Wie läuft Spider-Man 2 auf dem PC? Umfangreicher Port-Check

Special Antonia Dreßler
Wie läuft Spider-Man 2 auf dem PC? Umfangreicher Port-Check
Quelle: Medienagentur plassma / Olaf Bleich

Nach Startschwierigkeiten hat es Spider-Man 2 auf den PC geschafft und läuft nach ersten Patches so, wie es sein soll. Was ihr vom Port erwarten könnt und was sich hinter sämtlichen Einstellungen verbirgt, haben wir für euch gecheckt.

Ladebildschirm Ade?

Auf die Ladezeiten im Spiel wirken sich diese ganzen Optionen bei uns nicht merklich aus. In allen Fällen hat die Ladezeit ins Spiel vom Hauptmenü knapp unter 5 Sekunden gedauert - im Spiel selbst haben wir keine Ladezeiten wahrgenommen.

Maus und Tastatur vs. Controllersteuerung

Wer die Steuerung und adaptiven Trigger der Playstation-Version nicht missen will, kann einfach einen DualSense an den PC anschließen und nahtlos mit dem Playstation-Eingabegerät loslegen. Neben einer komplett freien Tastenbelegung sind auch viele andere Einstellungen verfügbar, die über Controlleraudio bis hin zu Vibrationsfunktionen reichen. Drahtlos lässt sich mit dem DualSense aber leider nicht spielen. Auch andere Controller, wie die von Xbox, funktionieren einwandfrei, man muss also nicht zur Markenware des originalen Lizenzgebers greifen.

Alternativ geht es natürlich auch mit der Maus- und Tastatursteuerung, die zweckdienlich, aber nicht unbedingt besser ist. Da Spider-Man in der Regel ohne Fadenkreuz arbeitet, bringt die höhere Präzision keinen wesentlichen Vorteil, dafür ist man sehr viel freier in der Belegung der Tasten. Alle möglichen Eingaben lassen sich frei belegen und auch so schwingt man gemütlich von Hochhaus zu Hochhaus.

Spider-Man 2 Quelle: Insomniac Games / Sony Allerdings sind die ganzen Fähigkeiten mit der voreingestellten Tastenbelegung teils unübersichtlich, wenn man die Controller-Steuerung gewohnt ist, weil es vergleichsweise viele Kombinationen gibt. Wer ohnehin meistens auf der Tastatur spielt und auch umfangreichere Action-Adventures gewohnt ist, sollte keinerlei Probleme haben. Wer sich nicht entscheiden will, kann jederzeit komplett nahtlos zwischen Tastatur und Controller wechseln. So lassen sich Menüs durch die schnellere Bedienung etwa mit der Maus navigieren und trotzdem kann auf dem Controller die Zurück-Taste gedrückt werden, ohne dass sich das Spiel verhakt. Die eingeblendeten Tasten passen sich ebenfalls immer sofort dem Eingabegerät an, egal ob für Tastatur, Sony-Controller oder ein anderes Modell, das dann statt X und Kreis A und B verwendet.

Spider-Man im schwarzen Anzug. Quelle: Insomniac Games / Sony

Weitere Optionen und Fazit

Ebenfalls gut am Port sind die umfangreichen und trotzdem übersichtlichen Menüs und dass man die Spielwelt während der zahlreichen Grafikeinstellungen vor Augen hat und sie nicht vom Menüfenster selbst verdeckt ist. So sieht man die Auswirkungen jedes Reglers sofort und muss nicht jedes Mal umständlich aus dem Menü raus und wieder rein.

Da wir zu den gemeldeten Fehlern und Abstürzen der Community nichts sagen können, können wir keine klare Empfehlung für oder gegen bestimmte Hardware liefern. Selbst mit deckungsgleicher Hardware von uns zu Nutzern, die über Abstürze klagen, können wir die Probleme nicht reproduzieren. Am besten ist wohl, sich das Spiel über Steam zu holen und im Rahmen der ersten zwei Stunden zu checken, ob alles läuft, oder man lieber noch auf einen größeren Patch wartet.

Sobald das der Fall ist, steht dem Spinnen-Spaß aber hoffentlich nichts mehr im Weg. An der Umsetzung selbst ist ansonsten nämlich nicht wirklich etwas auszusetzen. Selbst auf niedrigen Einstellungen, die sich vielleicht nicht auf einem 4K-Bildschirm sehen lassen sollten, macht das Abenteuer um den Spinnen-Mann nämlich noch richtig viel Spaß und hält mit dem Original auf Playstation 5 in allen Belangen mit.

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