One Piece Odyssey in der Vorschau: Die Strohhüte mal anders

Special Raul Mendieta Olivares Lukas Schmid
One Piece Odyssey in der Vorschau: Die Strohhüte mal anders
Quelle: Bandai Namco

One Piece Odyssey geht als nächstes Spiel der Strohhutpiraten neue Wege - als JRPG. Wir klären in der Vorschau, was es taugt.

Abwechslung mit der Piraten-Crew

Mit Gummimensch Ruffy ziehen wir uns an höher gelegene Orte oder Plattformen heran, heben entfernte Gegenstände auf oder nutzen das sogenannte Observationshaki. Das ist eine Art Sonarsignal, mit dem wir Gegner ausfindig machen, die im Kampf mehr Erfahrung als üblich bringen. Wechseln wir zum Schwertkämpfer Zorro, können wir Türen und Tore zerschneiden, um neue Wege zu öffnen. Schiffskoch Sanji nimmt Zutaten zum Kochen in der Umgebung wahr, Chopper ist klein und passt in kleine Höhlengänge, Lysop schießt mit der Schleuder, um an Items außer Griffweite zu kommen. Es ist also sinnvoll, zwischen den Charakteren zu wechseln, und für manche Quests ist das auch nötig. Ein schönes Extra bei der Erkundung: Dank des Auto-Run-Features müssen wir nicht ständig den Knopf zum Rennen gedrückt halten. Hört sich banal an, macht das Zurücklegen langer Wege aber um einiges entspannter.

Neben den Hauptaufträgen gibt es auch in One Piece Odyssey (jetzt kaufen 349,90 € ) optionale Quests. Typisch JRPG handelt es sich dabei um herkömmliche Sammel- oder Kopfgeldmissionen. Nach deren Abschluss erhalten wir Materialien zum Kochen oder Craften, Equipment und Geld. One Piece Odyssey in der Vorschau: Die Strohhüte mal anders (2) Quelle: Bandai Namco One Piece Odyssey in der Vorschau: Die Strohhüte mal anders (2) Ganz anders als in bisherigen One-Piece-Spielen bestreiten wir die Auseinandersetzungen in Odyssey in einem rundenbasierten Kampfsystem. Demnach befinden sich immer vier Crewmitglieder an der Front, Gegner werden zufällig verteilt.

Es kann also sein, dass einer oder mehrere Feinde nicht in der Nähe unserer Helden stehen. In Odyssey haben die Attacken verschiedene Reichweiten und schaden entweder einem oder mehreren Gegnern.

Einen Feind direkt vor uns können wir angreifen, er blockiert aber die Möglichkeit, ein weiter entferntes Ziel mit einem Nahkampfangriff zu treffen. Diese Besonderheit des Kampfsystems hört sich aber komplizierter an, als sie ist. In den Kämpfen mussten wir selten taktisch vorgehen und auch wenn einige Gegner, vor allem Bosse, echt viel aushalten, reichte blindes Angreifen mit gelegentlicher Heilung aus, um nicht Game Over zu gehen.

In puncto Präsentation sind die Kämpfe dafür ordentlich. Als Fan erkennt man viele bekannte Moves wieder und auch auf die Manga-Vorlage wird geachtet. Sanji kann etwa keine Frauen attackieren und Robins Angriff, mit dem sie die Weichteile von Kerlen gezielt zerquetscht, ist nur bei männlichen Wesen wirksam - aua.

Lsyops Fake-Angriffe wie der Gummibandschuss und der Fünf-Tonnen-Hammer wirken nur bei leichtgläubigen Gegnern. Diese Details machen Odyssey für One-Piece-Fans zu einer echten Freude.

Obendrein sind die Angriffe wuchtig inszeniert und schön animiert. Haben wir uns an den Attacken nach einer Weile dennoch satt gesehen, können wir die Animationen per Knopfdruck beschleunigen.

Charaktere weisen eines von drei Attributen auf, die nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip funktionieren. Nicht jeder Strohhut ist effektiv gegen alle Gegnerarten. Außer bei Bossen fällt das aber nicht wirklich ins Gewicht. Look und Gameplay erinnern stellenweise an Dragon Quest 11. Und das ist eine gute Sache!

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