Lasst euch nicht vom Namen abschrecken: Planetenverteidigungskanonenkommandant sieht klasse aus!
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Der Titel lässt Schlimmes vermuten, doch weit gefehlt: Planetenverteidigungskanonenkommandant (kurz: PVKK) verspricht ein spannendes Konzept und sieht noch dazu klasse aus! Der erste Trailer macht richtig Lust auf mehr.
Planentenverteidigungskanonenkommandant, kurz: PVKK. Ein Name, der runtergeht wie Dieselöl. Gäbe es einen Preis für den deutschesten Spieletitel aller Zeiten, so dürfte ihn sich das Spiel ziemlich sicher in die Vitrine stellen. Doch der Titel ist kein Gag und es steckt auch kein Trash dahinter. Ganz im Gegenteil!
Planetenverteidigungskanonenkommandant ist das neue Werk von Bippinbits, also dem gleichen deutschen Indie-Team, das schon das beliebte Dome Keeper entwickelt hat. Die Entwickler aus Dresden haben sich diesmal offenbar noch größere Ziele gesetzt, denn PVKK überrascht schon im ersten Ankündigungstrailer mit guten Ideen, schickem Design und viel Atmosphäre!
Meine Kanone und ich
Planetenverteidigungskanonenkommandant beschreibt sein Gameplay im Grunde schon perfekt: Ihr müsst tatsächlich eine riesige Abwehrkanone bedienen, um eine interplanetare Invasion abzuwehren. Klingt erst mal nach Actionspiel, ist es aber nicht! In PVKK steht ihr im Dienst eines autokratischen Regimes und seid in einem Bunker eingesperrt. Dort müsst ihr tagtäglich ein detailverliebte Retro-Konsole voll verlockender Knöpfe, Schalter und Hebel bedienen, um eure gigantische Kanone abzufeuern, die im Hintergrund gen Himmel ragt.
Bildergalerie
Eure Feinde macht ihr mit einem Scanner ausfindig, außerdem müsst ihr die Flugbahnen berechnen und dabei auf eure knappe Munition achten, denn eure Ressourcen sind begrenzt. Da braucht es keinen schnellen Finger am Abzug, sondern strategisches Denken (und gelegentlich ein schönes Tässchen Tee). Zwischendurch müsst ihr auch verschiedene Systeme verwalten und die Maschinen warten, um eure Anlage perfekt in Schuss zu halten.
Lügen und Geheimnisse
Für geschaffte Missionen erhaltet ihr Upgrades, mit denen ihr eure Kanone verbessern könnt, um euch so auf die nächsten Einsätze vorzubereiten. Außerdem dürft ihr nach jeder Mission euren kleinen Bunker aus der Ego-Ansicht erkunden und mit verdienten Ressourcen weiter euren Wünschen anpassen. Doch das ist noch längst nicht alles!
Euer einziger Kontakt zur Außenwelt besteht nämlich aus einem altmodischen "Teleradio", über das euch das Regime mit Nachrichten und Videobotschaften versorgt. Doch was davon ist wahr, was ist politische Propaganda? Schon die offizielle Steam-Seite verrät es: Das Regime liefert uns bestenfalls Halbwahrheiten, die wir nun hinterfragen können. Daraus ergeben sich Entscheidungen, die den Verlauf der Geschichte beeinflussen. Spätestens hier fühlen wir uns an das gefeierte Papers, Please erinnert. Ein Vergleich, den die Entwickler übrigens auch selbst ziehen!
Quelle: Bippinbits
Besonders spannend: Mit der Zeit könnt ihr euer Bunkergefängnis noch weiter erkunden, dort warten dann Rätsel im Escape-Room-Stil auf euch. Hier werdet ihr auch neue Hinweise finden, die euch mehr über die Wahrheit über den Krieg, die Planeteninvasion und die Lügen des Regimes verraten. Hier gibt's einen ersten Vorgeschmack im sehenswerten Trailer:
Falls ihr euch nach dem Trailer fragt, wer die mysteriöse Operation Analyst Schwarz verkörpert: In den gefilmten Szenen ist die Schauspielerin Rebekka Köbernick zu sehen. Was denkt ihr über den Trailer? Wie gefallen euch die ersten Spielszenen aus PVKK? Hat das Gameplay euer Interesse geweckt?
Planetenverteidigungskanonenkommandant ist derzeit nur für PC in Entwicklung, Umsetzungen für Konsolen sind noch nicht angekündigt. Ein Releasedatum gibt es noch nicht. Falls ihr das Spiel aber schon jetzt ein wenig unterstützen wollt, könnt ihr es schon auf eure Stam-Wunschliste setzen. Das erhöht die Sichtbarkeit des Titels und sorgt dafür, dass vielleicht auch andere Nutzer auf das vielversprechende Projekt aufmerksam werden.
Quellen: Steam, Offizielle Website
