Cities: Skylines im Test, Minecraft-Spieler verhaftet und Shitstorm um Rollercoaster Tycoon - Das hat uns im März 2015 beschäftigt

Special Max Falkenstern
Die Top-Themen im März.
Quelle: PC Games

Wir blicken zurück auf das Jahr 2015: Im März stieg Cities: Skylines zur Genre-Referenz auf. Mit Sim City wischt der Städtebau-Simulator aus Finnland locker den Boden auf. Außerdem wurde ein 13-jähriger Minecraft-Spieler festgenommen, weil er mehrere Swatting-Angriffe verübt haben soll. Auch der Shitstorm um Rollercoaster Tycoon World war ein großes Thema.

2015 neigt sich dem Ende zu, höchste Zeit, in einem Jahresrückblick die spannendsten Themen der vergangenen zwölf Monate noch einmal Revue passieren zu lassen. In diesem Teil des Rückblicks beschäftigen wir uns mit den meistgelesenen News. Im März ging Fans von Städtebau-Simulatoren das Herz auf. Mit Cities: Skylines erblickte eine neue Genre-Refrerenz das Licht der Welt. Der Beitrag des finnischen Entwicklerstudios Colossal Order steckt das eher enttäuschende Sim City von Maxis locker in die Tasche, soviel war nach unserem Test mit einer Spielspaßwertung von 87 Prozent klar.

Cities: Skylines ist eine komplexe Simulation, überfordert aber nicht. "Egal ob Einsteiger oder Profi, mit der intuitiven Steuerung von Cities: Skylines kommt jeder klar", urteilte seinerzeit PC Games-Redakteur Peter Bathge. Weil auch die Technik stimmte und Cities: Skylines von Beginn an offen für Mods war, kam das Spiel auch bei der Community hervorragend an. Mit After Dark folgte im September 2015 eine kostenpflichtige Erweiterung, die unter anderem einen Tag/Nacht-Wechsel inklusive neuer Herausforderungen integrierte.

>> Cities: Skylines im Test

Swatting, also das Vortäuschen einer schweren Straftat und Alarmieren von Polizeikräften, schien sich in den USA zu einer Art Volkssport zu entwickeln. Im März 2015 konnte die Behörden einen 13-jährigen Minecraft-Spieler überführen, der für drei Swatting-Fälle verantwortlich ist. Beim sogenannten Camarillo-Vorfall waren mehr als 20 Polizeikräfte im Einsatz, weil der Anrufer behauptete, in einem Haus würde sich ein Mann mit zehn Geiseln verschanzen. Da der Täter zum Zeitpunkt seiner Festnahme minderjährig war, drohte ihm nur eine Bewährungsstrafe. Die US-Behörden betonten in der Vergangenheit mehrfach, dass Swatting kein Kavaliersdelikt darstellt. Volljährigen drohen Haftstrafen von bis zu fünf Jahren.

>> 13-jähriger Minecraft wegen Swatting überführt

Anfang März stellte Atari den ersten Gameplay-Trailer zu Rollercoaster Tycoon World ins Netz. Das gezeigte Bildmaterial stieß bei Fans jedoch auf Ablehnung, das Feedback fiel gar desaströs aus: Die Spielszenen aus dem Freizeitpark-Simulator seien ein "Witz" und eine "Beleidigung", urteilten entzürnte Fans. Atari gab wenig später eine Erklärung ab. Demnach würde das Gameplay-Material aus einer frühen Spielversion stammen, das Gezeigte sei in puncto Qualität nicht repräsentativ für die finalen Verkaufsversion. Nach einem Engine-Wechsel veröffentlichte Atari neues Bildmaterial, dieses Mal fiel das Feedback weniger harsch aus. Erschienen ist Rollercoaster Tycoon World bis dato nicht. Ursprünglich erst für Mitte 2015 und dann für Dezember 2015 datiert, kommt der Themenpark-Simulator nach aktuellem Stand frühestens 2016 auf den Markt.

>> Rollercoaster Tycoon World - Shitstorm wegen Grafik

Die Video-Highlights vom März 2015

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