PCG Garage: GT3 im Multiplayer und Fazit

Special Michael Grünwald
PCG Garage: GT3 im Multiplayer und Fazit
Quelle: Studio 397

Crashs gehören zum Motorsport dazu - auch zu Multiplayer-Lobbys im Sim-Racing. Die robusten GT3-Boliden sind daher gut für actionreiche Rennen geeignet.

Perfekt für Multiplayer und jede Strecke

Wer außerdem häufig online unterwegs ist, weiß, wie anstrengend es sein kann, sich durch die Anfänger-Lobbys durchzuquälen. Crashs stehen auf der Tagesordnung und Sim-Racing verzeiht nur selten Unfälle. GT3-Boliden sind daher sehr gut für die actionlastigen Multiplayer-Rennen geeignet. Die Fahrzeuge sind robust und halten in Duellen ein paar härteren Zweikämpfen stand.

In Formel-Fahrzeugen bedeutet eine kleine Berührung häufig schon Game Over, doch im GT3-Bereich ist das ein wenig anders. Dadurch entwickeln sich spannende Rennen, bei denen durchaus ordentlich Lackaustausch stattfindet. Am Ende nach einem harten, aber fairen Duell die Zielflagge zu sehen, zaubert mir häufiger ein Lächeln aufs Gesicht. Vor allem, wenn ich das Rennen als Erster beende, versteht sich.

Und auch die Frage, warum so gut wie jede Simulation auf GT3-Racer setzt, ist einfach zu beantworten. Könnt ihr euch einen F1-Boliden auf der Nürburgring-Nordschleife, Bathurst oder dem Norisring vorstellen? GT3s sind dagegen überall einsetzbar. Vom engen Stadtkurs bis zur Grünen Hölle in der Eifel funktionieren die Fahrzeuge je nach Set-up einwandfrei.

Mit einem Formel-Boliden wäre eine Fahrt durchs Karussell auf der Nordschleife undenkbar, mit GT3-Fahrzeugen wird es zwar holprig, aber die Karren stecken die Unebenheiten gut weg. Quelle: KW Studios Mit einem Formel-Boliden wäre eine Fahrt durchs Karussell auf der Nordschleife undenkbar, mit GT3-Fahrzeugen wird es zwar holprig, aber die Karren stecken die Unebenheiten gut weg. Ich kann kurze Sprintrennen wie einen Lauf der DTM nachfahren oder an 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring oder Le Mans teilnehmen. Es braucht lediglich ein paar Veränderungen am Auto, doch das Fahrverhalten bleibt größtenteils gleich. Es bietet sich dementsprechend für sämtliche Simulationen wie Raceroom, Le Mans Ultimate, iRacing und Automobilista 2 an, die Kategorie zu integrieren.

Am Ende ist es aber nicht nur der Mix aus einfachem Fahrzeug-Handling und der großartigen Auswahl an Rennwagen. Die GT3-Klasse schlägt wie keine andere die Brücke zwischen echtem Motorsport und Sim-Racing. Ich kann mir an den Wochenenden die DTM, die IMSA oder ein 24-Stunden-Rennen im Livestream reinziehen und mich im Anschluss selbst hinters Steuer von Ferrari, Porsche, Mercedes und Co. setzen.

Das geht in diesem Ausmaß in den meisten anderen Rennsport-Kategorien nicht, da mir die passenden Simulationen wie im Falle der Formel 1 oder der britischen Tourenwagen-Meisterschaft fehlen. GT3-Fahrzeuge gibt es aber eben überall.

Verratet mir doch einmal in den Kommentaren, welchen GT3 ihr zuerst ausprobiert, sobald ihr eine neue Simulation startet. Wenn ihr außerdem wissen möchtet, was die Faszination von 24-Stunden-Rennen ausmacht und warum es Motorrad-Simulationen schwer haben, gibt es bereits die passenden Folgen der PCG Garage für euch.

  1. Seite 1 Einstieg und Sim-Racing-News
  2. Seite 2 GT3-Boom, Traktionskontrolle und ABS
  3. Seite 3 Fahrzeug-Handling, Set-up-Anpassungen und Balance of Performance
  4. Seite 4 GT3 im Multiplayer und Fazit
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