Microsoft: Ein Software-Riese will spielen - Branchenriesen Teil 9

Special Stephan Petersen Maria Beyer-Fistrich
Microsoft: Ein Software-Riese will spielen - Branchenriesen Teil 9
Quelle: Microsoft 

Die richtige Idee zum idealen Zeitpunkt. Das trifft auf Bill Gates und Paul Allen zu, die aus dem Nichts ein Software-Unternehmen aufbauten, das sich in den 90er-Jahren zum dominierenden Bürosoftware-Riesen entwickelte.

In den 1970er-Jahren hielten Mikrocomputer ihren Einzug in die Büros dieser Welt. Diese hatten allerdings einen entscheidenden Nachteil: Für den Normalverbraucher waren sie nicht sonderlich benutzerfreundlich. Die jungen Studienabbrecher Paul Allen und Bill Gates sahen jedoch das Potenzial der Mikrorechner und glaubten fest daran, dass eines Tages in jedem Haushalt ein Computer stehen würde.


Einer der ersten populären Mikrorechner war der Altair 8800. Gates und Allen wurden - wie viele andere Technikfreaks auch - durch das Titelblatt der amerikanischen Zeitschrift Popular Electronics auf den klobigen Rechner aufmerksam. Und sie hatten eine Idee. Innerhalb weniger Wochen programmierten Allen und Gates den Interpreter Altair Basic und offerierten ihn Micro Instrumentations and Telemetry Systems (MITS), dem Hersteller Mit Ed Fries als Chef der Spieleabteilung verstärkte Microsoft sein Engagement in der Gamesbranche. Einer der größten Hits: Age of Empires (1997), das mehrere Nachfolger nach sich zog.  Quelle: Microsoft  Mit Ed Fries als Chef der Spieleabteilung verstärkte Microsoft sein Engagement in der Gamesbranche. Einer der größten Hits: Age of Empires (1997), das mehrere Nachfolger nach sich zog.  des Altair 8800. Der Plan ging auf. MITS willigte ein und schloss einen Distributions- sowie Marketingvertrag mit den beiden Schöpfern ab. Die gründeten daraufhin am 4. April 1975 ihre eigene Firma in Albuquerque, New Mexico. Der Name Micro-Soft ging auf Paul Allen zurück. CEO wurde Bill Gates.

Nach diesem ersten Erfolg werkelten Allen und Gates weiter an ihrem Interpreter. Das Resultat ihrer Arbeit: Microsoft Basic. Ab 1976 kauften zahlreiche Computerhersteller, von Apple über Atari bis hin zu Commodore, die Lizenz für Microsofts Programmiersprache. 1978 machte Microsoft bereits über 1 Million US-Dollar Umsatz. Im selben Jahr gründete Microsoft ein Büro in Japan. 1979 folgte mit einer Niederlassung in Belgien der Sprung nach Europa. Zudem verlegte Microsoft den Firmensitz nach Bellevue, Washington.

Der steile Aufstieg

1980 hinkte der IT-Konzern IBM dem aktuellen Trend hinterher. Der Marktführer im Bereich der Großrechner wollte nun auch bei den Personalcomputern durchstarten und brauchte so schnell wie möglich ein Betriebssystem. Wie so oft im Leben half auch hier "Vitamin B". Über ihre Nachdem der Vorgänger in der Antike angesiedelt war, widmete sich Age of Empires 2 (1999) dem Mittelalter. Im Bild seht ihr die Erweiterung The Conquerors. (1) Quelle: Microsoft  Nachdem der Vorgänger in der Antike angesiedelt war, widmete sich Age of Empires 2 (1999) dem Mittelalter. Im Bild seht ihr die Erweiterung The Conquerors. (1) Wohltätigkeitsorganisation hatte Mary Gates, die Mutter von Bill, Kontakt zum Präsidenten von IBM und legte die Grundlage für eine Geschäftsbeziehung zwischen Microsoft und IBM. Doch woher sollten Gates und Allen auf die Schnelle ein Betriebssystem für IBM bekommen? Die Lösung: ein bereits fertiges Betriebssystem. Die Wahl fiel auf 86-DOS. Microsoft kaufte die Lizenz und heuerte auch gleich noch dessen Entwickler Tim Paterson an.

