One Piece Odyssey in der Vorschau: Die Strohhüte mal anders

Special Raul Mendieta Olivares Lukas Schmid
One Piece Odyssey in der Vorschau: Die Strohhüte mal anders
Quelle: Bandai Namco

One Piece Odyssey geht als nächstes Spiel der Strohhutpiraten neue Wege - als JRPG. Wir klären in der Vorschau, was es taugt.

Auch, wenn ihr nichts mit Anime und Manga anfangen könnt, ist One Piece euch wahrscheinlich ein Begriff. Als erfolgreichster japanischer Comic hat die Reise der Strohhutpiraten weltweit etliche Fans. Mit Umsetzungen in Form von Videospielen klappt es trotzdem nur alle Jubeljahre. Nach der Singleplayer-Enttäuschung World Seeker versucht Bandai Namco mit Odyssey nun mal etwas Neues: Es bietet ein rundenbasiertes Kampfsystem wie in klassischen japanischen Rollenspielen, mit Verweisen auf alte, beliebte Story-Arcs will der Titel die Fans überzeugen. Wir haben die ersten paar Stunden gespielt und geben euch einen Ausblick auf One Piece Odyssey, das am 13. Januar 2023 erscheint.

Auf zu neuen Ufern

Wie bei den meisten Abenteuern der Piratencrew um Ruffy begleiten wir die Bande auch in Odyssey bei der Erkundung einer geheimnisvollen Insel. Ein Sturm hat das Schiff in Mitleidenschaft gezogen, sodass die Gruppe auf dem Eiland Waford zunächst festsitzt, bis die Schäden repariert sind. Auch die fünf Weisen haben von der Bruchlandung der Strohhutpiraten erfahren und schicken prompt Smoker und Tashigi von der Marine auf den Weg. Um die Geheimnisse von Waford aufzudecken, laufen wir durch recht lineare Level, reden mit NPCs, sammeln Items, lösen kleine Rätsel und meistern Kletterpassagen.

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Wie schon in den Anime-Filmen hat Manga-Autor Eiichiro Oda Charakterdesigns beigesteuert, die Figuren treffen wir auf der Insel. Adio und Lim, so die Namen der beiden, sind den Piraten zunächst feindlich gesinnt. Lim nutzt beim Aufeinandertreffen ihre Fähigkeit, Erinnerungen zu stehlen und diese in Form von Würfeln in alle Himmelsrichtungen zu verteilen.

Aus diesem Grund können unsere Strohhüte zu Beginn des Abenteuers keine ihrer starken Kampffähigkeiten nutzen. Die müssen sie erst wieder erlernen, indem sie die Würfelfragmente auf der Insel sammeln.

Die Spielwelt ist schön gestaltet und wartet mit tollen Details in den Umgebungen auf. Der Cell-Shading Grafikstil passt super und der stimmige OST unterstreicht das Ganze. Musik aus dem Anime gibt es nicht, aber der Original-Soundtrack überzeugt. Mit an Bord ist die hervorragende japanische Synchro, die Fans kennen und lieben.

Viele Unterhaltungen zwischen den Strohhutpiraten sind vertont und tragen so zum Spielspaß bei. An Interaktionen zwischen den Figuren mangelte es den älteren Spielen, diese Momente lassen in Odyssey das Fanherz umso höher schlagen. Außerdem sind wir bei der Erkundung der Welt nicht nur auf Ruffy als Spielfigur beschränkt. Wir können jederzeit zwischen allen Crewmitgliedern wechseln, und das dient nicht nur der Show. Viele Helden bringen ihre eigenen Fähigkeiten mit.

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