Pikmin Bloom: Wir haben Niantics neues AR-Spiel gespielt - das erwartet euch in der Nintendo-App
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Dass das nächste Nintendo-Spiel für Smartphones zur Marke Pikmin gehört, hat bei der Ankündigung viele überrascht. Genauso überraschend nun die Veröffentlichung der App: Ab heute wird Pikmin Bloom schrittweise auf Märkten weltweit zur Verfügung gestellt. Wir haben die App ausprobiert und weiterführende Infos von Niantic in einem Briefing bekommen.
Die Veröffentlichung von Pikmin Bloom hat begonnen! Die Smartphone-App wird ab heute schrittweise in verschiedenen Regionen der Welt auf den Markt gebracht, den Anfang machen Australien und Singapur, bald wird Pikmin Bloom für iOS- und Android-Geräte auch in Deutschland zum Download bereitstehen.
Grundlegende Informationen hat Niantic zu diesem Anlass bereits in einer Pressemitteilung mit der Öffentlichkeit geteilt, den Inhalt könnt ihr hier nachlesen. Wir nutzen die App seit einigen Tagen in einer Vorab-Version und hatten die Gelegenheit, mit Niantic über ihr neues Werk in einem virtuellen Event zu sprechen.
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Ist Pikmin Bloom wie Pokémon Go?
Auch wir haben uns bei der Ankündigung im März gefragt, wie die Pikmin-App funktionieren soll, insbesondere im Vergleich mit dem Hit Pokémon Go. Beide Titel stammen vom gleichen Studio, Pikmin Bloom wird und wurde vor allem vom Japan-Ableger von Niantic konzipiert und entwickelt.
Deshalb ist es auch gar nicht so verwunderlich, dass beim neuen Spiel ein anderer Ansatz verfolgt wird, man möchte nicht in Konkurrenz mit der eigenen Marke treten. Pikmin Bloom ist gefühlt tatsächlich mehr eine App denn ein Spiel. Das Ziel soll sein, User zum Spazierengehen und Entdecken zu animieren, ohne dabei ständig die Aufmerksamkeit der Nutzer einzufordern.
Kernstück von Pikmin Bloom ist das Schrittezählen, eine entsprechende App (zum Beispiel Google Health) müsst ihr installiert haben. Dazu ist es noch nötig, Pikmin Bloom den Zugriff auf eure Kamera und Galerie zu gestatten, um den (bislang) vollen Umfang der App zu nutzen.
Wie Olimar in der Spielereihe, begleiten euch eure Pikmin beim Laufen. Aktiviert ihr eure Blütenflasche, hinterlasst ihr beim Spazieren eine virtuelle Blumenpracht auf eurem Pfad. Außerdem wachsen Pikmin in eurem Brutrucksack schneller, wenn die Blütenkraft aktiviert ist. Die benötigten Blüten erhaltet ihr, indem ihr eure Pikmin mit Nektar füttert.
Den süßen Saft wiederum bekommt ihr durch Obst, das eure kleinen Begleiter immer wieder am Wegesrand aufsammeln. Die Farbe des Obstes bestimmt die Farbe des Nektars. Die wiederum legt fest, welche Blüten euch die Pikmin nach dem Füttern schenken.
Ab Level sechs (in unserem Vorab-Build jedenfalls) könnt ihr eure Pikmin auch zu Zielen auf der Karte losschicken, um weitere Pikmin-Samen zum Ausbrüten oder Früchte aufzusammeln. Je nach Entfernung und Pikmin-Zahl dauert das eine Weile, manchmal bringen die kleinen Wesen Postkarten von besonderen Stellen in der Nähe mit nach Hause.
Welche Pikmin sind im Spiel?
Zunächst einmal: Die Farbe der Pikmin macht in Pikmin Bloom anscheinend keinen spielerischen Unterschied. Enthalten sind offenbar alle bekannten Arten, also auch Stein-Pikmin, lila Pikmin, weiße Pikmin und so weiter. Ihr startet mit roten Pikmin, nach und nach kommen weitere Unterarten hinzu, abhängig von eurem Level.
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