Gemeinsam mit Paterson entwickelte Microsoft 86-DOS weiter und passte es für den IBM-PC an. 1981 kam schließlich der Personalcomputer von IBM auf den Markt, zusammen mit seinem Betriebssystem MS-DOS. Besonders wichtig für Microsoft: Der Deal mit IBM war nicht exklusiv, sodass Microsoft MS-DOS auch an andere Hersteller verkaufen durfte. Der IBM-PC verkaufte sich hervorragend. Nicht wegen, sondern eher trotz MS-DOS. Das Betriebssystem war technisch (noch) nicht sonderlich gut. Viele Nutzer kauften sich dennoch einen IBM-PC, weil es sich um einen Marktführer handelte und sie sich hier, gerade in Hinblick auf eine Etablierung von Standards, auf der sicheren Seite sahen.

Zwei Jahre später ging Microsoft unter die Spiele-Publisher. Der Flugsimulator Microsoft Flight Simulator 1.0 (1982) von Bruce Artwick und seinem Entwicklungsstudio subLOGIC diente als Benchmark-Programm. Wenn Microsofts Flugsimulator auf dem heimischen Rechner funktionierte, dann war er IBM-PC-kompatibel. Was ursprünglich lediglich als Test gedacht war, entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einem erfolgreichen und beliebten Franchise. Microsoft war nun eindeutig auf dem Höhenflug. Doch es gab auch Rückschläge. 1983 zog sich Paul Allen aufgrund einer schweren Krankheit von Microsoft zurück.

Es wird bunt

1985 folgte der nächste große Schritt. Mit Windows 1.0 erschien erstmals ein Microsoft-Betriebssystem mit grafischer Oberfläche. Passend dazu gab Microsoft Flight Simulator 5.0 (1993) war optisch und technisch ein Meilenstein in Microsofts Flugsimulationsreihe.  Quelle: Microsoft  Microsoft Flight Simulator 5.0 (1993) war optisch und technisch ein Meilenstein in Microsofts Flugsimulationsreihe.  es die erste Microsoft-Maus, um Programme zu starten und sich durch Dateiordner zu klicken. Der Erfolg hielt sich jedoch in Grenzen. Es mangelte für Windows 1.0 schlichtweg an Anwendungen. Außerdem war das Betriebsprogramm sehr anspruchsvoll in Bezug auf die Hardware. Ein teurer Spaß für PC-Besitzer. Apropos Kohle: 1986 war ein Meilenstein in Microsofts Firmengeschichte. Das Software-Unternehmen verlegte seinen Hauptsitz nach Redmond und ging an die Börse. Für zahlreiche führende Microsoft-Köpfe war dies ein gutes Geschäft. Gates, Allen oder auch Steve Ballmer, seit 1980 dabei und von 2000 bis 2014 CEO, bekamen Aktienpakete, die sie später zu Milliardären machten.

1987 ging Microsoft erneut einen Deal mit IBM ein. Die Redmonder sollten ein neues Betriebssystem als Nachfolger von MS-DOS entwickeln. Das machte Microsoft mit OS/2 auch. Gleichwohl widmeten sich die Redmonder ebenfalls intensiv der Weiterentwicklung ihres eigenen Windows-Betriebssystems und kündigten schließlich ihre Zusammenarbeit mit IBM. 1990 gelang Microsoft der nächste Coup, als das überaus erfolgreiche Windows 3.0 zusammen mit dem Bürosoftwarepaket MS Office erschien. Interessant: MS Office feierte Microsoft Golf (1993) war eine Windows-Portierung des beliebten Golfspiels Links 386 Pro (1992). Quelle: Moby Games) Microsoft Golf (1993) war eine Windows-Portierung des beliebten Golfspiels Links 386 Pro (1992). seine Premiere 1989 auf Apple Macintosh. Auch dank Microsofts Produkten legten sich immer mehr Privatanwender einen PC zu.

