht jedoch die Moral schnell in den Keller. Irgendwann droht euch eine Meuterei. Kommt bei euch jedoch Rum und frisches Obst auf den Tisch, ist gute Laune vorprogrammiert.

Der Ausbau eures Schiffes lohnt sich übrigens nicht nur, um schneller von A nach B zu kommen oder vor schweren Stürmen gefeit zu sein. Es kommt auch zu Gefechten auf offener See, die passenderweise über die bereits bekannten interaktiven Textfenster gestartet werden. Dort wählt ihr etwa aus, ob ihr an Fahrt aufnehmen, wenden, die Kanonen abfeuern oder die Position halten wollt. Eure Geschütze treffen natürlich nur, wenn ihr euer Schiff optimal zum Feind ausgerichtet habt. Was spannend klingt, macht leider nur bedingt Spaß. Da der Kampf rundenweise abläuft und eure Kanonen stets einige Zeit brauchen, bis sie wieder feuerbereit sind, gibt es sehr viel Leerlauf. Gerade zu Beginn habt ihr es zudem oft mit schnelleren Schiffen zu tun, die sich nicht abschütteln lassen oder alternativ einfach das Weite suchen. Wir sind daher nach kurzer Zeit dazu übergegangen, den Gegner zu rammen und so den Echtzeitkampf an Bord auszulösen. Abgesehen von den drögen Schiffskämpfen ist die schwimmende Festung eine Bereicherung für das Spiel. Wenn eure Crew auf offener See ein Shanty zum Besten gibt, kommt fast das Gefühl von Freiheit und Abenteuer auf, das uns in Assassin's Creed: Black Flag so viele Stunden begleitet hat. <strong>Pillars of Eternity 2: Deadfire </strong>im Test -&nbsp;Unzählige Dialoge erwarten euch. Oft könnt ihr im Gespräch sogar Kämpfe vermeiden oder das Schicksal der Bewohner beeinflussen. Quelle: buffed Pillars of Eternity 2: Deadfire im Test - Unzählige Dialoge erwarten euch. Oft könnt ihr im Gespräch sogar Kämpfe vermeiden oder das Schicksal der Bewohner beeinflussen.

Pillars of Eternity 2: Deadfire im Test - Viele Wege führen ans Ziel

Kämpfen oder aus der Gefahr herausquasseln? Diese Wahl habt ihr in Deadfire tatsächlich sehr häufig, um eure göttliche Hauptmission, die Aufgaben der Fraktionen des Archipels oder die zahllosen Nebenmissionen zu meistern. An einer Stelle sollt ihr beispielsweise einen aufmüpfigen Piraten kalt stellen, mit dem ihr zudem auch noch eine offene Rechnung zu begleichen habt. Ihr könntet ihn zu einem Saufgelage überreden und bei Rum und Eintopf in einen Verbündeten verwandeln. Oder ihr präpariert sein Cembalo mit einer Bombe, die ihn in die ewigen Jagdgründe schickt, ohne dass ihr selbst Hand anlegen müsst. Ihr könntet natürlich auch einfach alle Freibeuter in der Festung ins Nirwana befördern. Wir haben uns letztlich dafür entschieden, uns mit den in der Festung gefangenen Piraten zu verbünden, ihn durch den Diebstahl seines Schiffes auf die nur leicht bewachte Mauer zu locken und ihn dort mit Säbel unterm Kinn und Pistolenlauf an der Schläfe zur Rede zu stellen. Wie ihr vorgeht, welche Entscheidungen ihr trefft und auf welche Seite ihr euch schlagt, hat direkte Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf. Auch, weil die Gruppierungen in Deadfire ihre ganz eigenen Interessen verfolgen und es gar nicht gerne sehen, wenn ihr der Konkurrenz einen Gefallen erweist.

Pillars of Eternity 2: Deadfire im Test - Gefährten und Charakterentwicklung

<strong>Pillars of Eternity 2: Deadfire </strong>im Test -&nbsp;Mit euren Taten beeinflusst ihr das Verhältnis zu euren Gefährten und den Fraktionen der Todesfeuer-Inseln. Auch Romanzen sind möglich. Quelle: buffed Pillars of Eternity 2: Deadfire im Test - Mit euren Taten beeinflusst ihr das Verhältnis zu euren Gefährten und den Fraktionen der Todesfeuer-Inseln. Auch Romanzen sind möglich. Nicht nur bei den Fraktionen habt ihr einen Ruf zu verlieren, auch eure insgesamt sieben Gefährten schauen euch genau auf die Finger. Handelt ihr immer wieder entgegen der Wertevorstellung eines Mitstreiters, kann es sogar passieren, dass er nicht mehr Teil eurer Gruppe sein will. Hier geht Deadfire deutlich weiter als Tyranny oder der Vorgänger. Auch Romanzen sind möglich, sogar gleichgeschlechtliche, wenn ihr mögt. Und wir haben uns zwar gefreut, dass sich uns drei alte Bekannte aus dem ersten Teil anschließen, doch bedeutet das im Umkehrschluss natürlich, dass ihr es nur mit vier tatsächlich neuen Figuren zu tun bekommt - plus einige NPCs, die sich euch nach dem Abschluss spezieller Aufträge anschließen, die jedoch keine individuellen Visions-Quests besitzen und auch nicht Teil des Beziehungssystems sind. So ganz warm sind wir mit einigen Neuzugängen übrigens nicht geworden. Der gottähnliche Wasserformer Tekehu ging uns etwa mit seiner arrogant-weinerlichen Art schnell auf den Keks. Aber auch durchaus interessant geschriebene Figuren wie die Priesterin Xoti, die als Seelensammlerin und Anhängerin von Eothas einen wichtigen Beitrag zur Geschichte leistet, erreichen nie die Qualität von Lohse, Sebille, Fane oder dem Roten Prinz aus Divinity: Original Sin 2.

