Fremdschäm-Alarm! Manche Games sind ein gefundenes Fressen für Spielekritiker: Technik-Desaster, Nazi-Simulationen oder sogar Vergewaltigungs-Spiele sind ein Grund für uns Gamer, unsere Häupter schmachvoll zu senken. Wir zeigen euch Spiele, die es nicht gebraucht hätte.
Als Videospieler hat man es mitunter nicht leicht: Nicht-Zockern zu erklären, warum wir stundenlang in einen viereckigen Kasten starren, ist nicht gerade unsere Lieblingsbeschäftigung. Denn wer sich nicht irgendwann mal eine längere Zeit damit beschäftigt hat, was überhaupt den Reiz an Videospielen ausmacht, der kann die Faszination für unser Hobby meist nicht wirklich nachvollziehen. Doch wer kann es ihnen verübeln? Denn immerhin herrscht in manchen Medien eine klar gezeichnete, gerne wiederholte Meinung über uns Videospieler: Wir scheuen Licht, gehen nur zum Einkaufen von Tiefkühl-Pizza aus dem Haus und Social Skills kennen wir nur aus der Wikipedia.
Sollten die ironisch gemeinten Punkte von eben auf euch zutreffen, dann solltet ihr das nächste Mal nach dem Pizza-Einkauf einen Abstecher in den Buchhandel machen. Games Aktuell-Buchtipp: Frische Hobbys für Videospiel-Soziopathen [Anm. der Red.: Bitte nicht danach suchen, Dom macht einen Scherz. Ha. Ha. :-)]. Seid ihr wie wir ganz normale Menschen, die einfach gerne eine gediegene Runde daddeln? Dann habt ihr euch bestimmt schon mal gewundert, wo die Videospiel-Stereotypen überhaupt herkommen. Wir haben da so eine Idee: Manche Spiele sind völlig absurd und werden genau deshalb von Kritikern gerne aus dem riesigen Pool an Games herausgefischt - um zu zeigen, wie schlimm Videospiele doch in Wirklichkeit sind. Und tatsächlich: Viele der Spiele in der Galerie erzeugen bei uns den Drang, uns in die Ecke zu stellen und uns als Gamer eine Runde zu schämen! Geht euch das auch so?
