Pathfinder: Wrath of the Righteous - Rollenspiel mit Dinosauriern! - Vorschau zur Beta

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Pathfinder: Wrath of the Righteous - Rollenspiel mit Dinosauriern! - Vorschau zur Beta
Quelle: Owlcat Games

Zum Start der zweiten Beta-Phase haben uns die Entwickler von Owlcat Games die neuesten Features von Pathfinder: Wrath of the Righteous vorgestellt. Außerdem konnten wir die aktuelle Version des Rollenspiels selbst ausprobieren. Der finale Release des Spiels ist für den 2. September vorgesehen.

Drei Jahre nach dem recht erfolgreichen Pathfinder: Kingmaker wollen die Entwickler von Owlcat Games noch einen drauf setzen. Pathfinder: Wrath of the Righteous startet derzeit in die zweite Betaphase und macht schon jetzt einen sehr guten Eindruck. Davon konnten wir uns bei einem virtuellen Event mit den Entwicklern sowie bei eigenen Spielerlebnissen in der aktuellen Beta-Version ein Bild machen. Eigentlich reicht es, wenn ihr folgendes wisst: Es gibt Dinosaurier! Als Reittier! Mit denen man in den Kampf ziehen kann! ... Wie jetzt? Das lässt euch noch nicht automatisch euer Geld in Richtung Monitor werfen? Na gut, dann doch noch ein paar Sätze zum Spiel. Dinosaurier! Quelle: Owlcat Games Dinosaurier!

Hölle auf Erden

Wir befinden uns einige Jahre nach den Ereignissen von Kingmaker in einem völlig anderen Teil der Welt von Pathfinder. Es wird sich hier also um völlig neue Charaktere und Geschichten gehen. Die Bewohner entlang der sogenannten Weltenwunden sind seit hundert Jahren das letzte Bollwerk Als die Dämonen in der Welt einfallen, lassen diese sich auch nicht von mächtigen Drachen aufhalten. Quelle: PC Games Als die Dämonen in der Welt einfallen, lassen diese sich auch nicht von mächtigen Drachen aufhalten. gegen die Horden der Dämonen. Nun haben die Kreaturen der Hölle aber eine Offensive gestartet und erste Städte überrannt. Auch unser Held scheint schon vor dem Spielbeginn mit den Dämonen aneinander geraten zu sein. Denn für uns beginnt das Spiel, als wir schwer verwundet und bewusstlos in die Stadt Kenabres getragen werden.

Dort findet gerade ein Straßenfest statt, denn bis hierhin war der Krieg eigentlich noch nicht vorgedrungen. Aber natürlich kommt es, wie es kommen muss. Noch während wir uns nach ein wenig Heilmagie wieder aufrappeln und auf dem Festplatz umschauen, bricht plötzlich die Hölle los. Im wahrsten Sinne des Wortes. Unter der in die Stadt einfallenden Brut der Hölle ist auch ein besonders mächtiger Dämon. Dieser macht nicht nur mit einem mächtigen Drachen kurzen Prozess, der als Beschützer von Kenabres galt, sondern reißt mit seinen Waffenschlägen auch gewaltige Risse durch die gesamte Stadt. Wir fallen in einen der entstandenen Spalten, überleben aber glücklicherweise. Nun gilt es aus diesem Schlammassel wieder zu entkommen.

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Bunte Gemeinschaft

Auf dem Weg treffen wir verschiedenste andere Überlebende sowie Mitglieder der Gruppe der sogenannten Mischwesen. Diese, von der Gesellschaft ausgestoßenen, Kreaturen leben seit jeher in den Tiefen unter Kenabres. Bei all den Charakteren, die wir hier unten kennen lernen, sind auch ein paar erste Gefährten für unsere Abenteuer-Gruppe dabei. Wie schon im Vorgänger besteht eine Party immer aus bis zu sechs Figuren. Insgesamt Lann ist einer der zwölf Gefährten. Er gehört zum sogenannten Mischvolk, was schon an seinem Äußeren gut zu erkennen ist. Quelle: PC Games Lann ist einer der zwölf Gefährten. Er gehört zum sogenannten Mischvolk, was schon an seinem Äußeren gut zu erkennen ist. werden im Spiel zwölf verschiedene Charaktere als Begleiter rekrutiert werden können. Von einer mysteriösen Elfe, über ein Mischwesen aus halb Ziegenmensch, halb Echse, bis hin zu einer lieblichen Sukkubus ist hier für jeden Menge Abwechslung gesorgt.

Jeder dieser Charakter wird über eigene Motivationen, moralische Ausrichtungen und Ansichten verfügen. In persönlichen Questreihen lernt man mehr über die Geschichte der einzelnen Figuren auf und entwickelt eine Beziehung zu ihnen. Ob diese eine rein zweckdienliche Zusammenarbeit ist, oder echte Freundschaften und vielleicht sogar ein wenig mehr daraus entstehen, liegt natürlich wie immer am Spieler und seinem Verhalten.