Allerdings waren noch nicht alle von den Vorzügen des Windows-Betriebssystems überzeugt. Ab 1993 veröffentlichte Microsoft deshalb verstärkt Home-Software für Windows, von Lexika über Lernsoftware bis hin zu Spielen, um die Ablösung von MS-DOS mit voranzutreiben. 1993 erschien für Windows Microsoft Golf, eine Portierung des beliebten Golfspiels Links 386 Pro (1992). Spätestens mit dem Release des deutlich überarbeiteten und massenkompatiblen Windows 95 war MS-DOS Geschichte. Auf rund 80 Prozent aller Privatrechner lief nun ein Betriebssystem aus dem Hause Microsoft. Bis heute ist diese Dominanz ungebrochen. Es gab jedoch schon damals Bestrebungen, eben diese Dominanz zu abzuschaffen. Ab 1997 ergingen immer wieder Kartellklagen gegen Microsoft - so etwa gegen die Bündelung des Browsers Internet Explorer mit dem Webportal MSN.

Microsoft drängt auf den Spielemarkt

Richtig Schwung kam schließlich in die Spieleabteilung, als Ed Fries den dortigen Chefposten übernahm. Unter ihm vergrößerte sich die Spieleabteilung in den folgenden Jahren rapide und die Redmonder veröffentlichten Schwergewichte wie die kultigen Echtzeit-Strategiespiele Age of Launchtitel und Killerapplikation der Xbox: Halo (2001). Auch der Ego-Shooter war der Grundstein für eine bis heute erfolgreiche Reihe. Quelle: Microsoft  Launchtitel und Killerapplikation der Xbox: Halo (2001). Auch der Ego-Shooter war der Grundstein für eine bis heute erfolgreiche Reihe. Empires (1997) und Age of Empires 2 (1999) sowie Chris Roberts' Weltraumflugsimulation Starlancer (2000). Ab Mitte der 90er-Jahre hatte Sony riesige Erfolge mit der Playstation. Innerhalb kürzester Zeit beherrschte Neuling Sony rund 50 Prozent des Konsolenmarkts. Microsoft beobachtete das rasante Wachstum und die riesigen Umsätze des Konsolenmarkts ganz genau. Erste Erfahrungen sammelte Microsoft durch eine Kooperation mit Sega. Durch eine Anpassung des Betriebssystems Windows CE und gleichzeitiger Nutzung der Windows-Spiele-Schnittstelle DirectX sollten es Entwickler einfacher haben, PC-Titel auf Sega Dreamcast zu portieren. Beispiele sind etwa Tomb Raider Chronicles (2000) und Railroad Tycoon 2 (2000).

Zudem begann das interne DirectX-Team ab 1998 mit der Konzeption einer eigenen Konsole. Unterstützung erhielten sie dabei von Ed Fries. Gleichzeitig klopfte Bill Gates bei Sony an. Dort war man jedoch nicht an einer Kooperation interessiert. Die Japaner wollten sich schlichtweg nicht von einem Microsoft-Betriebssystem abhängig machen und erinnerten Gates daran, wie es IBM ergangen war. Als Sony kurze Zeit später die Playstation 2 als modernes Multimedia-System ankündigte, schrillten bei Gates alle Alarmglocken. Die PS2 sah er nun als direkten Konkurrenten des PC-Geschäfts an. Außerdem hatte man bei Microsoft die Befürchtung, eine lukrative Chance auf dem Konsolenmarkt zu verpassen.

