Minecraft Legends im Test: Diese Schweinerei muss gestoppt werden!

Test Michael Grünwald
Minecraft Legends im Test: Diese Schweinerei muss gestoppt werden!
Quelle: Microsoft

Mit Legends erobert das beliebte Spiel Minecraft von Mojang nun auch das Strategie-Genre. In unserem Test verraten wir euch, wie gut das Spiel abschneidet.

Auch die Größe unserer Truppe und wie viele Verbündete uns folgen können, lässt sich durch die Erweiterung von Gebäuden erhöhen. Doch bis wir diese Upgrades erhalten, müssen wir uns ordentlich durch die Gegnerhorden und Außenposten schnetzeln, denn dadurch erhalten wir Lapislazuli, Gold und Prismarin. Erst mit diesen Ressourcen stärken wir unsere Armee. Das ist wichtig, denn wir selbst können uns zwar zur Wehr setzen - schließlich sind wir ein mit Diamantschwert bewaffneter Reiter - doch gegen größere Gruppen oder Gebäude sind wir im Alleingang chancenlos.

Daher agieren wir als Befehlshaber. Per Tastendruck können wir unsere Begleiter beispielsweise angreifen lassen oder den Rückzug antreten. Sogar einzelne Gruppierungen wie Skelette oder Zombies wählen wir separat an und richten diese neue aus. Die Möglichkeiten sind im Vergleich zu Hardcore-Strategiespielen aber stark begrenzt. Die Befehle sind überschaubar, auch Formationen können nicht angeordnet werden. Vielmehr wuselt unsere Gruppe ständig um uns herum. Das kann gelegentlich ein wenig chaotisch und unübersichtlich im Kampf werden.

Spieler greift an Quelle: Mojang/Microsoft Über die gesamte Kampagnendauer hinweg entwickelt sich ein Angriffs-Verteidigungs-Spiel gegen die Piglins. Mal zerstören wir Außenposten, mal greifen die Schweinemenschen unsere Basis an. Wir sollten uns also schon eine gewisse Taktik zurechtlegen, wie wir vorgehen. Falls wir im Kampf sterben, respawnen wir jedoch nach wenigen Sekunden am nächsten Dorf.

Da Minecraft Legends (jetzt kaufen 15,52 € ) einen dynamischen Tag-Nacht-Zyklus besitzt, erfahren wir am Morgen von den Plänen, die unsere Gegenspieler ausknobeln. Auf der Map können wir nachsehen, welches Ziel sie sich für einen Angriff bei Einbruch der Dunkelheit gesetzt haben. Manchmal errichten unsere Feinde einen neuen Außenposten, manchmal folgt eine Dorfinvasion und dann ist Verteidigung angesagt.

Baumöglichkeiten Quelle: Mojang/Microsoft

Mehr Wildschwein als Ferkel

Im Gegenzug liegt unser Augenmerk darauf, die Basen der Piglins zu zerstören. Das kann zwischendurch anspruchsvoll sein - zumindest, wenn man die Kampagne allein in Angriff nimmt. Denn die Festungen mit ihren Geschütztürmen, Fallen und Horden haben es teilweise in sich.

Das Strategiespiel ist für Kooperfahrung ausgelegt und daher mit menschlichen Verbündeten deutlich entspannter zu spielen. Doch an sich haben auch Einzelkämpfer aufgrund von vier unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen die Möglichkeit, die Oberwelt von den lästigen Schweinemenschen zu befreien.

Auf der PS4, der Nintendo Switch und der Xbox One kann die Kampagne zu zweit bewältigt werden, auf dem PC und den neueren Konsolen insgesamt sogar zu viert. Die Helferlein und die Truppen werden dann untereinander aufgeteilt.

Eine feindliche Basis zerstören wir, in dem wir das Netherportal in der Mitte der Festung abreißen. Dazu müssen wir uns jedoch zunächst einmal einen Weg an Spawnern, Geschütztürmen. Mauern und natürlich Feindhorden freikämpfen.

Sollten die Schweinchen einen Angriff abwehren, können wir jederzeit für Nachschub sorgen. Bis auf Stufen, um Hindernisse zu überwinden, lassen sich andere Dinge allerdings nur außerhalb des Piglin-Hoheitsgebiets bauen. Das bedeutet, um an neue Einheiten zu kommen, müssen wir uns immer zu den Spawnern zurückziehen.

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