Die Reaktionen der Gefährten auf die Entscheidungen des Helden sollen dabei noch deutlicher ausfallen, als in Kingmaker. Wenn jemand mit unserem Vorgehen nicht einverstanden ist, macht er das auch lautstark deutlich. Ein ganz besonderer Begleiter wird zudem noch Finnean sein. Dabei handelt es sich um eine empfindungsfähige Waffe, über die der Held im Verlauf des Abenteuers stößt. Welche Möglichkeiten sich daraus im Spiel ergeben, konnten wir leider noch nicht selbst austesten.

Echtzeit vs. Runden

Wie in jedem guten Rollenspiel geht es aber natürlich nicht nur Dialoge und die Pflege der Beziehungen zu Gefährten. Alle Nase lang bekommt man es auch mit feindlichen Subjekten zu tun, die unserer Heldentruppe ans Leder wollen. Egal ob es sich dabei um Dämonen, durchgeknallte Kultisten Die Kämpfen können wahlweise rundenbasiert (hier im Bild) oder in Echtzeit mit Pause ausgetragen werden. Quelle: PC Games Die Kämpfen können wahlweise rundenbasiert (hier im Bild) oder in Echtzeit mit Pause ausgetragen werden. oder beißwütige Fauna handelt, wir stellen uns der Gefahr im bekannten Pathfinder Kampfsystem. Dabei haben wir nun jedoch die Wahl, ob wir das Geschehen in Echtzeit, die jederzeit pausierbar ist, ablaufen lassen, oder ob wir direkt in einen echten rundenbasierten Kampfmodus wechseln. Letzterer ist langsamer, aber dafür präziser in der Ausführung von Skills und Fähigkeiten.

Da auch in der Echtzeitdarstellung im Hintergrund natürlich die Berechnung auf Basis der Pen&Paper-Regeln in Runden stattfindet, ist den Entwicklern hier eine fantastische Verschmelzung der beiden Spielmodi gelungen. Es lässt sich nämlich jederzeit fliegend zwischen beiden Modi hin und her schalten. Und mit jederzeit, ist wirklich jederzeit gemeint. Auch mitten im Kampf, kann die Kampfweise geändert werden. So kann man einen Kampf zum Beispiel zunächst im Rundenmodus beginnen, um die Kontrolle über das Geschehen zu bekommen, und sobald man sich seines Sieges sicher ist, schaltet man in den Echtzeitmodus, um den Rest des Kampfes zu beschleunigen. Als Kommandeur der Kreuzfahrer schickt man Armeen in rundenbasierten Gefechten aufeinander. Quelle: Owlcat Games Als Kommandeur der Kreuzfahrer schickt man Armeen in rundenbasierten Gefechten aufeinander.

Anführer des Kreuzzugs

Egal welchen Modus man bevorzugt, auch bei Pathfinder: Wrath of the Righteous (jetzt kaufen / 4,99 € ) gilt es sich auf ein langes Abenteuer einzustellen. Die zweite Beta umfasst derzeit die ersten vier Akte des Spiels, die von den Entwicklern mit rund 60 Stunden Spielzeit angegeben werden. Dazu kommen noch ein fünfter Akt und das Spielfinale, so dass man für das gesamte Spiel locker mit 80-100 Stunden rechnen kann. Mit dabei ist auch wieder eine strategische Komponente, die rund 10 Prozent der Spielzeit ausmachen soll. Das sogenannte Kreuzzug-Feature ist damit also nicht ganz so dominierend wie die Königreichsverwaltung in Kingmaker.

Statt eines eigenen Reiches, kommandiert der Spieler diesmal den Kreuzzug gegen die Dämonen. Im Verlauf des Spiels steigt der Held in den Befehlsrängen auf und bekommt immer mehr Aufgaben übertragen, bis er schließlich zum Oberkommandeur des Kreuzzuges wird. Als dieser gilt es Kämpfer für die Armee zu rekrutieren, die Gebiete zu erforschen und mächtige Artefakte zu finden. Außerdem muss sich der Kommandeur um den Ausbau der Kriegsinfrastruktur kümmern. Wenn Armeen gegen Dämonen in den Kampf geschickt werden, finden diese Kämpfe in rundenbasierter Manier auf kleinen Schlachtfeldern statt. Das erinnert sehr stark an Spiele wie Heroes of Might and Magic.

Darüber hinaus haben uns die Entwickler von Owlcat Games noch diverse andere Neuerungen in Pathfinder: Wrath of the Righteous vorgestellt. Dazu gehört der Eingangs schon angesprochene Kampf vom Rücken von Reittieren, dynamische Wettereffekte, die mystischen Pfade, die der Held einschlagen kann. Wie sich diese alle auf das Gesamterlebnis auswirken, nehmen wir spätestens beim ausführlichen Test des fertigen Spiels unter die Lupe. Das Potential für ein erneut packendes Rollenspiel-Erlebnis, wenn der Titel am 2. September 2021 erscheint, ist auf jeden Fall schon recht hoch. Und wie erwähnt: Dinosaurier!

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