Vorschau zu Pikmin Bloom, Seite 2

Special Katharina Pache
Vorschau zu Pikmin Bloom, Seite 2
Quelle: Niantic

Pikmin Bloom ist keine Konkurrenz für Pokémon Go und will das auch gar nicht sein: Was in der App steckt und wie sie funktioniert in der Vorschau.

Die Stufe steigert ihr durch das Erfüllen diverser Aufgaben, lauft 3.000 Schritte, brütet zwei Pikmin aus, in der Art. Ob es ganz neue Pikmin-Arten geben wird? Dazu bekamen wir keine klare Antwort, es existieren jedoch diverse "Mutationen", beziehungsweise dekorierte Pikmin.

In Videomaterial etwa bekamen wir ein weißes Pikmin mit Brotscheibe auf dem Kopf und ein rotes Pikmin mit Blütenkranz ums Gesicht zu sehen. Solche speziellen Pikmin soll es an besonderen Orten geben, etwa in Parks. Wie viele Pikmin euch begleiten, wird von eurem Spieler-Level bestimmt.

Was macht man in Pikmin Bloom?

Am Ende des Tages erhaltet ihr eine Zusammenfassung, seht eure Schritte, gelaufene Wege und Fotos, die ihr an diesem Datum geschossen, heruntergeladen oder empfangen habt - vorausgesetzt, ihr gestattet der App Zugriff auf die entsprechenden Ordner. Quelle: Niantic Am Ende des Tages erhaltet ihr eine Zusammenfassung, seht eure Schritte, gelaufene Wege und Fotos, die ihr an diesem Datum geschossen, heruntergeladen oder empfangen habt - vorausgesetzt, ihr gestattet der App Zugriff auf die entsprechenden Ordner. Unsere Early-Access-Version bietet noch nicht alle Features, die später enthalten sein sollen. So fehlen noch die angekündigten Barrieren, die man eine ganze Weile lang mit einer Pikmin-Truppe abtragen muss, um den Schatz dahinter zu bergen - das geht auch zusammen mit anderen Spielern und funktioniert vermutlich so wie in der Hauptserie.

Tatsächlich haben wir auf Spaziergängen mit Pikmin Bloom lange nicht so häufig aufs Handy geschaut wie in Pokémon Go. Wie Arenen in Pokémon Go sind in Pikmin Bloom auf der Karte in regelmäßigen Abständen große Blumenknospen verteilt. Damit die Pflänzchen wachsen und gedeihen, müssen einfach eine gewisse Menge Blüten beim Vorbeilaufen verteilt werden.

Direkt interagieren können wir mit den Knospen nicht. Wenn mehr Leute vorbeikommen, wächst das Blümchen natürlich schneller. Ausgewachsen erhalten wir im Umkreis dann einen Bonus auf das Wachstum der Pikmin im Brutrucksack.

Abseits vom Schrittzähler, dem Obst- und Pikmin-Sammeln bietet Pikmin Bloom eine Art Tagebuchfunktion. Am Ende des Tages bekommen wir eine Zusammenfassung der von uns zurückgelegten Wege und Schritte. Wenn wir mit der AR-Funktion Fotos von Pikmin in der Umgebung geschossen haben, tauchen diese hier auf. Gestatten wir der App, sich bei unseren anderen Fotos und der Galerie zu bedienen, suchen die Pikmin außerdem Bilder des Tages aus und basteln eine kleine Collage daraus.

Zu guter Letzt können wir unseren Tag mit einem von drei Gemütszuständen markieren: schlecht, neutral oder gut. Die Zielgruppe ist somit definitiv eine andere als die von Pokémon Go. Während es dort vor allem um das Sammeln und Kämpfen geht, orientiert sich Pikmin Bloom eher an Lifestyle-, Health- und auch Idle-Games, die dafür gedacht sind, dass man ein, zweimal am Tag reinschaut und sich über Fortschritte freut.

Tatsächlich verriet das Team von Niantic, dass es mit einigen anderen Nintendo-Marken experimentierte, bevor man sich für die verhältnismäßig weniger bekannten Pikmin als Zugpferde entschied. Die kleinen Ameisenwesen passten laut Präsentation am besten zu dem App-Prinzip, das Niantic vorschwebte. Welche anderen Franchises sich in der engeren Auswahl befanden, wollten die Entwickler allerdings nicht preisgeben.

Was ist mit den Mikrotransaktionen?

Auch in Pikmin Bloom gibt es einen Shop. Dort kann man Items wie weitere Slots für den Brutrucksack für Münzen kaufen, die man wiederum mit echtem Geld ersteht. Wir haben bislang beim Spielen eine einzige solche Münze erhalten, das günstigste Item kostet 50 Münzen.

Man kann auch Beträge ohne den Umweg über die In-Game-Währung investieren oder Münzen kaufen. Das fängt bei 85 Cent an (für 100 Münzen) und geht über diverse Pakete unbekannten Inhalts zu Extra-Slots für Pikmin, Nektar und so weiter. Laut Niantic soll es nicht nötig sein, Geld auszugeben, man kann alle Inhalte auch ohne Investition erleben.

Wir hatten bislang nicht das Gefühl, etwas kaufen zu müssen, aber wie viel Raum der Shop mitsamt seinen Verlockungen wirklich einnimmt, wird sich vermutlich erst im Verlauf des Spiels zeigen.

(K)ein neuer Hype?

Bislang wirkte das Erlebnis Pikmin Bloom etwas eingeschränkt. Das liegt aber auch daran, dass die Early-Access-Fassung noch recht blank daherkam und man zunächst aufleveln muss. Inzwischen können wir auf Expeditionen gehen und unsere Tageszusammenfassungen begutachten.

Einen Hype wie Pokémon Go wird Pikmin Bloom vermutlich nicht auslösen. Als Gamification-Erweiterung für Spaziergänge und für das gelegentliche Reinschauen funktioniert die App aber tatsächlich ganz gut. Ob man Daten wie die gelaufene Route und Bilder in der Handy-Galerie mit Pikmin Bloom teilen will, ist natürlich eine andere Frage.

Dazu kommt die unumgängliche Tatsache, dass der Akku des Handys natürlich stärker beansprucht wird, wenn wir im Hintergrund virtuell Blumen pflanzen. Da kann das Gerät durchaus ziemlich warm werden. Aber das hängt auch von weiteren Faktoren wie Modell, Akku und weiteren Apps ab, die im Hintergrund aktiv sind. Wir werden weiter mit den Pikmin unterwegs sein und euch auf dem Laufenden halten - so wie vielleicht auch in Kürze die Pikmin in eurer Hosentasche.

Meinung

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