Western-Spiele wie Outlaws aus dem Jahre 1997, das vom Adventure-Spezialisten Lucasarts entwickelt wurde, sind in der Computerspielbranche rar gesät. Neben Gun, Red Dead Redemption und Call of Juarez gibt es vergleichsweise wenig Spiele mit Western-Setting. Outlaws von Lucasarts ist hier wohl einer der bekanntesten Vorreiter gewesen. Wieso der 3D-Shooter trotzt der damals schon veralteten Grafik einen gewissen Charme aufweist, verraten wir euch in einem Retro Special-Video.
Der 3D Western-Shooter Outlaws von Lucasarts hat bereits einige Jahre auf dem Buckel. Im Jahre 1997, als sich der Entwickler eigentlich mit beliebten Adventures beschäftigt hatte, brachte er nebenbei seinen zweiten Shooter auf den Markt. Obwohl Outlaws grafisch damals schon nicht überzeugen konnte, wies das Western-Spiel mit seiner gezeichneten und atmosphärischen Story und einem grandiosen Soundtrack, bei dem man meinen könnte, Ennio Morricone hätte ihn persönlich komponiert, einen gewissen Charme auf.
Der Wild West-Shooter Outlaws lebte vor allem durch die Spielmusik auf, denn das Action-Spiel bietet abseits des Soundtracks und der Story nur Standard -Kost. Lucasarts baute zwar im Titel einige Rätsel ein, die von euch an verschiedenen Punkten des Spiels beispielsweise die Benutzung eines Brecheisens verlangen, um weiter zu kommen oder Bonusräume zu finden, aber insgesamt war das Gameplay linear gestrickt und beschränkte sich auf Schießduelle mit Ganoven.
Ihr ballert euch in Outlaws mit verschiedenen Waffen und Nahkampfangriffen mit Messern zum Beispiel durch diverse, typische Western-Settings, wie Eisenbahnwagons, Höhlenlabyrinthe und verlassene Indianerstädte. Zudem wartet am Ende jedes Levels ein besonders schwerer Outlaw-Gegner auf euch. Abgerundet wurde das Gameplay durch einen Multiplayer-Modus. Ein erneuter Blick in den Retro Western-Shooter Outlaws lohnt sich heute aber dennoch nur in Verbindung mit der grandiosen Musik auf der CD-ROM.
