Monster Hunter Wilds ist nicht gut ... es ist fantastisch! Test eines Meisterwerks

Test Annika Menzel
Monster Hunter Wilds ist nicht gut ... es ist fantastisch! Test eines Meisterwerks
Quelle: PC Games

Das Warten hat ein Ende: Redakteurin Anni durfte sich endlich auf Monster Hunter Wilds stürzen. Dabei hat sie Capcoms Action-RPG nicht nur begeistert, sondern auch zu einem Test der etwas anderen Art inspiriert...

Und dafür hatte ich zum Glück genau die richtigen Verbindungen: Gemma hatte nicht nur fantastische Waffen im Gepäck, sondern schmiedete auch eindrucksvolle Rüstungen. Die bewahrten mich nicht vor nur Klauen in der Brust, sie gaben mir auch eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein!

Auch, wenn es dafür sorgte, dass ich alle paar Tage mit neuen Materialien und klimpernden Wimpern zu ihr kam, damit sie mir schon wieder neue Ausrüstung anfertigt. Aber ich glaube, dass sie sich ebenfalls darüber gefreut hat, sich mal so richtig austoben zu können.

Was mir allerdings sowohl bei unseren neuen Bekanntschaften als auch den Gildenmitgliedern aufgefallen ist: Irgendwie wirkten sie alle recht ausdruckslos. Ob es das Klima des Verbotenen Lands war oder ob der Koch verdorbenes Fleisch auf den Grill geschmissen hatte, kann ich natürlich nicht einschätzen.

Erik betrachtet Material der Lala Barina Quelle: Capcom Ihre Mimik schienen sie jedoch alle als nicht allzu relevant zu erachten. Immerhin konnten sie sich stimmlich gut ausdrücken, auch wenn ich selbst leider einen Frosch im Hals hatte, der mich nicht allzu gut klingen ließ. Ich schiebe das einfach mal auf die ungewohnten Witterungsbedingungen.

Schönheit liegt in der Einstellung des Betrachters

Vielleicht lag es an Gemmas Schmiedetalent, doch viele der Monster waren leichter zu besiegen, als ich es mir vorgestellt hatte. Das soll nicht heißen, dass ich nicht auf Heiltränke angewiesen war oder nicht auch mal ordentlich auf die Mütze gekriegt hätte - so richtig gefährlich wurde es für mich als erfahrene Jägerin aber zum Glück nie.

Das konnte meine Begeisterung für die Gefechte jedoch nicht schmälern. So erlebte ich wenigstens schnell Neues, kam zügig voran mit der Expedition und stellte mich im Zweifelsfall einfach immer wieder denselben Ungeheuern für schicke Rüstungen.

Eigentlich unterliegt die folgende Info der höchsten Geheimhaltungsstufe, aber ich bringe das trotzdem hier unter: Nach dem erfolgreichen Abschluss der Expedition stoßen wir noch auf hochrangige Monster! So, mehr kann ich aber wirklich nicht preisgeben. Sonst bin ich meinen Posten in der Gilde schneller los, als ich Congalala sagen kann.

Kommen wir lieber zurück zum Wesentlichen: Auf der PS5, die mir die Gilde überließ, um auf die Jagd zu gehen, machte es einen Heidenspaß. Da konnte ich auch mit ein paar Stolpersteinen leben, wie der undurchdringlichen Mimik meiner Bekanntschaften sowie der unspektakulären Geschichte.

Vor allem die verschiedenen Zyklen und Witterungen der Wildnis waren nicht nur spannend zu erkunden, sondern auch ein hübscher Anblick. Die Expedition lief zu großen Teilen flüssig ab, was mich besonders aufgrund der Skepsis im Vorfeld freute. Allerdings priorisierte ich auch stets die Framerate und nahm dafür in Kauf, nicht jedes Detail scharf sehen zu können.

Zwischendurch begab ich mich sogar zusammen mit meinem alten Jagdgefährten, bekannt als Jonas von 4P, auf eine Handvoll Quests. Es war zunächst gar nicht so einfach, zusammenzufinden und gemeinsam loszuziehen. Doch dann merkten wir beide schnell, dass es sich gemeinsam noch viel besser jagt als allein - vor allem, wenn es um ein eingespieltes Team geht.

Wertung zu Monster Hunter Wilds (PS5)

Wertung:

9.0 /10
Fazit

Großartige Kämpfe gegen kreative Monster, die einem über die kleinen Schwächen hinweghelfen. Monster Hunter lebt von den Jagden und die sind mehr als gelungen. 


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Am Ende des Tages haben die Gefechte mit den Monstern oberste Priorität, sowohl für die Jäger als auch die Gilde. Daher lautet mein abschließendes Fazit der Expedition: Es war mir eine große Freude, die Verbotenen Lande betreten zu dürfen. Dort werde ich in nächster Zeit definitiv noch öfter anzutreffen sein, es macht nämlich verboten viel Spaß, gegen die einheimische Fauna anzutreten. Transparenzhinweis: Die Testversion des Spiels wurde uns vom Publisher zur Verfügung gestellt.

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