Problembär mit Axt-Fetisch: Der Naughty Bear ist auf Rache aus. Kann dieComic-Gewaltorgie spielerisch überzeugen?
Naughty Bear: Plüsch im Hirn
Der Mix aus Erschrecken, Verstecken und Attackieren macht anfangs Laune. Bald dämpfen jedoch technische Mängel den Spielspaß. Trotz mäßiger Optik gibt es Clipping-Fehler und
Framerate-Einbrüche. Die Kamera bleibt oft in den engen Umgebungen hängen. Die Steuerung bockt ebenfalls rum. Um ein Objekt sabotieren zu können, müsst ihr euch direkt davorstellen - das ist meist umständlich und wirkt ziemlich antiquiert. Solltet ihr mal in der Klemme stecken, hilft die Flucht ins nächste Gebüsch.
Quelle: http://www.cynamite.de
Naughty Bear
Die meisten KI-Bären haben nämlich zu viel Stoff im Kopf und stellen die Verfolgung ein, sobald sie euch nicht mehr sehen. Das größte Manko ist der Umfang: Zwar gibt es einen Herausforderungs-Modus mit Zielen wie „Treib die Feinde in den Wahnsinn!“ Allerdings
ist die Hauptkampagne mit sieben Episoden zu kurz. Und dass Naughty Bear praktisch nur einen Level hat, den ihr immer wieder durchspielt, ist eine Frechheit.