Ein PC in Konsolengewand

Mit grünem Licht aus der obersten Chefetage nahm die Entwicklung einer eigenen Konsole, Projektname "DirectXbox", nun richtig Fahrt auf. Am 15. Microsoft Flight Simulator 1.0 (1982) diente ursprünglich als Benchmark-Programm. Dann jedoch verliebten sich Hobby-Piloten in die Simulation. Der Rest ist Geschichte. Quelle: Microsoft  Microsoft Flight Simulator 1.0 (1982) diente ursprünglich als Benchmark-Programm. Dann jedoch verliebten sich Hobby-Piloten in die Simulation. Der Rest ist Geschichte. November 2001 erschien schließlich die Xbox in den USA, im Februar 2002 in Japan und im März 2002 auch in Europa. Microsofts Konsole war im Prinzip wie ein PC aufgebaut. Das erleichterte den Entwicklern die Arbeit und erfreute die Spieler. Bei Letzteren entstand eine lebhafte Modding-Szene. Weniger positiv nahmen Spieler den Einstiegspreis der Xbox auf. In Europa kostete das schwarz-grüne Ungetüm 479 Euro. Microsoft reagierte jedoch ziemlich schnell. Sechs Wochen später lag der Preis bei 299 Euro. Nicht ganz so fix reagierte Microsoft auf die Kritik an den riesigen Controllern, die anscheinend für Bigfoot-Hände gemacht waren. Letztendlich durften dann aber auch westliche Spieler den ursprünglich nur für Japan vorgesehenen Controller S in Händen halten.

In Asien fand Microsofts neue Konsole kaum Interesse, dafür aber in Europa und Nordamerika. Ein wichtiger Grund: der Launchtitel Halo (2001). Bungies Shooter war DER Kaufgrund für eine Xbox und wurde für Microsoft zum wichtigsten Franchise. 2004 folgte das kommerziell noch erfolgreichere Halo 2. Doch auch abseits des Ausnahme-Shooters erschienen starke Titel für die Xbox, darunter viele (zeit-)exklusive Spiele oder Hits, die es nicht auf anderen Konsolen gab. Beispiele sind etwa der Taktik-Shooter Tom Clancy's Splinter Cell (2002), Lionheads Rollenspiel Fable (2004), das Rennspiel Project Gotham Racing (2001) oder auch Biowares Kult-Rollenspiel Star Wars: Knights of the Old Republic (2003). Zudem etablierte Microsoft seinen Online-Dienst Xbox Live, der Multiplayer-Partien ermöglichte und Download-Inhalte anbot. Auf Anhieb konnte sich Microsoft mit seiner Xbox vor Nintendos Gamecube etablieren, allerdings weit abgeschlagen hinter Sonys Playstation 2. In Halo 5: Guardians (2015) gibt es leider keinen Couch-Koop mehr.  Quelle: 343 Industries In Halo 5: Guardians (2015) gibt es leider keinen Couch-Koop mehr. 

Während die Xbox über ein Jahr nach der PS2 erschien, wollten die Redmonder bei der nächsten Konsolengeneration schneller sein. Im November 2005 erschien die Xbox 360, rund 12 Monate vor den Konkurrenten Playstation 3 und Wii. Allerdings hatte die Eile ganz offensichtlich Auswirkungen auf die Qualitätskontrolle. Zahlreiche Xbox-360-Besitzer machten in den folgenden Monaten Bekanntschaft mit dem berühmt-berüchtigten "Red Ring of Death", der eine Überhitzung der Konsole anzeigte. 2006 lag die Ausfallquote teilweise bei 50 Prozent. Die Redmonder handelten umgehend und verlängerten die Garantieansprüche der Käufer. Darüber hinaus überarbeitete Microsoft die Konsole und brachte im Frühjahr 2007 eine Version mit HDMI-Ausgang und verbesserter Kühlung auf den Markt.

