My Time at Sandrock im Early Access Check - Seite 3
Special 31,49 €
Am 26. Mai 2022 ist My Time at Sandrock im Early Access für den PC erschienen. Wir haben uns den Mix aus Lebens- und Farming-Simulation mal angeschaut.
Der Weite Westen
Braucht ihr mal etwas mehr Platz, könnt ihr gegen Geld euer Grundstück vergrößern. Das klappt problemlos und blitzschnell über ein Schild vor Ort. Wer sein Haus erweitern, Innenräume dekorieren oder Ställe errichten will, muss dafür allerdings ins örtliche Bauamt. Das ist etwas umständlich gelöst, zumal das Betreten des Gebäudes und das Starten des Baumenüs jeweils 15 Sekunden Ladezeiten kosten. Aber nicht nur euer Grundstück vergrößert sich, auch die Spielwelt wächst dynamisch mit. Sind zu Beginn nur wenige Areale der Karte der erreichbar, schaltet ihr mit der Zeit stetig mehr frei. Ihr baut eine Seilbahn auf den nächstgelegenen Berg oder spannt eine Brücke über eine Schlucht, sodass euch am Ende etwa zwei Quadratkilometer Wüste offenstehen. Das entspricht ungefähr derselben Grundfläche wie in Portia.
Diesmal habt ihr allerdings keinen Ozean, der gefühlte 40 Prozent der Map einnimmt.
Dazu kommen die "Ruinen der Alten" unter der Erde, Überbleibsel einer hoch technologisierten Zivilisation, die etwa 330 Jahre vor Spielbeginn durch einen verheerenden Krieg zerstört wurde. In denen könnt ihr nach wertvollen Ressourcen und Relikten suchen, die sich im örtlichen Museum ausstellen lassen.
In diesem Artikel
Quelle: PC Games
In den alten Ruinen habt ihr immer ein Jetpack dabei, um auch aus tiefen Grubenschächten noch herauszukommen.
Was genau ihr findet, hängt künftig davon ob, wo genau ihr sucht. Dungeons sind jetzt in mehrere Stufen unterteilt, die ansprechender, abwechslungsreicher, aber auch anspruchsvoller gestaltet sind. Je tiefer ihr vordringt, desto seltener werden eure Fundstücke. Besonders begehrt sind beispielsweise Daten-Disks, mit denen ihr im Forschungszentrum neue Blaupausen freischaltet.
Jetzt wird scharf geschossen!
Quelle: PC Games
Das Schießen in Sandrock fühlt sich nicht besonders befriedigend an. Es fehlt an Bums und Präzision.
Hier und da trefft ihr auf euren Ausflügen unter Tage auch mal auf etwas feindselige Kreaturen: Hühner, die mit Silvesterraketen um sich ballern, Eidechsenmenschen oder verrückte Roboter. In solchen Fällen kommt dann das überarbeitete Kampfsystem zum Einsatz.
Anders als noch in Portia habt ihr jetzt auch Schusswaffen im Arsenal. Es gibt unterschiedliche Nahkampfwaffen wie Schwerter, Dolche und Hämmer, mit denen sich individuelle Kombos auslösen lassen. Gegner verfügen jetzt außerdem über eine Panzerung, die ihr erst durchbrechen müsst, um kritischen Schaden anzurichten. Das alles fühlt sich aber irgendwie etwas hölzern an und hat nicht besonders viel Tiefe.
Es reicht eigentlich, wild mit der linken Maustaste zuzuschlagen, gelegentlich mal auszuweichen oder mit einem Schild zu parieren. Das ist aber mehr optional. Eure Lebensleiste ist nämlich so lächerlich groß, dass es schon fast an ein Kunststück grenzt, zu sterben - zumal ihr euch mit Tränken und Essen auch noch jederzeit heilen könnt.
Look und Skills
Für gewonnene Kämpfe und andere erfolgreiche Aktionen gibt's Erfahrungspunkte, mit denen ihr im Level aufsteigt. Das schaltet wiederum Skillpunkte frei, die ihr in vier verschiedene, rudimentäre Talentbäume investieren könnt. So bekommt ihr beispielsweise mehr Ausdauer oder erhöht euren Schaden.
Quelle: PC Games
Einige Skills sind in der Early-Access-Fassung noch nicht verfügbar.
Für noch mehr Anpassungsmöglichkeiten sorgt ein umfangreiches Ausrüstungssystem: Neben euren Waffen könnt ihr auch eure Kleidung und ein paar Accessoires aussuchen, die dann eure Rüstung boosten.
Wie stark sie das tun, bestimmt dabei die Qualität des entsprechenden Gegenstands. Die Entwickler haben neuerdings farblich codierte Seltenheitsstufen eingeführt, zusammen mit zufälligen Attributboni für höherwertige Items. Bei der Wahl eures Equipments ergeben sich so einige taktische Optionen. Ihr könnt aber auch ganz einfach das anziehen, was am besten aussieht.
