Batman: Arkham Knight von Steam entfernt, Kronkorken an Bethesda, neues PS4-Modell - Das hat uns im Juni 2015 beschäftigt
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Wir blicken zurück auf das Jahr 2015: Die PC-Version von Batman: Arkham Knight sorgte für Furore. Aufgrund der mangelhafte Portierung wurde das Spiel vorzeitig aus Steam entfernt. Lustiger war da die Nachricht über einen Fallout 4-Fan, der Bethesda einen Karton voll mit Kronkorken schickte. Sony stellte im Übrigen ein neues PS4-Modell mit 1 Terrabyte Festplattenspeicher vor.
2015 neigt sich dem Ende zu, höchste Zeit, in einem Jahresrückblick die spannendsten Themen der vergangenen zwölf Monate noch einmal Revue passieren zu lassen. In diesem Teil des Rückblicks beschäftigen wir uns mit den meistgelesenen Artikeln. Der Juni 2015 war ein schwarzer Monat für jene Spieler, die auf die PC-Version von Batman: Arkham Knight gewartet haben. Die Umsetzung für Heimrechner ließ zu wünschen übrig, das Actionspiel ruckelte selbst auf High-End-PCs stark. Weil Warner Bros. die Performance-Probleme nicht in den Griff bekam und der Ärger der Kunden wuchs, entschloss sich der Publisher zu einer harten Maßnahme: Arkham Knight für PC wurde vorzeitig aus Steam entfernt.
"Wir wertschätzen unsere Kunden und obwohl es eine bedeutende Anzahl an Spielern gibt, die Batman: Arkham Knight auf dem PC genießen, wollen wir alles in unserer Macht stehende unternehmen, damit sich das Spielerlebnis für alle PC-Spieler verbessert", so die offizielle Stellungnahme damals. Unzufriedenen Spieler bot Warner die Rückerstattung des vollen Kaufbetrags an. Seit Ende Oktober 2015 ist Batman: Arkham Knight wieder auf Steam erhältlich. Ungeachtet mehrerer Patches, die unter anderem ein verbessertes VRAM-Management brachten, kommt es beim Spielen noch immer zu Mikro-Rucklern. Die technischen Probleme sind besonders ärgerlich, da Arkham Knight erzählerisch wie spielerisch großartig ist.
>> Batman: Arkham Knight - PC-Version aus Steam entfernt
Quelle: imgur.com
Schräge Aktion: Ein Fallout-Fan schickte über 2.000 Kronkorken an Bethesda.
Mitarbeiter von Bethesda staunten wohl nicht schlecht, als sie im Juni 2015 einen Karton mit über 2.000 Kronkorken (!) erhielten. Das ungewöhnliche Geschenk stammte von "GatorMacheteJr", einem bekennenden Fan der Fallout-Reihe. Er bat um eine Kopie von Fallout 4, die gesammelten Kronkorken sollten als Anzahlung dienen. Zur Erinnerung: Im Fallout-Universum dienen Kronkorken als offizielle Währung. Die schräge Aktion schlug hohe Wellen: Viele Spieler und auch Medienvertreter sympathisierten mit GatorMacheteJr. Und wie reagierte Bethesda auf die Idee? Die Macher von Fallout 4 schenkten ihm tatsächlich eine Kopie des Endzeit-Rollenspiels. Nachahmer hatten indes keine Chance auf ein Gratisexemplar. Bethesda ging nur auf den Deal ein, weil GatorMacheteJr die Idee zuerst kam.
>> So reagierte Bethesda auf die eingeschickten Kronkorken eines Fallout 4-Fans
Wer sich vor Juni 2015 noch keine PS4 zulegt hatte, den interessierte womöglich Sonys seinerzeit neu angekündigtes PlayStation 4-Modell. Der Branchenriese stellte unter dem Titel "Ultimate Player Edition" eine Konsole mit 1 Terrabyte Speicherkapazität vor. Geräte mit der Modellabzeichnung CUH-1200 und höher verbrauchen laut Herstellerangaben acht Prozent weniger Energie. Sony reduzierte außerdem das Gewicht der Konsole von 2,8 Kilogramm auf 2,5 Kilogramm. Eine weitere auffällige Neuerung: Die Anschlüsse wurden neu angeordnet. Neben dem optischen Soundeingang hat Sony beim neuen Modell einen AUX-Port verbaut. Rechts daneben platzierte der Hersteller die HDMI- und LAN-Anschlüsse. Das neue PS4-Modell wurde seinerzeit für 399 Euro im Handel angeboten, also dem zur Markteinführung der ersten PlayStation 4 identischen Preis.
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