Mega Man 11 in der Vorschau: So gut spielt sich das neue Mega-Man-Abenteuer
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Das lange Warten hat ein Ende: Ab dem kommenden Oktober begibt sich Mega Man endlich in sein überfälliges, elftes Abenteuer, in das wir schon vorab bei einer Anspiel-Session selbst reinschnuppern konnten. Wie gut sich Meg Man 11 schon jetzt spielt, erfahrt ihr in unserer Vorschau.
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Wobei, das mit dem elften Abenteuer entspricht so nicht ganz der Wahrheit. Seit seinem Debüt im Jahr 1987 hat Capcoms blauer Roboter nämlich schon über 130 Mal seine Buster-Kanone aufgeladen und ist gegen Hundertschaften von Robotermeistern in den Kampf gezogen. Neben der bekannten Hauptserie erarbeitete sich Mega Man unter anderem mit der X-Reihe, den Legends-Ablegern sowie diversen Rollenspielen und weiteren Spin-offs über die Jahre einen hervorragenden Ruf.
Gerade in den letzten Jahren verbannte Capcom sein geliebtes Maskottchen aber vermehrt in die zweite Reihe, der letzte Ableger der ursprünglichen Serie liegt mit Mega Man 10 bereits acht Jahre zurück. Gerade als man Mega Man schon abgeschrieben hatte, flackerte Ende Dezember wieder ein Fünkchen Hoffnung auf: Völlig überraschend wurde Mega Man 11 (jetzt kaufen / 26,99 € ) in einem Livestream von Capcom angekündigt und soll nun am 4. Oktober erscheinen. Wir hatten schon jetzt die Gelegenheit, unser Können in zwei Levels unter Beweis zu stellen.
So klassisch wie möglich
Wie man es von der Serie gewohnt ist, habt ihr zu Beginn des Spiels die Wahl zwischen acht verschiedenen Robotermeistern, die (vermeintlich) von
Quelle: Capcom
Mega Man muss nicht nur seinen Buster einsetzen, sondern auch seine Sprungfähigkeiten sowie seine Geschwindigkeit unter Beweis stellen. (1)
Erzfeind Dr. Wily entsandt wurden, um Mega Man das Handwerk zu legen. Ob es am Ende wirklich das böse Gegenstück von Albert Einstein ist, gegen den ihr antreten müsst, steht jetzt noch nicht fest. Doch die Story war in der Mega Man-Serie ohnehin meist nur nett aufgesetzt. Was am Ende wirklich zählt, ist die Spielmechanik. Diesbezüglich möchte sich Capcom - einer modernen Optik zum Trotz - so nah wie möglich an der Hauptreihe orientieren. Vorbei sind die Tage des 8-Bit-Retro-Looks, stattdessen setzt Mega Man 11 auf eine 3D-Engine, behält sein 2D-Gameplay jedoch bei. Nach wie vor springt und hüpft ihr mit Mega Man durch thematisch dem jeweiligen Boss angepasste Levels, bekämpft feindliche Roboter und meistert Geschicklichkeitspassagen. Im Falle von Fuse Man etwa gilt es, sich einen Weg durch ein elektrisierendes Kraftwerk zu bahnen, bei Block Man dagegen erwartet euch eine Art Science-Fiction-Steinbruch.
Langsam oder kraftvoll?
Um euch den Weg zum Bossduell ein wenig zu erleichtern, hat Mega Man von Dr. Light neue Fähigkeiten eingebaut bekommen. Mithilfe der rechten
Quelle: Capcom
Oben links wartet ein Energiecontainer darauf, eingesammelt zu werden. Ihr könnt zwischen den Stages auch Items einkaufen.
Schultertaste könnt ihr das Geschehen auf Zeitlupengeschwindigkeit verlangsamen und so auf besonders timinggenaue Situationen leichter reagieren. Doch Obacht, auch Mega Man selbst verliert an Tempo! Für mehr Feuerkraft empfiehlt sich die rechte Schultertaste, die euren Mega Buster verstärkt. Weil beide Funktionen jedoch über einen separaten Balken verfügen, der sich nur langsam wieder auflädt, müsst ihr euch den Einsatz stets gut überlegen. Bereits aus den Vorgängern bekannt sind Mega Mans aufgeladener Superschuss, Mega Mans Rutsch-Fertigkeit sowie der knuffige Roboterhund Rush, dessen eingebautes Sprungbrett ihr jetzt jederzeit mit der Dreieck-Taste einsetzen könnt (zur Verfügung stand uns lediglich die Playstation-4-Version). Gelingt es euch am Ende des Levels, den Boss in seine Einzelteile zu zerlegen, übernehmt ihr sein Waffensystem und könnt es fortan selber einsetzen. Mit der passenden Waffe im Gepäck gestaltet sich so manche Stage deutlich einfacher als mit der normalen Armkanone. Ein Spielkonzept, auf das die Serie seit jeher setzt und einen Großteil seiner Faszination bezieht.
Die Schwierigkeit zählt
Neben der Reihenfolge, in der ihr die Robotermeister angeht, wird der Anspruch von Mega Man 11 auch durch den anfangs gewählten
Quelle: Capcom
Habt ihr die Hälfte der Stage hinter euch gebracht, muss ein Zwischenboss besiegt werden. Je nach Schwierigkeitsgrad wird euch danach ein Checkpoint gewährt.
Schwierigkeitsgrad bestimmt. Neben Normal und Casual wird es auch einen Modus speziell für Anfänger geben. Hier hinterlassen besiegte Gegner deutlich öfter Items, die verlorene Energie wiederaufladen und es gibt mehr Rücksetzpunkte, falls Mega Man mal das Zeitliche segnen sollte. Serien-Puristen mögen an dieser Stelle entsetzt aufschreien und eine Übersimplifizierung ihres geliebten Roboters befürchten, doch anhand der von uns gespielten Demo können wir Entwarnung geben. Die zahlreichen Sprungpassagen spielen sich auch im Anfängermodus nicht von selbst und die Angriffsmuster der Bosse bleiben identisch. Für die Hardcore-Zielgruppe hat Capcom außerdem noch den Superhero-Modus in petto, zu dem es aber noch keine weiteren Informationen gibt. Ebenso ist nicht bekannt, wie es mit weiteren Modi aussieht, etwa spezielle Challenge-, Remix- oder Time-Attack-Variationen. Wir gehen aber fest davon aus, dass Capcom an dieser Stelle nicht knausrig sein wird.