Kinect - Segen und Fluch zugleich

Trotz der technischen Probleme wurde die Xbox 360 zu Microsofts meistverkaufter Konsole. Das lag dieses Mal nicht am Launchtitel. Perfect Dark Zero (2005) war ein eher durchschnittlicher Shooter. Aber die Xbox 360 punktete neben dem zeitlichen Vorsprung auch noch woanders: mit einem im Einer der beliebtesten Titel auf der Xbox 360 und der Start eines sehr erfolgreichen Franchise: Gears of War (2006). Auf dem Bild seht ihr die Remaster-Version von 2016. Lange Zeit waren die ersten beiden Serienteile hierzulande indiziert. Quelle: Microsoft  Einer der beliebtesten Titel auf der Xbox 360 und der Start eines sehr erfolgreichen Franchise: Gears of War (2006). Auf dem Bild seht ihr die Remaster-Version von 2016. Lange Zeit waren die ersten beiden Serienteile hierzulande indiziert. Vergleich zur PS3 günstigen Preis und einem sehr guten Spieleangebot. Darunter befanden sich wieder zahlreiche (zeit-)exklusive Titel und neue Marken. 2006 erschien der Third-Person-Shooter Gears of War als Auftakt eines überaus erfolgreichen Franchise. Im darauffolgenden Jahr durften sich die Fans des Masterchief dank Halo 3 (2007) endlich über einen Nachfolger freuen. Ebenfalls im Jahr 2007 begeisterte Bioware Rollenspiel-Fans mit dem Auftakt der epischen Space Opera Mass Effect. Zudem bekam das Halo-Franchise mit Halo Wars (2009) einen Echtzeit-Strategiespiel-Ableger, ein Genre, in dem schon Bungies ursprüngliches Halo angesiedelt sein sollte.

Am meisten verkaufte sich ein Casual-Titel aus dem Hause Microsoft. Das lag jedoch auch daran, dass dieser in einem erfolgreichen Bundle auf den Markt kam. Kinect Adventures! (2010) wurde zusammen mit der Kinect-Bewegungssteuerung ausgeliefert, Microsofts Antwort auf Nintendos Wii. Tatsächlich zogen die Hardwareverkäufe mit dem Release von Kinect im Jahr 2010 noch einmal deutlich an. Vermutlich kam Microsoft deshalb auf den Gedanken, dass man alle Xbox-Besitzer mit Kinect beglücken müsste und deshalb den Sensor gleich in die nächste Konsole mit einbauen sollte. Dazu präsentierten die Redmonder noch eine Reihe toller Ideen: Die Kamera könnte bei einem Film die Kosten Gears of War 4 (2016) ist der aktuellste Ableger der erfolgreichen Shooter-Reihe.  Quelle: Microsoft  Gears of War 4 (2016) ist der aktuellste Ableger der erfolgreichen Shooter-Reihe.  anhand der Anzahl der Zuschauer feststellen. Neben der Nutzerüberwachung wollte Microsoft die Spieler mit einem Online-Zwang und einer Gebrauchtspielsperre beglücken. Die öffentliche Vorstellung der Xbox One geriet zu einem Debakel. Obwohl Microsoft rasch zurückruderte, stand der Release der Xbox One unter keinem guten Stern. Das machte sich schließlich bei den Verkaufszahlen bemerkbar.

Zum schlechten Start kam ein Mangel an Exklusivtiteln und neuen Marken hinzu. Klar, es gab wieder Nachfolger erfolgreicher Serien. Halo 5 (2015) und Gears of War 4 (2016) beispielsweise. Der Battle-Royale-Hit Playerunknown's Battle­grounds (2017) war zumindest bis Dezember 2018 konsolenexklusiv auf der Xbox One. Angesichts zahlreicher AAA-Hits auf Sonys Konsole ist die Anzahl an spielerischen Kaufgründen für die Xbox One aber recht überschaubar - trotz interessanter Ideen wie Xbox Game Pass und Play Anywhere. Das hat man trotz gegenteiliger öffentlicher Äußerungen offensichtlich auch bei Microsoft eingesehen. 2018 gründeten die Redmonder das Entwicklungsstudio The Initiative und kauften insgesamt sechs Studios - darunter die Rollenspielexperten Obsidian Entertainment und In­Xile Entertainment. Xbox-Anhänger dürfen sich also in Zukunft über neue Exklusivtitel freuen.

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