Seit Anbeginn der Videospielgeschichte gibt es sie in allen Variationen: die Rennspiele. Doch im Laufe der Zeit wurden sie immer vielfältiger, ausgereifter und komplexer. Es entwickelten sich die verschiedensten Rennspiele und natürlich die dazugehörigen Spielertypen. Hier ist die ultimative Auflistung der Charakteristika der Menschen, die diese Spiele spielen.
Quelle: Cynamite
Need for Speed: Undercover fuhr sich nicht in alle Spielerherzen
1. Der Gelegenheitsrennfahrer
Seine Heimat sind Need for Speed und Co. Er kauft so ein Spiel, wenn er es im Kaufhaus zu einem günstigen Preis erhascht oder seine Eltern schenken ihm so ein Spiel zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Er ist meist minderjährig und schreckt auch vor grell bunter Grafik nicht zurück, denn Mario Kart ist ihm ein Begriff und er spielt gern mit Freunden und nutzt auch moderne Bewegungssteuerungen. Privat packt ihn manchmal so sehr das Rennspielfieber, dass er die Zeit vergisst und bis spät in die Nacht seine Runden dreht. Am nächsten Tag geht er dennoch pünktlich zur Schule oder zu seiner Ausbildungsstelle. Seine Lieblingsfilme sind The Fast and the Furious und Disney's Cars.
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Wipeout HD ist ein zunehmend rasanter High-Speed-Adrenalinkick
2. Der Speedfreak
F-Zero GX, WipEout oder auch Burnout sind sein Revier. Der Speedfreak liebt hohe Geschwindigkeiten, Tunneleffekte und viel Koffein beim zocken. Der Speedfreak ist meist um die 20 Jahre alt und auf dem Höhepunkt seiner geistigen und körperlichen Reaktionsfähigkeiten. Er sieht Star Wars nur wegen der Verfolgungsjagd auf Endor und dem Pod Race. Er ernährt sich fast ausschließlich von Energy-Drinks und Vitamintabletten. Er benutzt Kontaktspray für seinen Controller. Mit einem Lenkrad kann er nichts anfangen, es wäre viel zu träge für die katzenartigen Reflexe, die man beim beherrschen von Geschwindigkeiten jenseits der 300 km/h benötigt.
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Gran Turismo 5 ist die beste Rennsimulation auf der PS3.
3. Der Simulant
Der Simulant glaubt sich in einer realen Welt zu finden, die in Wirklichkeit doch nur aus Pixeln besteht, wenn auch aus sehr vielen. Er mag es ausschließlich realistisch, er ist ein Kontrollfreak, der schon in hunderten virtuellen Ferraris und Porsches gesessen hat. Im realen Leben ist er meist ein Erwachsener und fährt einen Mittelklassewagen, meistens einen Diesel-Kombi. Bei der Grafik von Forza Motorsport oder Gran Turismo verschmilzt er mit den malerischen Landschaften und winkt manchmal beim spielen den Zuschauern am Streckenrand zu. Aber auch bei Race Pro oder R-Factor kommt bei ihm das Gefühl auf, die Rennstrecke stets im Griff zu haben. Er schraubt stundenlang an virtuellen Getriebeeinstellungen und verbringt mit den restlichen Funktionen des Spiels mehr Zeit, als mit dem eigentlichen fahren. Mit seiner Familie sieht er im Fernsehen gerne Klassiker wie Getaway.
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Die Dirt-Reihe ist ein Synonym für schmutziges Offroad-Vergnügen
4. Der Offroader
Von der menschlichen Natur her, ist der Offroader eine Mischung aus Umweltschützer und -zerstörer. Er engagiert sich für den Umweltschutz, aber virtuell fährt er alles platt, was gerade im Weg steht und nicht aus Felsen ist. Er fährt entweder gegen die Uhr, deshalb ist der Offroader auch in Schule und Beruf sehr pünktlich, oder er prügelt seine Mitfahrer ohne Unterlass von der Piste um ein Rennen zu gewinnen. So, wie er es auch mit schwächeren oder untergebenen Menschen gerne im Alltag tut. Der Offroader liebt vor allem die Dirt-Reihe, Motorstorm oder Flat Out. Zur Entspannung spielt er WRC. Seine restliche Freizeit verbringt er mit Downhill auf dem Mountain-Bike oder er sieht gerne beim Schlammcatching-Wettbewerben zu.
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Sonic Unleashed bietet neben schnellen Runs auch Abenteuer-Abschnitte
5. Der Allrounder
Der Allrounder spielt jedes Rennspiel, von der Formel Eins Simulation bis hin zu Wave Race. Er besitzt mehrere Spielkonsolen aller Generationen. Ihm ist es egal, ob sein Gefährt Räder besitzt oder auf Schnee fährt. Hauptsache es bewegt sich und man kommt voran. Deshalb besitzt er auch eine riesige Sammlung von Rennspielen, von denen er einige noch nicht einmal ausgepackt hat. God of War spielt er nur wegen der Flugsequenzen und bei Sonic bekommt er jedes mal Freudentränen. Der Allrounder besitzt ausschließlich Online-Freunde und geht niemals aus dem Haus. Wenn doch, dann fährt er höchstens mit dem Skateboard zu Mc Donald's. Er besitzt nur ein Netbook und keinen PC, denn mit Installationen kennt er sich nur auf seiner PS3 aus. Der Allrounder wohnt ausschließlich bei seinen Eltern und ist in den meisten Fällen bereits volljährig.
