Gaming-Notebooks: Nachteile von Laptops
Special
Wir geben Tipps zum Kauf von Notebooks, und erklären euch, was die Vorteile, aber auch was die Nachteile von Laptops sind. Zudem gehen wir auch auf die Frage ein, ob ein Notebook wirklich auch Gaming-fähig sein muss beziehungsweise was dieses Feature beim Preis ausmacht. Zudem bieten wir eine Marktübersicht mit 41 Laptop-Reihen beziehungsweise Notebook-Modellen.
Nachteile von Notebooks
Der mobile PC-Ersatz hat viele Vorteile, wie wir ja auf der vorigen Seite erläuterten: Mobilität, wenig Platzbedarf, gegebenenfalls der Preis sowie auch andere Dinge wie die Option, einen Laptop auch als PC mit separatem Monitor zu nutzen. Doch es gibt auch Nachteile, die vor allem darin begründet liegen, dass alles an Hardware in einem sehr kompakten Gerät steckt, was normalerweise auf eine Box mit Maßen von eher 45 mal 20 Zentimetern in der Fläche und 40 bis 60 Zentimeter in der Höhe untergebracht ist, vom bei einem PC separaten Monitor ganz zu schweigen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Gaming-Notebooks: Einleitung, Vorteile von Notebooks
- Seite 2 Gaming-Notebooks: Nachteile von Laptops
- Seite 3 Gaming-Notebooks: Work-Gaming-Balance; Gaming-Fähigkeit sinnvoll?
- Seite 4 Gaming-Notebooks: Hinweise zur Marktübersicht
- Seite 5 Gaming-Notebooks: Work-Gaming-Balance; Gaming-Fähigkeit sinnvoll?
- Seite 6 Bildergalerie
Wir nehmen nun die Nachteile von Laptops unter die Lupe beziehungsweise relativieren die Vorteile:
Quelle: MSI
MSI GF65 Thin Serie
Preis: Wer Gaming-Power verlangt, muss tief in die Tasche greifen. Je nach Hardware-Konfiguration sind die Preise zwar trotzdem noch okay, wenn man es mit einem ähnlichen starken PC plus Monitor vergleicht. Aber in vielen Fällen zahlt man ordentlich drauf, vor allem ab der Leistungsklasse einer Nvidia RTX 2060. Zudem gibt es einen weiteren Nachteil, der gerade für Gamer sehr relevant ist und den wir als nächstes nennen werden.
Aufrüstbarkeit: Gerade für Gamer ist es ein Nachteil, dass sich ein Laptop in der Praxis nicht aufrüsten lässt, was die Leistungskomponenten angeht. Mehr RAM oder eine größere oder schnellere SSD sind zwar noch drin, wobei es auch hier bei vielen Laptops mangels leicht zugänglicher Slots nicht immer einfach ist. Aber die CPU oder Grafikkarte aufzurüsten ist unmöglich oder macht keinen Sinn. Wem also nach zwei bis drei Jahren die Grafik-Leistung nicht mehr reicht, was sehr wahrscheinlich ist, wenn man die jeweils neuesten Games nicht nur bei niedrigen Details spielen will, muss ein neues Notebook kaufen. Zwar ist ein ehemaliges Gaming-Notebook freilich beim Verkauf noch einiges Wert. Ein teurer Spaß bleibt es aber, wenn man über sein Notebook auch spielen will.
Hitze und Lüftung: Da relativ starke Hardware in Notebooks steckt, obwohl alle Bauteile nah beieinanderliegen und es kaum Luft im Gehäuse gibt, wird ein Notebook vor allem beim Spielen schnell heiß und muss aktiv belüftet werden.
Quelle: Gigabyte
Gigabyte Aorus-15 Reihe
Dies ist in der Regel recht laut, da mangels Platz ja auch eher kleine Lüfter genutzt werden und diese schnell drehen, aber auch, da man naturgemäß näher an seinem Laptop sitzt als an einem Desktop-PC, der ja oftmals ein Stück vom Nutzer entfernt zum Beispiel unter dem Schreibtisch steht. Zudem müssen wegen der Wärmeentwicklung Kompromisse beim Takt eingegangen werden, weswegen mobile Grafikkarten meist langsamer als ihre Desktop-Namensvetter sind - und je stärker die Grafikkarte, desto schneller steigt der Aufpreis, da die Kühlung noch komplizierter wird. Bei PCs kann man sich hingegen selbst mit günstigen Gehäusen unter 60 Euro und einem CPU-Kühler für 30 Euro einen beinah lautlosen Betrieb verwirklichen.
Platzbedarf: Der Platzbedarf ist natürlich kein Nachteil eines Laptops - aber wir nannten ihn zuvor ja als Vorteil. Dies stimmt aber nicht immer, denn wenn man sich überlegt, wie viel Platz eine Tastatur und ein normales Mauspad für einen Desktop-PC wegnimmt und dann noch bedenkt, dass der Monitor in der Regel ja auch nicht wirklich sehr Platz einnehmen muss, ist der Platzbedarf als Argument für einen Laptop-Kauf nicht mehr so stark wie er erscheint. Vor allem dann, wenn man beim Gaming am Laptop ebenfalls eine Maus und ein Mauspad benutzt. Den eigentlichen PC, also das Gehäuse mit der Hardware, bekommt man meist auch leicht irgendwo unter, wo er nicht stört. Wenn dann noch ein hoher Preis sowie die mangelnde Aufrüstbarkeit eines Gaming-Laptops dazukommen, schwindet die Attraktivität eines Gaming-Notebooks, und der Platzbedarf-Vorteile als Argument gegen einen Desktop-PC ist bei näherem Hinsehen gar nicht so groß, wie man zuerst denken mag.
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