Opera GX: Ein Browser für Gamer, mit jeder Menge Schnick-Schnack
Special
Opera GX ist ein Browser, extra für Spieler entwickelt. Warum einen das interessieren sollte und was das genau bedeutet, haben wir uns näher angeschaut.
Alles Optional
Das ist schon alles ziemlich schick, hebt GX aber nicht von anderen Browsern ab, die es neben den Marktführern gibt. Etwas Besonderes ist da das eingebaute VPN, dass in den Einstellungen aktiviert und konfiguriert werden kann, ohne Extrakosten. Generell lässt sich in Opera GX so ziemlich alles anpassen. Die genannte Seitenleiste, ob Websites einen tracken können, das Design und ob Seiten generell im dunklen Modus ausgespielt werden. Es gibt einen integrierten Adblocker, der allerdings nicht allzu zuverlässig funktioniert, zumindest auf den Seiten, die wir getestet haben. Über die Seitenleiste lassen sich aber eine Fülle an weiteren Erweiterungen hinzufügen, darunter auch externe Werbeblocker, personalisierte Nachrichten oder der Google-Übersetzer.
Ein sehr interessantes Feature ist die GX Corner für alle Gaming-Interessierten. Neben einigen kostenlosen Browser-Spielen gibt es hier auch eine Übersicht der bald erscheinenden Spiele, inklusive Plattform-Übersicht und Screenshots. Darunter befinden sich Spiele-Empfehlungen und zum aktuellen Zeitpunkt auch die nominierten Titel der Game Awards. Auf unsere Frage hin, wie der Algorithmus funktioniert und die Spiele kuratiert oder ihnen die richtige Website zuordnet, schaut uns Maciej etwas irritiert an: "das macht ein Mensch, das ist alles händisch, was dort zu sehen ist".
Die Liebe zum Detail und der Aufwand, der hinter der GX Corner stecken, machen die Funktion mit zum besten Feature. Zumal die kostenlosen Spiele, die es dort gibt, teils auf vernünftigem Indie-Entwickler Niveau sind.
Quelle: PC Games
Opera GX: Ein Browser für Gamer, mit jeder Menge Schnick-Schnack (1)
Ein Browser für Gamer oder Streamer
Viele der genannten Funktionen zielen nicht direkt auf reine Spieler ab, sondern sind speziell auf Streamer ausgerichtet. Maciej erzählt uns im Interview, dass es problematisch sein kann, wenn Streamer links öffnen und dort urhebergeschützte Musik läuft. Daher gibt es in Opera GX die Funktion, dass sämtliche Tabs immer stummgeschaltet geöffnet werden.
Sämtliche Optionen, dem Browser nur begrenzte PC-Ressourcen zu geben, hängen ebenfalls mit Streamern zusammen, die während des Spielens oft einen Browser offen halten.
Daneben gibt es aber auch allgemeine Designfeatures, die letztlich ausschlaggebend sind, ob man sich mit Opera GX anfreunden kann oder nicht. So gibt es Mausgesten und Tastaturkürzel, die aktiviert werden können. Das moderne Design lässt sich in mehreren Farben anpassen und in Hell und Dunkel.
Man kann die eingebundenen Animationen verändern und den Browser sogar mit anderen Endgeräten koppeln, die für die Lichtstimmung im Gaming-Zimmer verantwortlich sind, um dort besondere Effekte zu bekommen. So können bestimmte Kommandos oder Benachrichtigungen innerhalb des Browsers durch ein Blinken der Tastatur signalisiert werden. Das sind zwar nur Spielereien, aber für einen Gaming-Browser durchaus angemessen.
User-generierte Inhalte
Auf die Frage nach Maciej Lieblingsfeature lacht er und erzählt: "Es ist eine superkleine Sache, aber wenn man im Browser etwas eingibt, dann hört man ein Tippgeräusch. Das klingt zwar nervig, ist aber unglaublich befriedigend."
Das ist ebenfalls eine der Einstellungen, die sich ausschalten lassen, ebenso wie die Hintergrundmusik, die im Browser läuft und adaptiv mit der Eingabemenge intensiver wird oder abflacht und sehr leise im Hintergrund verschwindet. Zur Auswahl stehen fünf Musikstücke: eines, das zu Opera GX gehört, und vier weitere, die innerhalb eines Wettbewerbs entstanden sind. Platz eins bis drei wurden durch eine Jury bestimmt und ein weiteres durch User-Voting.