Unterm Strich sind die Begleiter aber dennoch eine wichtige Stütze des Spiels. Ihre Sticheleien und Kommentare sorgen während des Abenteuers für regelmäßige Schmunzler, zudem entscheidet ihr ab ihrem Beitritt, in welche Richtung sich die Gefährten mit jedem Stufenaufstieg entwickeln und ob sie sich auf eine Klasse spezialisieren oder zwei Klassen mischen sollen. Außerdem dürft ihr die Kämpfer, genau wie euer Alter Ego, mit Waffen und Rüstungen ausstatten, besonders mächtige Teile verzaubern oder ihnen Items in die Schnellauswahl legen. Das Verzaubern von Gegenständen funktioniert dabei genauso simpel wie das Handwerk: Die Rezepte schaltet ihr mit der Zeit automatisch frei, besitzt ihr alle für die Herstellung notwendigen Materialien, startet ihr per Knopfdruck den Fertigungsprozess. Das Angebot reicht dabei von Arzneien, Giften und Nahrungsmitteln über Schriftrollen bis hin zu Sprengstoffen und Tränken. <strong>Pillars of Eternity 2: Deadfire </strong>im Test -&nbsp;Nach Stufenaufstiegen dürfen wir Fertigkeiten verbessern, neue Fähigkeiten erlernen sowie den Umgang mit Waffengattungen optimieren. Quelle: buffed Pillars of Eternity 2: Deadfire im Test - Nach Stufenaufstiegen dürfen wir Fertigkeiten verbessern, neue Fähigkeiten erlernen sowie den Umgang mit Waffengattungen optimieren.


Die besten Neuerungen von Pillars of Eternity 2: Deadfire

Obsidian hat einige Änderungen am Spielsystem von Pillars of Eternity vorgenommen, diese Neuerungen haben uns besonders gut gefallen.

Das Karibik-Setting
Herrliche Sandstrände, mediterran angehauchte Küstenstädte, Piraten - die Welt von Deadfire kommt deutlich abwechslungsreicher und farbenfroher daher, als die teils recht eintönigen Umgebungen des Vorgängers. Zudem gibt es auf den Inseln jede Menge zu entdecken!

Das eigene Schiff
Ja, der Austausch von Kanonenkugelsalven auf hoher See kommt recht spaßbefreit daher. Doch ansonsten ist das eigene Schiff ein prima Ersatz für die dröge Festung vom ersten Teil. Spätestens wenn die Crew ein Shanty einstimmt, kommt echtes Freibeuter-Feeling auf.

Die Optionsvielfalt
Bereits der erste Teil kam mit unzähligen Einstellungsmöglichkeiten daher, Deadfire perfektioniert den Optionsbereich nun. Ob es das neue KI-System ist, die verschiedenen Varianten der Stufenskalierung oder die Freiheit beim Charaktersystem - hier werden Profis und Einsteiger gleichermaßen glücklich.

Metacritic bewertet das Spiel mit 88%.

Update: PS4-Fassung mit Schattenseiten

Mit der Umsetzung von Pillars of Eternity 2: Deadfire für die PS4 haben sich die Entwickler von Obsi­dian ziemlich viel Zeit gelassen. Umso unverständlicher sind uns einige technische Macken, dies sich das Spiel auf Sonys Plattform immer noch erlaubt. Im Grunde bekommen Rollenspiel-Fans aber eine gelungene Umsetzung, die sehr gut auf Controller-Steuerung angepasst wurde und auch auf der Konsole wenig von ihrer Faszination verloren hat.

Allerdings sollte man sich auch auf gewisse Dinge einstellen. Da sind zum einen die bereits erwähnten Ladezeiten, die auch die PC-Version bereits geplagt haben. Auf der PS4 kommen uns diese aber noch einmal einen Ticken lästiger vor. In stichprobeartigen Messungen haben wir Ladezeiten von nicht selten 60 bis 90 Sekunden festgestellt, was eine wirklich enorme Spielunterbrechung darstellt. Vor allem da das Spiel nur so vor Ladebildschirmen strotzt. Jedes betretene Haus, jedes Stockwerk, jeder Bildschirmwechsel erforden eine Zwangspause.

Ohne dieses Ärgernis würden uns Mängel wie immer wieder auftretende Ruckler, das gelegentlich nicht reagierende Ringmenü und die teilweise etwas schwer zu erkennende Auswahl von Dialogoptionen gar nicht weiter stören. Ein hervorragendes Rollenspiel bleibt Pillars of Eternity 2 aber allemal.

Meinung

Wertung zu Pillars of Eternity 2: Deadfire (PC)

Wertung:

9.0 /10

Wertung zu Pillars of Eternity 2: Deadfire (PS4)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Spielstand aus Vorgänger lässt sich importierenZig AnpassungsmöglichkeitenSpannende GeschichteFordernde Echtzeitkämpfe mit PausefunktionFacettenreiches, motivierendes CharaktersystemSchiff als schwimmendes HauptquartierEntscheidungen beeinflussen Spielverlauf und EndeTolle englische Sprecher, stimmungsvolle MusikHübsche Iso-Grafik, abwechslungsreiche SpielweltGroßer Umfang (40+ Stunden)Gelungene Controller-Steuerung (PS4)
Oft generische NebenmissionenNicht drehbare Kamera, ab und an fehlt Übersicht im KampfWenige neue, teils blasse BegleiterViele, lange LadezeitenKeine deutsche VertonungImmer wieder Ruckler (PS4)
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