Battlefront Beta, Pre-Order-Fiasko bei Deus Ex und PS4 Preissenkung - Das hat uns im Oktober 2015 beschäftigt
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Wir blicken zurück auf das Jahr 2015: Im Oktober diskutierten die meisten über die Star Wars: Battlefront Beta. Grafisch top, aber spielerisch gab es einiges zu bemängeln. Für Kontroversen sorgten indes Pre-Order-Belohnungen zu Deus Ex: Mankind Divided. Sony bestätigte im Monat übrigens die Preissenkung der PS4 für den europäischen Markt.
2015 neigt sich dem Ende zu, höchste Zeit, in einem Jahresrückblick die spannendsten Themen der vergangenen zwölf Monate noch einmal Revue passieren zu lassen. In diesem Teil des Rückblicks beschäftigen wir uns mit den meistgelesenen Artikeln. Wie gut ist Star Wars: Battlefront wirklich? Im Oktober konnten sich Spieler anhand einer Open Beta ein eigenes Bild von dem Actionspiel machen. Nahezu übereinstimmend einig sind sich alle im Bezug auf die Atmosphäre und Grafik. Battlefront sieht unverschämt gut aus, das Star Wars-Feeling fängt Battlefront dank detailreicher Figuren und originaler Klangkulisse hervorragend ein. In puncto Gameplay gab es hingegen viel zu bemängeln, etwa die ausgewogene Spielbalance und das Causal-lastige Konzept. Das Interesse an der Open Beta war indes immens. Über neun Millionen Spieler haben an der "größten Testphase in der Geschichte von Electronic Arts" teilgenommen.
>> Star Wars: Battlefront Beta FAQ
Mit einem umstrittenen Vorbesteller-Programm für Deus Ex: Mankind Divided sorgte Square Enix für Schlagzeilen. Hintergrund: Ab einer gewissen Anzahl von Vorbestellungen sollte das Actionspiel vier Tage früher in den Handel kommen. Doch Spieler haben die dubiose Geschäftsidee durchschaut und nicht vorab Geld für das neue Deus Ex abgedrückt. Stattdessen ließen sie ihrem Ärgern in Foren, sozialen Netzwerken und anderen Kanälen freien Lauf. Die Kritik blieb nicht ungehört, die Verantwortlichen ruderten zurück und zogen das ausschließlich für Nordamerika konzipierte Vorbesteller-Programm einen Monat nach Bekanntgabe zurück. PC Games-Redakteur Peter Bathge feierte das Pre-Order-Fiasko als Sieg für die Spieler. Eine Meinung, wie sie wohl auch viele unserer Leser teilen. In den Kommentaren unter dem entsprechenden Artikel gab es jedenfalls viel Zuspruch.
>> Vorbesteller-Programm zu Deus Ex: Mankind Divided wird zum Desaster
Lange wurde darüber spekuliert, dann Ende Oktober 2015 schließlich bestätigt: die Preissenkung der PS4. Wenige Monate vor dem Weihnachtsgeschäft senkte Sony den Preis der PlayStation 4 um 50 Euro. Die Konsole mit 500-GB-Festplatte hatte damit ein offizielles Preisschild von 349,99 Euro. Das offizielle Statement: "Wir freuen uns sehr, dass wir die PS4 rechtzeitig zur Weihnachtszeit zum bisher besten Preis-Leistungsverhältnis anbieten und das System damit noch mehr Menschen in Europa zugänglich machen können." Bis dahin hatte Sony weltweit bereits über 25 Millionen Geräte abgesetzt. Wär bereits im Oktober zugegriffen hat, dürfte sich womöglich geärgert haben. Denn in der Black Friday-Woche Ende November 2015 ist der Preis der PS4 kurzfristig auf knapp 300 Euro gesunken.
In die Schlagzeilen kam die PS4 auch wegen Gerüchte um ein High-Performance-Modell der PlayStation 4. Sonys Masayasu Ito ließ im Gespräch mit den Journalisten durchblicken, dass eine neues und leistungsfähigeres Modell der PS4 durchaus möglich sei. Die verwendete X86-Architektur ermögliche eine Implementierung leistungsfähigerer Komponenten. Allerdings hätten PS4-Modelle mit unterschiedlicher Leistungskapazität eine Teilung der Community zufolge, was im Konsolenmarkt ein Novum darstellen würde. Die Vorstellung erschien unseren Lesern abwegig. Konsolen würden vor dem Hintergrund entwickelt, um Menschen das Spielen möglichst unkompliziert zu gestalten. Das Ausrüsten und generell die Auseinandersetzung mit Technik würde diesem Gedanken widersprechen, lautete eine Meinung.
>> Preissenkung der PS4 in Europa bestätigt
