Viel mehr Innovation als nötig: der Microsoft Flight Simulator 2024 geht einen Schritt weiter
Special
Der Microsoft Flight Simulator 2024 bietet neben einer Karriere und unzähligen Aktivitäten auch neue Flugzeuge, Zeppeline und Heißluftballons - was man von dem technischen Wunderwerk erwarten kann, klären wir in unserer Vorschau.
Eigentlich ein Nischenprodukt, ist der Microsoft Flight Simulator 2020 doch genauso erfolgreich, wie es sich die Entwickler mancher Blockbuster-Spiele nur wünschen können.
Aber dahintersteht mehr als nur Glück: So räumte er nicht nur den Preis für die Simulation des Jahres bei den Game Awards ab, sondern kommt bis heute auf 15 Millionen Spieler. Das Know-how hinter der Flugsim ist immens. Immerhin handelt es sich dabei um das älteste noch bestehende Softwareprodukt von Microsoft. Mit dem ersten Release 1982 ist die Sim sogar älter als Windows!
Seit vier Jahren wird der aktuelle Teil mit monatlichen Updates versorgt. Trotzdem haben es die Entwickler geschafft, für November die Fortsetzung der vielleicht aufwändigsten Simulation überhaupt zusammenzubauen. Was der Microsoft Flight Simulator 2024 (jetzt kaufen 79,99 € ) bereithält und ob sich der Kauf überhaupt lohnt, wenn man bereits den Vorgänger hat, klären wir in unserer Vorschau.
Wer befürchtet, bei der Fortsetzung handele es sich um das gleiche Spiel mit ein wenig mehr Content, kann ganz beruhigt sein: Microsoft hat etliche Verbesserungen vorgenommen und im Grunde alles überarbeitet. Es gibt natürlich mehr Inhalte in Form von Fluggeräten, doch das bezieht sich nicht mehr nur auf Flugzeuge: Helikopter schaffen es wie Glider direkt zum Start ins Spiel, genauso wie ein Zeppelin, Heißluftballons, einen Motorschirm und der Jetson One, der sich am ehesten als bemannte Drohne beschreiben lässt.
Das breitere Angebot spiegelt sich auch in den Aktivitäten wider. Die Tutorials sind nun in einem Karrieremodus eingebunden, der äußerst umfangreich ausfällt. Daneben gibt es Challenges mit Bestenlisten, Fotografie-Herausforderungen und natürlich den freien Flugmodus. Damit will Microsoft auf das am häufigsten genannte Feedback reagieren, das sie seit 2020 bekommen haben: Gebt uns mehr zu tun!
Endlich eine Aufgabe
Die erste Anlaufstelle dafür ist die Karriere-Option, die sich in Tutorials und Prüfungen aufspaltet. Das ist weniger trocken gestaltet als im Flight Simulator 2020, denn diesmal bewegen wir uns als echte Person durch die Spielwelt. Damit einher geht auch ein Charaktereditor, der angenehm umfangreich ausfällt. Damit können wir sogar unsere eigene Stimme via KI in die Simulation einfügen - ein spannendes Feature, auf das wir später noch genauer eingehen.
Nach der Charaktererstellung können wir unsere Karriere aber nicht einfach starten, sondern müssen erst Mal einen Heimatort wählen. Möglich sind nahezu alle Flughäfen, die unsere Erde zu bieten hat. Ausgenommen sind internationale wie Frankfurt, Heathrow und Charles-de-Gaulle - dort sind blutige Anfänger wie wir schließlich nicht gerne gesehen.
Quelle: Microsoft
So beschränken wir uns erst mal auf die Wald- und Wiesenflugplätze, von denen es glücklicherweise unzählige gibt. Haben wir uns entschieden, geht es los und wir sprechen mit unserem Mentor, der uns eine grobe Einleitung ins Fliegen gibt. Der Unterschied zwischen den jeweiligen Heimatflughäfen ist vornehmlich, dass wir über bekanntes Gelände fliegen, während wir uns durch die Karriere arbeiten. In Asien, Afrika und Amerika sieht die Welt halt doch ein wenig anders aus als in Mitteleuropa. Als nettes Detail ist der Name des Mentors ebenfalls an das Land angepasst.
