Monster Hunter Wilds ist nicht gut ... es ist fantastisch! Test eines Meisterwerks

Test Annika Menzel
Monster Hunter Wilds ist nicht gut ... es ist fantastisch! Test eines Meisterwerks
Quelle: PC Games

Das Warten hat ein Ende: Redakteurin Anni durfte sich endlich auf Monster Hunter Wilds stürzen. Dabei hat sie Capcoms Action-RPG nicht nur begeistert, sondern auch zu einem Test der etwas anderen Art inspiriert...

Gemma hatte nämlich ein ganzes Arsenal an verschiedenen Waffen mitgebracht! Damit sie mir nicht ständig in den Ohren liegen würde, ob ich schon dies und das ausprobiert hätte, schnappte ich mir gleich mal ein paar davon und probierte sie am Übungsgerät aus.

Letztendlich blieb ich aber bei Pfeil und Bogen, mit denen ich schon seit vielen Jahren auf die Jagd gehe. Aber die Schmiedin hat ganze Arbeit geleistet, denn mit der neuen Waffe fühlen sich die Manöver noch besser an als früher. Sie schien sogar an allen der 14 Waffentypen, die wir in der Gilde verwenden, geschraubt zu haben ... Respekt!

Lasst die Jagd beginnen

Nachdem sich unsere beiden Schützlinge ausruhen konnten, begleiteten wir sie zurück zu ihrem Dorf. Die Reittiere, mit denen sie unterwegs waren, nannten sie Saikriis - was für praktische Begleiter das doch sind! Nun, da die beiden wieder in Sicherheit waren, konnte unsere Expedition endlich richtig starten.

Schließlich wollte ich nicht nur mehr über den mysteriösen Weißen Geist in Erfahrung bringen, der Natas Dorf angegriffen hatte, sondern auch den Jungen heil wieder nach Hause bringen.

Die Gruppe rund um den Jäger Quelle: Capcom Das Unterfangen gestaltete sich jedoch ganz schön schwierig. Denn in der weiten, offenen Welt des Verbotenen Landes tummelten sich allerhand kleine und große Monster, die es gar nicht gerne sehen, wenn in ihr Revier eingedrungen wird.

Jedes einzelne von ihnen aufzuzählen und zu erklären, wie wir in die Auseinandersetzungen mit ihnen geraten sind, würde den Rahmen des Berichts sprengen. So eine Expedition verläuft schlussendlich doch immer anders, als wir es im Vorfeld geplant haben.

Aber da wir in der Gilde aus Notwendigkeit und nicht aus Bosheit jagen, holte ich mir von Alma stets die Erlaubnis ein, meine Waffe zu zücken, bevor ich mich einem der Monster stellte.

Dank der Bewohner des Dorfes Kunafa bekamen wir sogar unsere eigenen Saikriis an die Seite gestellt. Phoenix, wie ich meinen Begleiter taufte, war von da an immer zur Stelle, um mich aus brenzligen Situationen zu befreien.

Die Jägerin sitzt auf einem Saikrii Quelle: Capcom Egal, ob ich schnell einen Heiltrank runterkippen musste oder ob er das Monster verfolgte, während ich mit Pfeilen um mich schoss: Wir wurden schnell zu einem eingefleischten Team. Aber keine Sorge, Whisky, dich habe ich natürlich nicht vergessen - du wirst immer mein Retter in der Not bleiben!

Starke Monster, starke Begleiter

Gerade an die späteren Ereignisse während der Expedition kann ich mich nur dunkel erinnern und darf laut der Jagdmeister bei Capcom auch nicht viel darüber erzählen ... aber das ist vermutlich kein Wunder, bei dem vielen Adrenalin, das die Jagden durch mich hindurchgepumpt haben. Einzelne Gespräche bleiben da einfach nicht so stark im Gedächtnis wie Kämpfe ums Überleben!

Vielleicht habe ich dabei auch einfach von irgendeinem Ungeheuer einen zu viel auf den Deckel gekriegt. Wer weiß? Woran ich mich aber noch genau erinnern kann, sind die nahtlosen Übergänge zwischen den einzelnen Etappen unserer Expedition.

Bei früheren Untersuchungen musste ich jedes Mal wieder mit der Quest-Verantwortlichen sprechen, um eine Jagd einzuleiten. Das brauchte ich jetzt nur noch tun, wenn ich mir bei Alma einen Auftrag außer der Reihe einholen wollte. Zur nächsten großen Mission durfte ich einfach aufbrechen, auch wenn die arme Feldexpertin dann erstmal zu mir aufholen musste.

Auch wenn ich nicht von jedem Ereignis im Osten berichten kann, war es sehr angenehm, so sanft in weitere Aufgaben zu starten. Die Geschichte, die ich dort erlebte, war insgesamt dennoch ziemlich seicht. Aber bei der Jagd geht es schlussendlich ja auch nicht um packende Stories, sondern um fesselnde Kämpfe.

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