Auf Videospielbühnen tummeln sich die sonderbarsten Gestalten: Weiße Häschen, ein kampferprobter Regenwurm und ein Känguru in Zwangsjacke zählen zu den beklopptesten Kreationen der Entwicklerstudios. Weitere herrlich schräge Schöpfungen haben sich in diesem Artikel eingefunden.
Der Inbegriff des Wahnsinns lässt sich folgendermaßen charaktersieren: Zwei großen Ohren, weit auseinanderstehende Augen und ein lautes Stimmorgan. Rabbids heißen die Biester, weiße durchgeknallte Häschen, die dem Blödsinn frönen und ihre Umgebung auf den Kopf stellen. Aus der Sicht des französischen Gamedesigners Michael Ancel der "ultimative Bösewicht". Schön schräg trifft es vielleicht besser. Entwickler wie Ancel "beglücken" uns immer wieder mit ausgefallenen Figurkreationen. Nicht alle müssen ein schrulliges Äußeres mitbringen. Es reicht schon, wenn sie total wirre Gedanken haben, sich völlig daneben benehmen oder plötzlich ausrasten.
GLaDOS aus dem Puzzle-Shooter Portal zeichnet sich etwa durch eine gespaltene Persönlichkeit aus. Der Supercomputer ködert den Spieler mit der Aussicht auf einen Kuchen durch einen mit Fallen gespickten Parkour. Doch mit zunehmenden Spielfortschritt wird GLaDOS immer agressiver und lässt schließlich nichts unversucht, um den Protagonisten in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Vom versprochenen Gebäck fehlt letztendlich jede Spur. Welche abgedrehten Charaktere sich sonst noch in der Videospiellandschaft tummeln, zeigt unsere exemplarische Liste unterhalb dieser Zeilen.
