Outbound im Test: Sammeln und Basisbau

Test Helen Schubert Michael Grünwald
Outbound im Test: Sammeln und Basisbau
Quelle: PC Games

In Outbound sammelt, baut und färbt ihr die verschiedensten Gegenstände! Zudem adoptiert ihr einen Begleiter, der euch auf den Reisen begleitet.

Ein treuer Begleiter

Unsere Reise bestreiten wir aber nicht allein, denn nach ein paar Stunden im Spiel bekommen wir einen Hund als Begleiter. Er besitzt zusätzliche Inventarplätze und wir können ihm beibringen, unsere Materialien am Bus abzulagern. Er begleitet uns entweder auf den verschiedensten Erkundungstouren oder wartet am Bus.

Besonders hilfreich ist unser Hund zu Beginn, da der Inventarplatz enorm begrenzt ist. Mit zwanzig freien Plätzen hatten wir meist schon nach ein paar Minuten keinen Stauraum mehr.

Ein volles Inventar bedeutet zudem, dass wir nicht mehr Sprinten und nur noch sehr langsam durch die Weltgeschichte schlendern können. An einer Upgrade-Maschine für den Charakter dürfen wir uns nach einiger Zeit zwar mehr Plätze herstellen, trotzdem dauert es erst einmal, bis wir die Maschine freigeschaltet haben.

Wir würden uns wünschen, dass Gegenstände wie Tickets für die Blaupausen deshalb keinen Platz mehr wegnehmen und in der Hosentasche landen. Auf diese Weise hätten wir auch immer eines dabei. Wir haben irgendwann aufgehört mitzuzählen, wie oft wir ohne ein Ticket vor einem Signalturm standen.

Erkunden, Sammeln und Herstellen

In den Welten von Outbound sammeln wir in den großen Gebieten verschiedene Rohstoffe, die alle für mindestens eine Maschine Verwendung finden. So haben wir nie das Gefühl, unser Inventar mit unnötigem Kram zu füllen. Das bedeutet aber auch, dass wir ständig backtracken müssen, weil es nicht alle Ressourcen in jedem Gebiet gibt.

Dazu kommt noch, dass wie nicht alle Materialien sofort abbauen können. Denn einige Werkzeuge benötigen Upgrades, bevor wir loslegen können. Die Produktionsketten werden während des Spielfortschritts mehr erweitert und jede Maschine kommt immer wieder zum Einsatz. Dadurch verlieren keine Ressourcen an Bedeutung, und wir haben immer eine Karotte vor der Nase.

Zwischen den unzähligen Maschinen, findet man auch süße Möbel und Dekoration. So wird der Camper gleich gemütlicher! Quelle: PC Games Zwischen den unzähligen Maschinen, findet man auch süße Möbel und Dekoration. So wird der Camper gleich gemütlicher! Im späteren Verlauf des Spiels erhalten wir immer mehr Einrichtungsgegenstände und Dekorationen. Die Möbel geben unserem Haus einen besonderen Charme, da Pilzlampen oder ein Schildkrötensessel perfekt in die gemütliche Atmosphäre passen. Zudem haben wir nach Herstellung eines Pinsels die Möglichkeit, die meisten Möbel in einer beliebigen Farbe zu ändern und so unserem Zuhause einen individuellen Touch zu verpassen.

Wir sind begeistert von den vielen Details, die die Einrichtung mit sich bringt. Neben Lichterketten, Büchern und Pflanzen, können wir auch mit bunten Drachen und kleinen Figuren unserem Van noch mehr Leben einhauchen. Es ist einfach, ein gemütliches Häuschen auf dem Bus zu errichten, da auch der Baumodus leicht zu bedienen ist. Durch die Blaupausen schalten wir zusätzlich weitere Einrichtungsgegenstände frei und so bleibt auch die Motivation erhalten, neue Signaltürme anzufahren.

Fehlendes Balancing beim Komfort

Die Gegenstände, die in unserem Van gelagert sind, werden sofort zum Bauen und Craften verwendet, sodass uns der Weg zum Lager erspart bleibt. Brauchen wir aber beispielsweise Rohstoffe fürs Reparieren von Brücken, müssen wir jedes Brett einzeln aus dem Lager nehmen.

Dabei ist die Bedienung genauso holprig wie beim Entnehmen von fertiggestellten Materialien aus den Maschinen. Wir können nicht alles zusammen im Lager verstauen, sondern brauchen für jedes Produkt einen Klick. Vor allem bei großen Mengen ist die Methode auf die Dauer nervig und wir würden uns über eine einfachere, gesammelte Umsetzung freuen.

An Signaltürmen erhaltet ihr Blaupausen, die neue Maschinen, Dekoration oder Möbel freischalten. Quelle: PC Games An Signaltürmen erhaltet ihr Blaupausen, die neue Maschinen, Dekoration oder Möbel freischalten. Neben dem ganzen Crafting-Zeug finden wir in der Welt auch Zwerge, die sich an den verschiedensten Orten verstecken. Die sind super süß und aufwendig gestaltet. Allerdings sind sie auch eine massiv vertane Chance. Nachdem wir sie aufgesammelt haben, verschwinden sie einfach nur in einem Menü. Warum können wir sie nicht in unseren Bus als Dekoration stellen?

Außer der Zwergensammlung stapeln wir auch Steine und versuchen alle Lagerfeuer anzuzünden. Auch das bringt uns spielerisch zwar nichts, fühlt sich aber trotzdem belohnend an, wenn wir in der hintersten Ecke noch irgendetwas finden. Dadurch steigt die Motivation zu erkunden und für Sammler ist Outbound deshalb sehr gut geeignet. Auf der letzten Seite sprechen wir über die Technik und was noch nicht so rund läuft.

  1. Seite 1 Outbound im Test: Wunderschöner Cozy-Roadtrip mit seichtem Survival und Koop-Schwächen
  2. Seite 2 Sammeln und Basisbau
  3. Seite 3 Koopmodus, Technik, Wertung und Fazit
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