Das letztjährige "Most Wanted" hat manche Fans der Need-for-Speed-Serie enttäuscht. Kann's der Nachfolger besser? Unser Test verrät's!
Schöne Aussichten: am Horizont seht ihr stets die Wolkenkartzer der Metropole -- schick!
Eine Eigenschaft haben alle diese Hubraummonster gemeinsam: Sie lassen sich nach Strich und Faden aufmotzen. Kaum zu glauben, aber wahr: Der Tuning-Wahnsinn ist nun weitaus flexibler und komplexer als noch bei den "Underground"-Vorgängern. So wählt ihr nicht mehr nur vorgefertigte Teile aus, sondern dürft euch persönlich als Blechbildhauer betätigen. Sobald das jeweilige Zubehör am Nobelhobel montiert ist, erscheinen mehrere Schieberegler: Wie hoch soll der Spoiler sein? Wie breit seine Streben? Wie seine Krümmung? Jedes Detail lässt sich stufenlos justieren. Electronic Arts nennt diese Neuerung "Auto-Sculpting", wir nennen sie "Super".
Schnelles ohne Story-Ballast
Fast wie im Kino: Die Zwischensequenzen sehen klasse aus und sorgen für Spannung.
Fernab der umfangreichen Solo-Karriere (insgesamt gibt es über 100 Rennen) bietet das Spiel ebenfalls ein sehr ordentliches Preis-Pferdestärken-Verhältnis: Sowohl frei konfigurierbare Übungswettbewerbe als auch zahlreiche Herausforderungen stehen zur Wahl. Das Durchackern dieser Aufgaben ist übrigens keine brotlose Kunst - vielmehr sammelt ihr dadurch Prämienkarten. Jede Plakette besteht aus vier Einzelteilen, und wer das Quartett vollständig hat, schaltet Extras wie etwa ein Bonusauto frei. Von den Mehrspieler-Modi gibt es aber wenig Gutes zu berichten: Sony-Fahrer müssen sich leider mit schnöden Splitscreen-Duellen begnügen - Online-Rennen gibt es schlichtweg nicht!
